Gebet zum Heiligen Geist

SehnsuchtEine Schale will ich sein,
empfänglich für Gedanken des Friedens
Eine Schale für Dich, Heiliger Geist

Meine leeren Hände will ich hinhalten
offen für die Fülle des Lebens
Leere Hände für Dich, Heiliger Geist

Mein Herz will ich öffnen
bereit für die Kraft der Liebe
Ein Herz für Dich, Heiliger Geist

Gute Erde will ich sein
gelockert für den Samen der Gerechtigkeit
Gute Erde für Dich, Heiliger Geist

Ein Flussbett will ich sein
empfänglich für Wasser der Güte
Ein Flussbett für Dich, Heiliger Geist

Anton Rotzetter

Wir über uns

Das Wichtigste in Kürze

Dürfen wir uns vorstellen?

Das Katholische Evangelisationswerk e.V. wurde im November 1990 gegründet und ist ein bischöflich anerkannter, kirchlicher Verein innerhalb der Charismatischen Erneuerung, einer Erneuerungsbewegung innerhalb der Katholischen Kirche.

Ausgehend von den vielen Impulsen zu Neuevangelisierung, die Papst Johannes Paul II. im Blick auf das Jahr 2000 gegeben hat, und bestärkt durch die Aufforderung Papst Benedikts XVI. zum Pfingsfest 2006 an die geistlichen Bewegungen,

Mitarbeiter im weltweiten apostolischen Dienst des Papstes zu sein,

hat sich das Kath. Evangelisationswerk die Weitergabe und Vertiefung des Glaubens in der Diözese Regensburg zur Aufgabe gemacht.

Was ist unser Anliegen?

Zweck des Vereins ist die Neuevangelisierung unseres Landes, besonders bei uns in Ostbayern.

Unser Ziel Unser Ziel

Dies wird verwirklicht insbesondere durch

  • Aufbau von Gebets- und Bibelkreisen, Zellgruppen, Kinder- und Jugendgruppen und Diensten für die Pfarrgemeinden, Gemeinschaften und Erneuerungsbewegungen
  • Herausgabe und Verbreitung von Lehrbriefen, Broschüren, sonstiger Druckerzeugnisse und audio-visueller Medien zur Unterrichtung, Schulung und Ausbildung interessierter Personen, besonders aber zum Einsatz für die Evangelisation
  • Durchführung von Seminaren, Kursen, Exerzitien, Besinnungstagen, Schulungen und ähnlichen Veranstaltungen in Pfarreien, Tagungshäusern und sozialen Einrichtungen
  • Ausarbeitung und Verbreitung von Hilfsmitteln zur Leitung religiöser Kindergruppen, vor allem zur Vorbereitung und Weiterführung von Erstkommunion- und Firmgruppen
  • Durchführung von öffentlichen Evangelisationsveranstaltungen

1998 wurde dazu auch ein Büro in Regensburg eingerichtet. Hauptamtliche Mitarbeiterin ist dort Irene Seitz.

Wie sehen wir uns selbst?

Das Kath. Evangelisationswerk Regensburg betrachtet sich als Glied am Leib der Katholischen Kirche und will ihr als katholischer Verein mit allen Kräften dienen.

Identität Identität

Es stellt sich unter die besondere Führung des Heiligen Geistes und vertraut auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria, die bereits Papst Paul VI. in seiner Enzyklika „Evangelii nuntiandi" als „Leitstern der Evangelisierung" bezeichnet hat.

  • Aus der Kraft des Heiligen Geistes will es seinen Beitrag zur Erneuerung der Kirche im Glauben leisten.

Das Katholische Evangelisationswerk ist eine Weg- und Dienstgemeinschaft innerhalb der Charismatischen Erneuerung (CE) in der katholischen Kirche. Es weiß sich neben der persönlichen Heiligung seiner Mitglieder durch Gebet, Gottesdienst, Sakramente und eucharistische Anbetung besonders der Aufgabe der Evangelisation verpflichtet.

