Geschichte des Kath. Evangelisationswerkes Regensburg

Der Ursprung

Das Katholische Evangelisationswerk Regensburg geht, genauso wie seine beiden Vorläufer, das „Katholische Evangelisationswerk Pfatter“ und das „Evangelisationswerk für die Diözese Regensburg e.V.“, auf Impulse des heiligen Papstes Johannes-Paul II. zurück. Ende der 1980er Jahre rief er - mit Blick auf die Jahrtausendwende - die in Rom versammelten Vertreter der Charismatischen Erneuerung (CE) im Rahmen seines Projekts „Evangelisation 2000“ zur Mitarbeit an einem Jahrzehnt der Evangelisation (von 1990 bis 2000) auf. Der Impuls des Papstes, weltweit Evangelisationswerke zu gründen, wurde vom damaligen Pfatterer Pfarrer Gustav Krämer, einem der Diözesansprecher der CE, aufgenommen und führte schon Ende der 1980er Jahre zur Gründung des Katholischen Evangelisationswerks Pfatter.

Neugründung

Das Evangelisationswerk Pfatter wurde dann am 21. November 1990 als „Evangelisationswerk für die Diözese Regensburg e.V.“ neu begründet, mit einer Satzung versehen und am 16. Januar 1991 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Regensburg als „eingetragener Verein (e.V.)“ eingetragen. Die von Anfang an angestrebte Anerkennung als kirchlicher Verein (mit dem Zusatz „katholisch“ im Vereinsnamen) war zum Zeitpunkt der Vereinsgründung wegen „neuer Ausführungsbestimmungen nach dem neuen Kirchenrecht“ nicht möglich.

Um mit der konkreten und praktischen Arbeit beginnen zu können, entschlossen sich die 19 Gründungsmitglieder, den Verein vorerst als „weltlichen“ Verein ohne das „katholisch“ im Vereinsnamen zu begründen und die kirchliche Anerkennung gegebenenfalls später nachzuholen. Ziel und Zweck des Vereins war die „Neuevangelisierung“ unseres Landes, speziell unserer Diözese, so wie es die Impulse von Papst Johannes-Paul II. vorgesehen hatten.

Gemeinschaft auf vier Säulen

Zum schrittweisen Aufbau des Evangelisationswerks gehörte nach Auffassung von Pfr. Gustav Krämer ebenfalls schon von Anfang an „die Hinführung, Ermutigung und Schulung zu einer verbindlichen Gemeinschaft“. Die Mitglieder sollten sich bewusst für eine verbindliche Gemeinschaft entscheiden und bereit sein, sich „vom Heiligen Geist erfüllen und ausrüsten zu lassen für Aufgaben und Dienste im Leib Christi“. Dabei sollte sich das von ihnen gebildete Evangelisationswerk, so Pfr. Krämer, auf vier wesentliche Säulen oder Speichen geistlichen Lebens stützen: Gebet, Bibel, Gemeinschaft und Dienst am Reich Gottes.

Hauptamtliche Mitarbeiter

Neben den Mitgliedern, die sich mit ihrem Gebet, ihren Gaben und Charismen und mit ihrem finanziellen Beitrag in die Arbeit des Werks einbringen sollten, war von Anfang an auch die Anstellung hauptberuflicher Mitarbeiter ins Auge gefasst. So waren innerhalb des Evangelisationswerks bisher zwei hauptberufliche Mitarbeiter beschäftigt: Michael Miehling ab Januar 1993 bis 1995 und Irene Seitz ab 1. April 1998 bis heute.