Unter Evangelisation verstehen wir den persönlichen Einsatz in

  • Wort,
  • Leben,
  • Tat und
  • Gebet

für die Verkündigung der frohen Botschaft vom Reich Gottes

  • in Familie,
  • am Arbeitsplatz,
  • in der Pfarrgemeinde,
  • in Gruppen, Kreisen und Werken,

also überall da, wo das Eintreten für den Glauben notwendig und angebracht ist.

Wer ist Mitglied?

Mitglieder des Kath. Evangelisationswerks sind

  • Einzelpersonen,
  • Jugendliche und Erwachsene,
  • Familien, aber auch ganze
  • Gegetskreise und Gemeinschaften,

die durch ihr tägliches Gebet, ihre Mitarbeit und durch finanzielle Förderung den Missionsauftrag Jesu

Darum geht zu allen Völkern, und macht alles Menschen zu meinen Jüngern.
Mt 28,19

mit Leben erfüllen und sich für die Stärkung des Glaubens in unserem Land einsetzen wollen.

Jedes Mitglied ist eingeladen, seine Fähigkeiten und Charismen in die Arbeit des Vereins einzubringen.

Wie wäre es wenn …?

Das Kath. Evangelisationswerk lebt von allem was seine Mitglieder einbringen, und zwar durch

  • Gebet
  • Mitarbeit oder
  • finanzielle Unterstützung.

Dies ermöglichte uns in der Vergangenheit, eine hauptamtliche Mitarbeiterin anzustellen und die Begegnungsstätte in der Innenstadt zu finanzieren.

Dem Herrn zur Verfügung stehen
Dem Herrn zur Verfügung stehen

Auch konnten wir auf diese Weise viele unserer Veranstaltungen, sowie den Dienst der geistlichen Begleitung kostenlos bzw. kostengünstig anbieten.

Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! Mt 25,23

Damit wir all das auch in Zukunft können, sind wir auf Ihr Mitwirken angewiesen. Wie wäre es, wenn Sie mitmachen würden ...?


Nehmen Sie für weitere Informationen Kontakt mit uns auf:
zum Kontaktformular [...]

Zur Geschichte des
Katholischen Evangelisationswerkes Regensburg e. V.

Unsere Geschichte
Der Ursprung

Das Katholische Evangelisationswerk Regensburg geht, genauso wie seine beiden Vorläufer, das „Katholische Evangelisationswerk Pfatter“ und das „Evangelisationswerk für die Diözese Regensburg e.V.“, auf Impulse des heiligen Papstes Johannes-Paul II. zurück. Ende der 1980er Jahre rief er - mit Blick auf die Jahrtausendwende - die in Rom versammelten Vertreter der Charismatischen Erneuerung (CE) im Rahmen seines Projekts „Evangelisation 2000“ zur Mitarbeit an einem Jahrzehnt der Evangelisation (von 1990 bis 2000) auf. Der Impuls des Papstes, weltweit Evangelisationswerke zu gründen, wurde vom damaligen Pfatterer Pfarrer Gustav Krämer, einem der Diözesansprecher der CE, aufgenommen und führte schon Ende der 1980er Jahre zur Gründung des Katholischen Evangelisationswerks Pfatter.

Neugründung

Das Evangelisationswerk Pfatter wurde dann am 21. November 1990 als „Evangelisationswerk für die Diözese Regensburg e.V.“ neu begründet, mit einer Satzung versehen und am 16. Januar 1991 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Regensburg als „eingetragener Verein (e.V.)“ eingetragen. Die von Anfang an angestrebte Anerkennung als kirchlicher Verein (mit dem Zusatz „katholisch“ im Vereinsnamen) war zum Zeitpunkt der Vereinsgründung wegen „neuer Ausführungsbestimmungen nach dem neuen Kirchenrecht“ nicht möglich.

Um mit der konkreten und praktischen Arbeit beginnen zu können, entschlossen sich die 19 Gründungsmitglieder, den Verein vorerst als „weltlichen“ Verein ohne das „katholisch“ im Vereinsnamen zu begründen und die kirchliche Anerkennung gegebenenfalls später nachzuholen. Ziel und Zweck des Vereins war die „Neuevangelisierung“ unseres Landes, speziell unserer Diözese, so wie es die Impulse von Papst Johannes-Paul II. vorgesehen hatten.

Gemeinschaft auf vier Säulen

Zum schrittweisen Aufbau des Evangelisationswerks gehörte nach Auffassung von Pfr. Gustav Krämer ebenfalls schon von Anfang an „die Hinführung, Ermutigung und Schulung zu einer verbindlichen Gemeinschaft“. Die Mitglieder sollten sich bewusst für eine verbindliche Gemeinschaft entscheiden und bereit sein, sich „vom Heiligen Geist erfüllen und ausrüsten zu lassen für Aufgaben und Dienste im Leib Christi“. Dabei sollte sich das von ihnen gebildete Evangelisationswerk, so Pfr. Krämer, auf vier wesentliche Säulen oder Speichen geistlichen Lebens stützen: Gebet, Bibel, Gemeinschaft und Dienst am Reich Gottes.

Hauptamtliche Mitarbeiter

Neben den Mitgliedern, die sich mit ihrem Gebet, ihren Gaben und Charismen und mit ihrem finanziellen Beitrag in die Arbeit des Werks einbringen sollten, war von Anfang an auch die Anstellung hauptberuflicher Mitarbeiter ins Auge gefasst. So waren innerhalb des Evangelisationswerks bisher zwei hauptberufliche Mitarbeiter beschäftigt: Michael Miehling ab Januar 1993 bis 1995 und Irene Seitz ab 1. April 1998 bis heute.

Fortbestand unter dem Anliegen der Neuevangelisierung

Mit Ablauf des Jahrzehnts der Evangelisation im Jahr 2000 stellte sich die Frage nach dem Fortbestand des Evangelisationswerks, aber in Anbetracht der anstehenden Aufgaben entschloss sich das Evangelisationswerk einstimmig zur Weiterarbeit. Dabei spielte eine große Rolle, dass der damalige Diözesanbischof von Regensburg Gerhard Ludwig Müller und auch viele seiner deutschen Bischofskollegen immer wieder das Anliegen der „Neuevangelisierung“ betonten. Auch der „bayerische Papst“ Benedikt XVI. forderte in seiner Ansprache an Pfingsten 2006 in Rom die versammelten Vertreter der Geistlichen Gemeinschaften auf, „Mitarbeiter im weltweiten apostolischen Dienst des Papstes zu sein“. „Aus ursprünglich geplanten 10 Jahren sind mittlerweile mehr als 25 geworden“ - so sagt es lapidar die Ausgabe von E-Werk Aktuell vom Februar 2016.

Eigenes Informationsblatt

Dieses E-Werk Aktuell, ein in unregelmäßigen Abständen erscheinendes Informationsblatt für Mitglieder und Interessierte, gibt es seit 1994 und ist mittlerweile in mehr als 35 Ausgaben erschienen; übrigens bezeichnenderweise von der ersten Ausgabe an mit dem Untertitel: „Evangelisation und Gemeinschaft“.

Kirchliche Anerkennung

Im Jahr 2008 erfolgte dann durch Anstoß von außen, namentlich durch Frau Ordinariatsrätin Öfele, die Neuaufnahme der Bestrebungen um kirchliche Anerkennung. Da offenbar der von uns eher aus Verlegenheit gewählte Name „Evangelisationswerk für die Diözese Regensburg“ nicht passte, erfolgte die Umbenennung des Vereins in „Katholisches Evangelisationswerk Regensburg“ und die Neufassung bzw. Umarbeitung der Satzung. Als wesentlichste Änderung wurde der § 2 „Identität des Vereins“ eingefügt und die Satzung mit Hilfe des bischöflichen Offizials, Prälat Josef Ammer, überarbeitet. Die Satzungsänderung wurde am 5. Januar 2008 durch die Mitgliederversammlung gebilligt, die Änderung notariell am 22. Juli 2008 in das Vereinsregister eingetragen und von Bischof Gerhard Ludwig Müller am 1. August 2008 in Kraft gesetzt. Damit ist das Katholische Evangelisationswerk ein anerkannter kirchlicher Verein und wird im Schematismus der Diözese aufgeführt.