Fortbestand unter dem Anliegen der Neuevangelisierung

Mit Ablauf des Jahrzehnts der Evangelisation im Jahr 2000 stellte sich die Frage nach dem Fortbestand des Evangelisationswerks, aber in Anbetracht der anstehenden Aufgaben entschloss sich das Evangelisationswerk einstimmig zur Weiterarbeit. Dabei spielte eine große Rolle, dass der damalige Diözesanbischof von Regensburg Gerhard Ludwig Müller und auch viele seiner deutschen Bischofskollegen immer wieder das Anliegen der „Neuevangelisierung“ betonten. Auch der „bayerische Papst“ Benedikt XVI. forderte in seiner Ansprache an Pfingsten 2006 in Rom die versammelten Vertreter der Geistlichen Gemeinschaften auf, „Mitarbeiter im weltweiten apostolischen Dienst des Papstes zu sein“. „Aus ursprünglich geplanten 10 Jahren sind mittlerweile mehr als 25 geworden“ - so sagt es lapidar die Ausgabe von E-Werk Aktuell vom Februar 2016.

Eigenes Informationsblatt

Dieses E-Werk Aktuell, ein in unregelmäßigen Abständen erscheinendes Informationsblatt für Mitglieder und Interessierte, gibt es seit 1994 und ist mittlerweile in mehr als 35 Ausgaben erschienen; übrigens bezeichnenderweise von der ersten Ausgabe an mit dem Untertitel: „Evangelisation und Gemeinschaft“.

Kirchliche Anerkennung

Im Jahr 2008 erfolgte dann durch Anstoß von außen, namentlich durch Frau Ordinariatsrätin Öfele, die Neuaufnahme der Bestrebungen um kirchliche Anerkennung. Da offenbar der von uns eher aus Verlegenheit gewählte Name „Evangelisationswerk für die Diözese Regensburg“ nicht passte, erfolgte die Umbenennung des Vereins in „Katholisches Evangelisationswerk Regensburg“ und die Neufassung bzw. Umarbeitung der Satzung. Als wesentlichste Änderung wurde der § 2 „Identität des Vereins“ eingefügt und die Satzung mit Hilfe des bischöflichen Offizials, Prälat Josef Ammer, überarbeitet. Die Satzungsänderung wurde am 5. Januar 2008 durch die Mitgliederversammlung gebilligt, die Änderung notariell am 22. Juli 2008 in das Vereinsregister eingetragen und von Bischof Gerhard Ludwig Müller am 1. August 2008 in Kraft gesetzt. Damit ist das Katholische Evangelisationswerk ein anerkannter kirchlicher Verein und wird im Schematismus der Diözese aufgeführt.

Begleitung von Außen

Seit Anfang 2012 nahm das Evangelisationswerk den Dienst der Katholischen Gemeindeberatung (Pfr. Manfred Strigl und Pastoralreferent Stefan Lobinger) zur Erarbeitung eines Leitbildes und zur Klärung des Selbstverständnisses bzw. einer gemeinsamen Vision in Anspruch und widmete dem Thema eine Reihe gemeinsamer Treffen.

Als Geistliche Begleiter im Evangelisationswerk fungierten lange Jahre Pfr. Gustav Krämer, der Gründervater und Motor des E-Werks, Pfr. Franz Mühlbauer und heute Pfr. Manfred Strigl.

Mitarbeit in kirchlichen Gremien

Die Mitarbeit in übergeordneten kirchlichen Gremien ist dem Evangelisationswerk seit jeher ein dringendes Anliegen. So ist das Evangelisationswerk seit ca. 30 Jahren inoffiziell, seit 1993 offiziell im Gesprächskreis Geistlicher Gemeinschaften vertreten und nimmt auch an den Veranstaltungen und Treffen dieses Kreises teil. Seit Dezember 2014 gehört das Evangelisationswerk als eigenständiger Verein dem Diözesankomitee Regensburg, dem obersten Laiengremium im Bistum, an.