Begleitung von Außen

Seit Anfang 2012 nahm das Evangelisationswerk den Dienst der Katholischen Gemeindeberatung (Pfr. Manfred Strigl und Pastoralreferent Stefan Lobinger) zur Erarbeitung eines Leitbildes und zur Klärung des Selbstverständnisses bzw. einer gemeinsamen Vision in Anspruch und widmete dem Thema eine Reihe gemeinsamer Treffen.

Als Geistliche Begleiter im Evangelisationswerk fungierten lange Jahre Pfr. Gustav Krämer, der Gründervater und Motor des E-Werks, Pfr. Franz Mühlbauer und heute Pfr. Manfred Strigl.

Mitarbeit in kirchlichen Gremien

Die Mitarbeit in übergeordneten kirchlichen Gremien ist dem Evangelisationswerk seit jeher ein dringendes Anliegen. So ist das Evangelisationswerk seit ca. 30 Jahren inoffiziell, seit 1993 offiziell im Gesprächskreis Geistlicher Gemeinschaften vertreten und nimmt auch an den Veranstaltungen und Treffen dieses Kreises teil. Seit Dezember 2014 gehört das Evangelisationswerk als eigenständiger Verein dem Diözesankomitee Regensburg, dem obersten Laiengremium im Bistum, an.

Vielfältige Einsätze

Seit der Gründung standen Evangelisationseinsätze in vielfältigsten Bereichen und für verschiedenste Adressatengruppen auf den Programmen des Evangelisationswerks: Kinder- und Familientage (in Werdenfels und Riedenburg), Jugendwochenenden und Teenie-Tage (mit Helmut Maier und dem Floßer Team), Hagiotherapie-Schulung und Tage für innere Heilung (mit Prof. Ivancic und Irene Seitz), Einkehr- und Gebetstage (u.a. mit Irene in Weltenburg, neuerdings in Plankstetten), Schulungen für Straßenevangelisation, Jüngerschaftsschulen (mit Petra Uhrmacher und Luzia Schreiner oder neuerdings mit dem Ehepaar Papenkordt), Leiterschulungen (u.a. mit Karl Renner), Einführungs – und Weiterführungsseminare (u.a. in Lupburg, Schmidgaden, Ittling), Bibliodrama-Tage, Bibelschulen (mit Pfr. Sendker), Tanzwochenenden, Veranstaltungen mit Missionaren aus Afrika und Exerzitien mit Patres aus Indien, die Mitarbeit bei der Regensburger Stadtmission und beim Nightfever, vielfältige Angebote zur eucharistischen Anbetung, die Teilnahme an nationalen und internationalen Treffen (mehrere Deutschlandtreffen der CE, Miteinander für Europa) und vieles Andere mehr.

Gemeinsame Aktivitäten

Zur Ausbildung eines besseren Miteinanders und Gemeinschaftsgefühls dienten besonders die Sommerfeste in Pfatter, in Hadersbach, in Kneiting, in Schmidgaden und Schwarzenfeld, in Nabburg, und die gemeinsamen Wallfahrten nach Rom, Assisi und Loppiano (2006), nach Pribram, nach Lisieux (2009), nach Maria Loreto, nach Sammarei und Parzham, nach Tschenstochau, Krakau und Wadowice (2016).

Überregionale Zusammenarbeit

Bei seinen Veranstaltungen arbeitete das Evangelisationswerk mit vielen Freunden und auch überregional bekannten Persönlichkeiten zusammen. Vielen sind Namen wie P. Ernst Sievers, Kim Kollins, P. Walter Winopal, P. Helmut Brockmann (Padre Carlos), Margret Frey, Gabriele Kuby, Alan Ames, Prof. Tomislav Ivancic, P. Bill, P. Bobby, Karl Renner aus Maihingen, Christoph Hemberger, Johannes Hartl u.a.m. vertraut.

Eigene Publikationen

Daneben ermöglichte das Evangelisationswerk auch die Herausgabe und den Vertrieb von Publikationen wie der legendären „Roten Liedermappe“, einer Sammlung von Lehrbriefen von Gustav Krämer und der Schriften und Katechumenate von Barbara Busowietz.

Aufbau verbindlicher Gemeinschaft zur nachhaltigen Evangelisation

Immer wieder gab es auch Ansätze und Versuche, verbindliche Gemeinschaft unter den Mitgliedern aufzubauen, zu fördern und damit nachhaltige Evangelisation zu gewährleisten: besondere Einkehrtage für Mitglieder, Gebetsstunden, Horchen und Beten, gemeinsame Gottesdienste im Pater-Rupert-Mayer-Zentrum und in Don Bosco und neuerdings auch Weiden und nicht zu vergessen unsere Sommerfeste und gemeinsamen Wallfahrten.

Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang das Klausurwochenende in Heiligenbrunn (Febr. 2006), das Oasenwochenende im Febr. 2007 ebenfalls dort, das Begegnungswochenende mit der Gemeinschaft Koinonia Johannes der Täufer 2008 in Velburg und 2017 in St. Bonifaz/Regensburg, das Klausurwochenende mit Christoph Hemberger 2009 in Heiligenbrunn, den Orientierungstag in Pfatter im Febr. 2010 und den Klausurtag in Johannisthal (2012).

Kontinuität und Wandel in der Arbeit

Während sich einerseits eine Reihe von Entwicklungen und Kontinuitätslinien innerhalb des Evangelisationswerks gehalten haben, sind im Lauf der Zeit auch Neuansätze und Anpassungen an die modernen Gegebenheiten erfolgt.

Manche Einsatzbereiche sind in den Vordergrund getreten oder haben sich „neu“ herausgebildet. So gehören die mehrmals im Jahr stattfindenden Einsätze zur Straßenevangelisation in Regensburg und Straubing seit dem Jahr 2003 zu unserem festen Programm; ebenso die verstärkte Betonung des Anbetungs- und Gebetsdienstes (u.a. 24/1 und 24/2) und das Angebot einer eigenen Homepage und damit eines Internetauftritts.

Manche Bereiche, die aufgrund des fortgeschrittenen Alters ehemaliger Mitarbeiter aus dem Programm genommen wurden, scheinen erfreulicherweise eine Renaissance zu erfahren, zum Beispiel die Familientage in Johannisthal und die Abende mit israelischen Tänzen in St. Bonifaz.

Kontinuität und Wandel kennzeichnen also die Arbeit und den Einsatz des Evangelisationswerks. Was immer gleich geblieben ist, ist das Vertrauen in die Führung durch den Heiligen Geist und die Bereitschaft, sich von Ihm führen zu lassen.

 

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Regensburg, im Juli 2017
Werner Spitzl


Die Köpfe

Vorstand und Beirat

Bei der Mitgliederversammlung am 6. Februar 2016 fanden auch Neuwahlen von Vorstand und Beirat statt. Gewählt wurden:

Köpfe

Vorstand

  • Vorsitzender: Werner Spitzl
  • stellv. Vorsitzender: Alfons Krinner
  • Kassier: Bernd Höreth
  • Schriftführerin: Christine Fleischmann

Beirat

  • Gabi Süß
  • Jörg Opitz
  • Lena Schöberl
  • Michael Hochmuth
  • Rainer Mützenich

Satzung

Unsere Satzung

Interessieren Sie sich für unsere Satzung?
Satzung Evangelisationwerk herunterladen [...]

Geistliche Begleitung

Unser geistliche Begleiter ist Herr Pfarrer Manfred Strigl, Direktor des diözesanen Exerzititenhauses Johannisthal.

Unser Gründer

Pfr. Gustav Krämer Pfr. Gustav Krämer

Die Initiative zur Gründung unseres Vereins ging im Jahr 1990 von Pfarrer Gustav Krämer aus.