Vielfältige Einsätze

Seit der Gründung standen Evangelisationseinsätze in vielfältigsten Bereichen und für verschiedenste Adressatengruppen auf den Programmen des Evangelisationswerks: Kinder- und Familientage (in Werdenfels und Riedenburg), Jugendwochenenden und Teenie-Tage (mit Helmut Maier und dem Floßer Team), Hagiotherapie-Schulung und Tage für innere Heilung (mit Prof. Ivancic und Irene Seitz), Einkehr- und Gebetstage (u.a. mit Irene in Weltenburg, neuerdings in Plankstetten), Schulungen für Straßenevangelisation, Jüngerschaftsschulen (mit Petra Uhrmacher und Luzia Schreiner oder neuerdings mit dem Ehepaar Papenkordt), Leiterschulungen (u.a. mit Karl Renner), Einführungs – und Weiterführungsseminare (u.a. in Lupburg, Schmidgaden, Ittling), Bibliodrama-Tage, Bibelschulen (mit Pfr. Sendker), Tanzwochenenden, Veranstaltungen mit Missionaren aus Afrika und Exerzitien mit Patres aus Indien, die Mitarbeit bei der Regensburger Stadtmission und beim Nightfever, vielfältige Angebote zur eucharistischen Anbetung, die Teilnahme an nationalen und internationalen Treffen (mehrere Deutschlandtreffen der CE, Miteinander für Europa) und vieles Andere mehr.

Gemeinsame Aktivitäten

Zur Ausbildung eines besseren Miteinanders und Gemeinschaftsgefühls dienten besonders die Sommerfeste in Pfatter, in Hadersbach, in Kneiting, in Schmidgaden und Schwarzenfeld, in Nabburg, und die gemeinsamen Wallfahrten nach Rom, Assisi und Loppiano (2006), nach Pribram, nach Lisieux (2009), nach Maria Loreto, nach Sammarei und Parzham, nach Tschenstochau, Krakau und Wadowice (2016).

Überregionale Zusammenarbeit

Bei seinen Veranstaltungen arbeitete das Evangelisationswerk mit vielen Freunden und auch überregional bekannten Persönlichkeiten zusammen. Vielen sind Namen wie P. Ernst Sievers, Kim Kollins, P. Walter Winopal, P. Helmut Brockmann (Padre Carlos), Margret Frey, Gabriele Kuby, Alan Ames, Prof. Tomislav Ivancic, P. Bill, P. Bobby, Karl Renner aus Maihingen, Christoph Hemberger, Johannes Hartl u.a.m. vertraut.

Eigene Publikationen

Daneben ermöglichte das Evangelisationswerk auch die Herausgabe und den Vertrieb von Publikationen wie der legendären „Roten Liedermappe“, einer Sammlung von Lehrbriefen von Gustav Krämer und der Schriften und Katechumenate von Barbara Busowietz.

Aufbau verbindlicher Gemeinschaft zur nachhaltigen Evangelisation

Immer wieder gab es auch Ansätze und Versuche, verbindliche Gemeinschaft unter den Mitgliedern aufzubauen, zu fördern und damit nachhaltige Evangelisation zu gewährleisten: besondere Einkehrtage für Mitglieder, Gebetsstunden, Horchen und Beten, gemeinsame Gottesdienste im Pater-Rupert-Mayer-Zentrum und in Don Bosco und neuerdings auch Weiden und nicht zu vergessen unsere Sommerfeste und gemeinsamen Wallfahrten.

Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang das Klausurwochenende in Heiligenbrunn (Febr. 2006), das Oasenwochenende im Febr. 2007 ebenfalls dort, das Begegnungswochenende mit der Gemeinschaft Koinonia Johannes der Täufer 2008 in Velburg und 2017 in St. Bonifaz/Regensburg, das Klausurwochenende mit Christoph Hemberger 2009 in Heiligenbrunn, den Orientierungstag in Pfatter im Febr. 2010 und den Klausurtag in Johannisthal (2012).

Kontinuität und Wandel in der Arbeit

Während sich einerseits eine Reihe von Entwicklungen und Kontinuitätslinien innerhalb des Evangelisationswerks gehalten haben, sind im Lauf der Zeit auch Neuansätze und Anpassungen an die modernen Gegebenheiten erfolgt.

Manche Einsatzbereiche sind in den Vordergrund getreten oder haben sich „neu“ herausgebildet. So gehören die mehrmals im Jahr stattfindenden Einsätze zur Straßenevangelisation in Regensburg und Straubing seit dem Jahr 2003 zu unserem festen Programm; ebenso die verstärkte Betonung des Anbetungs- und Gebetsdienstes (u.a. 24/1 und 24/2) und das Angebot einer eigenen Homepage und damit eines Internetauftritts.

Manche Bereiche, die aufgrund des fortgeschrittenen Alters ehemaliger Mitarbeiter aus dem Programm genommen wurden, scheinen erfreulicherweise eine Renaissance zu erfahren, zum Beispiel die Familientage in Johannisthal und die Abende mit israelischen Tänzen in St. Bonifaz.

Kontinuität und Wandel kennzeichnen also die Arbeit und den Einsatz des Evangelisationswerks. Was immer gleich geblieben ist, ist das Vertrauen in die Führung durch den Heiligen Geist und die Bereitschaft, sich von Ihm führen zu lassen.


Unsere Geschichte als PDF herunterladen

Regensburg, im Juli 2017
Werner Spitzl

Einladung: Tituskurs mit M+P Papenkordt

Mit unserem
Tituskurs – Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt?
am 20. – 22. Oktober., mit Patricia und Michael Papenkordt, bieten wir erneut einen hochwertigen Kurs zur Schulung in Evangelisation an!

Für alle die sich noch unsicher sind, aber auch für alle, die noch besser in Evangelisation werden wollen…. Am besten gleich anmelden!

PDF herunterladen: Glaubenskurs Titus […]

 

Geschichten-Telefon

Vielen von Euch ist bestimmt noch das „Geschichten-Telefon“ ein Begriff. Von Pfr. Gustav Krämer wurde es jahrelang angeboten, um Kinder anhand wöchentlich wechselnder biblischer Kurzgeschichten mit der Frohen Botschaft bekannt zu machen. Von der Kinder-Evangelisations-Bewegung (KEB) Kaiserslautern gibt es jetzt neue Kurzgeschichten, die per Mausklick auch auf unserer Homepage zu hören sind.

Wer beispielsweise mit Kommuniongruppen oder anderen Kindergruppen arbeitet, hat hier eine gute Möglichkeit, Kinder mit dem Evangelium in Verbindung zu bringen!

Jede Woche eine neue Kurzgeschichte
für Kinder ab 8 Jahren …


Archiv
mit älteren Folgen […]

JETZT NEU im Google-PLAYSTORE als APP:

App “Geschichten für Kinder” im Google Playstore
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Bericht vom Familienwochende im Exerzitienhaus Johannisthal

Leben aus der Quelle – Beschenkt mit der „Freude der Liebe“

Wie bereichernd es ist, immer wieder an die Quelle zu kommen, das durften wir Familien bei einem Wochenende im Haus Johannisthal vom 1. bis 3. September spüren. Sechs Familien zum Teil aus weiter Entfernung, fanden sich am Freitagabend ein. Wir konnten einander begegnen und kennen lernen, fanden zueinander im Spiel und in der Musik.

Dann haben wir uns aufgemacht, die vielen Quellen, die uns Gott schenkt zu suchen und zu finden: Die Quelle der Familie, aus der wir schöpfen dürfen. Die Quelle des Singens, das uns Gott und einander näher bringt. Die Quelle der Schöpfung, die Schönheit von Gottes Werken. Die Quelle des Lachens und Spielens, des Trostes und des guten Wortes. Und ganz besonders die Quelle des Gottesdienstes in Wort und Eucharistie. Als Kinder Gottes – als Königskinder – durften wir sein Wort empfangen, in seiner Gegenwart sein und uns in der Erneuerung unserer Taufe stärken lassen für unseren Alltag.

Im Kinderprogramm wurde es dabei richtig kreativ, beim Spiel mit Wasser, beim Schöpfen aus der Quelle und der Übung, aufeinander zu achten, sodass jeder etwas aus der Quelle bekommt. Als Handwerker bastelten die Kinder z.B. Herzen aus Holz, Nägeln und anderen Materialien und legten diese in einer Prozession im Gottesdienst vor dem Altar ab. Getreu dem oft gesungenen Lied: „Leg dein Herz in die Hände deines Herrn“.

Die Erwachsenen nahmen Teil an der Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen. Diese tiefe und komplexe Stelle hat dabei manche Diskussion über unsere Zeit und unsere (widersinnigen) Werte angeregt und es wurde klar, dass Jesus uns ein anderes Angebot macht: “Ich bin es. Mir kannst du dein ganzes Leben übergeben, ich kenne deinen Durst und ich will dir lebendiges Wasser schenken.“ Diese Zusage bestimmte unsere gemeinsame Gebetszeit und die Auseinandersetzung mit der eigenen Situation in der Familie. Alles in allem – eine GUTE und gesegnete Zeit!

Wir freuen uns auf das nächste Familienwochenende im Johannisthal.

Ein Männerwochenende

Nach einem starken Männerwochenende in Hochaltingen, indem mir wieder ganz neu die Freude am Mannsein und am Ehemannsein geschenkt wurde, möchte ich hier drei Linkempfehlungen posten.

Ich stelle nämlich schon länger fest, dass Männer in den ganzen Glaubenssachen einfach unterrepräsentiert sind.

Viel Freude beim Entdecken!

 

E-Werk Aktuell

Auf der Homepage wurde die Juli-Ausgabe des „E-Werk aktuell“ veröffentlicht.

Diesmal dabei: Beiträge zu „Nachfolge und Verkündigung“,  Berichte über unseren neuen geistlichen Begleiter, die Kundgebung „Miteinander für Europa“, dem Glaubenskurs „Neues Leben“ und Zeugnisse zu den Exerzitien mit P. Bobby und Termine.

50 Jahre CE: Die Prophetie von P. Mansfield

50jähriges Jubiläum des Beginns der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche / 50 Jahre CE

Patti Mansfield’s prophetische Worte bei der Jubiläumsfeier an Pfingsten in Rom machen Hoffung: „Brüder und Schwestern, als wir im Heiligen Geist beteten, gab mir der Herr dieses Wort:

Heb‘ Deine Augen auf und sieh. Die Felder sind reif zur Ernte und wenn du mir gehorchst und der Versprechung, Eingebung Meines Geistes gehorchst, wirst du jetzt sehen, wie Ich die Kraft des Heiligen Geistes auf das Menschengeschlecht sende, mehr als du dir vorstellen kannst. Ich sage dir, die Felder sind bereit zur Ernte, aber ich brauche deinen Gehorsam, ich brauche deine Fügsamkeit, ich brauche deinen Glauben und dann wirst du jetzt Wunder sehen, die dich erstaunen werden – mehr als du je danach fragen oder vorstellen könntest zur Ehre Meines Namens.“

50-Jahre-CE-Prophetie-P.Mansfield (PDF)

Ein Kurzvideo der Feierlichkeiten wurde von SLRPictures auf Youtube veröffentlicht.

Am 18. Februar 1967 begann im US-Bundesstaat Pennsylvania, am bekannten Duquesne-Wochenende im Exerzitienhaus „The Ark and the Dove“ (Die Arche und die Taube, –> www.thearkandthedoveworldwide.org/?lang=de), das „Neue Pfingsten“ in der Katholischen Kirche. Das war die Geburtsstunde der Charismatischen Erneuerung! Von dort aus breitete sich die Erfahrung der „Taufe im Heiligen Geist“ in die ganze Welt aus. Dank unserer „Vermittler“ Barbara Busowietz und Pfr. Gustav Krämer durften viele in unserem Bistum ebenfalls dieser Gnade teilhaftig werden.

Möglicherweise haben wir uns im Lauf der Jahre (zu sehr) an dieses so unbegreiflich große Geschenk, an die so besondere Beziehung zu Gott bzw. zum Geist Gottes gewöhnt, dass wir es nicht mehr wirklich zu schätzen wissen. Nehmen wir dieses Jubiläum als Einladung, zurückzublicken und erneut den „Schatz im Acker“ zu entdecken, der in unserem Leben aufgeleuchtet ist! Lassen wir Psalmen und Lieder in unserer Mitte aufsteigen, als Lob und Dank für das unbegreifliche Geschenk, das uns zuteil wurde!

Was bedeutet Lobpreis für mich?

„Halleluja! Lobt Gott in Seinem Heiligtum, lobt Ihn in Seiner mächtigen Feste! Lobt Ihn für Seine großen Taten,
lobt Ihn in Seiner gewaltigen Größe!
Lobt Ihn mit dem Schall der Hörner, lobt Ihn mit Harfe und Zither!
Lobt Ihn mit Pauken und Tanz, lobt Ihn mit Flöten und Saitenspiel!
Lobt Ihn mit hellen Zimbeln, lobt Ihn mit klingenden Zimbeln!
Alles, was atmet, lobe den Herrn! Halleluja!“

Lobpreis bedeutet für mich, Gott die Ehre zu geben, Ihn mit meinen Lippen zu loben, zu sagen wie Er ist, zu preisen, zu danken und Ihn groß zu machen – ER, der Allmächtige, der der Schöpfer des Himmels und der Erde und der Herrscher über das All ist; und der die Liebe ist. Ja, Gott ist die Liebe!

„Spielt zum Ruhm seines Namens! Verherrlicht ihn mit Lobpreis!“ (Ps 66,2).

In der Schrift wird das Volk Gottes immer wieder zum Lobpreis aufgerufen:

„Nun lobt den Herrn, den Gott des Alls, der Wunderbares auf der Erde vollbringt, der einen Menschen erhöht vom Mutterschoß an und an ihm handelt nach seinem Gefallen.“ (Sir 50,22) – und Gott wohnt im Lobpreis seines Volkes:

„Aber du bist heilig, du thronst über dem Lobpreis Israels.“ (Ps 22,4)

Den Lobpreis, wie wir ihn kennen, habe ich in der Erneuerung kennen- und lieben gelernt. Er wurde mir zur Herzensangelegenheit. Was gibt es noch schöneres, als dem großen und wunderbaren Gott, der mich liebt, zu singen und zu spielen? Was bedeutet Lobpreis für mich? weiterlesen

Der Kreuzweg des Herrn

Wer bin ich? Wer ist Jesus? Warum musste Er leiden? Warum muss ich leiden? Der Weg des Lebens ist ein Weg zum Herrn. Gehen wir in dieser Karwoche mit dem Herrn ein gemeinsames Stück weiter.

Kreuzweg von EWTN mit professionellen Sprechern und tiefen Gedanken von Joseph Kardinal Ratzinger – Benedikt XVI.

Hab Mut, Gott ist da – ER hört Dich wenn Du zu IHM rufst!

Mein Glaubenszeugnis

Vor ca. 4 Jahren kam ich an den Punkt an dem nach und nach alle Sicherheiten in Bezug auf meine Arbeit, meine Gesundheit und meine Finanzen zusammengebrochen waren. Durch eine chronische Borrelioseerkrankung war mein Immunsystem völlig am Boden und Erschöpfung mein Normalzustand. Am schlimmsten war für mich aber die Schwellung meines linken Armes die seit mehr als 2 Jahren bereits anhielt. Es bestand die Gefahr einer teilweisen Arbeitsunfähigkeit, durch einen bleibenden Schaden am linken Arm. Ich setzte alle Hebel in Bewegung was meine Gesundheit anbelangte und suchte gleichzeitig ohne Unterlass nach Alternativen auf dem Arbeitsmarkt. Hab Mut, Gott ist da – ER hört Dich wenn Du zu IHM rufst! weiterlesen

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