Geboren am * 19.05.1935
Gestorben am + 14.12.2008, dem 3. Adventssonntag, Gaudete: "Freut Euch"

Grab Pfr. Krämer in Pfatter Grab Pfr. Krämer in Pfatter

Seine Stationen im Leben als Priester:

Studium in St. Gabriel bei Wien (Österreich), Bay Saint Louis / Mississippi (USA) und Regensburg

  • 29.06.1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
  • 05.07.1964 Primiz in Tirschenreuth
  • 01.08.1964 Kaplan in Bogen
  • 01.09.1965 Aushilfe in Atting
  • 1965 - 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
  • Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
  • Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
  • 01.12.1975 Aushilfe in Schwandorf
  • 15.05.1976 Pfarrer in Hohengebraching
  • 01.09.1979 Zentralpräses für die MMC-Regensburg und die Charismatische Erneuerung im Bistum
  • 1980- 2004 Diözesansprecher der CE
  • 01.09.1984 - 31.08.2008 Pfarrer in Patter
  • Am 01.09.2008 Umzug und Ruhestand in Riekofen

Die Zeichen der Zeit erkennen: Unsere Antwort

Nach Jesu Worten ist es sehr wichtig die Zeichen der Zeit zu deuten

Von den Zeichen der Zeit
54 Außerdem sagte Jesus zu den Leuten: Sobald ihr im Westen Wolken aufsteigen seht, sagt ihr: Es gibt Regen. Und es kommt so. 55 Und wenn der Südwind weht, dann sagt ihr: Es wird heiß. Und es trifft ein. 56 Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr deuten. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten? 57 Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil?

Wer kann die Zeichen der Zeit deuten und was ist dazu nötig? Wir alle merken, dass ein geistlicher Kampf stattfindet. Im Vortrag von Barbara geht es vorallem um die Frage, welche Antwort geben wir auf die Zeichen der Zeit. Welche Antwort geben wir auf den Verlust des Heiligen in unserer Zeit?

Hoffnungszeichen der Zeit ist die Jugend – Neues entsteht.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 116

Gehalten am 23.2.1996 bei einem Seminar in Pentling


Barbara Busowietz (1939-1998) war

  • Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
  • Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
  • Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk für das Bistum Regensburg,
  • Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET, das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Befreiung aus der Macht des Bösen

Weiterführende Literatur

Kardinal Leon Suenens
Erneuerung und die Mächte der Finsternis
Otto Müller-Verlag, Salzburg
Gute, verständliche Theologie

Michael Scanlan
„… erlöse uns von dem Bösen“
Styria-Verlag
Rektor eines kath. Priesterseminars über Erfahrungen beim Befreiungsdienst

Hans Theodor Brik
Gibt es noch Engel oder Teufel?
Pattloch Verlag, Aschaffenburg
Klare, brauchbare Hilfen zur Diagnose und für den Befreiungsdienst

Lester Sumrall
Dämonen – Das Buch der Antworten
Wort des Glaubens, Hamburg 1988

Gabriele Trinkle
Endlich frei
Projektion J-Verlag, Hochheim
Bericht wie eine Frau als Kind Satan geweit und befreit wurde

Doreen Irvine
Die Königin der Schwarzen Hexen
Verlag Schulte & Gerth, Asslar

Van Dam
Okkultismus und christlicher Glaube
Verlag Johannes Fix, Schorndorf
Gute Hinweise und Beispiele, bei Grenzfragen zu einseitig in der Beurteilung

Eberhard Mühlan
Zwischen 12 und 17 – Tipps für Teens
Verlag Schulte+Gerth, Asslar
Besonders die Seiten 27 bis 42

Ulrich Bäumer
Rock-Musik, revolution des 20. Jahrhundert
CLV Bielefeld, 1988

M. Basilea Schlink
Rockmusik Woher-Wohin?
Christl. Verlagshaus Stuttgart

M. Basilea Schlink
Christen und die Yogafrage
Christl. Verlagshaus Stuttgart

John Wimber
Volmacht im Reich Gottes
Projektion-J Verlag

Pfr. Gustav Krämer

Okkultismus und Grenzfragen

okkultismus„Okkultismus“ ist ein Sammelbegriff für alle Formen geistiger oder übernatürlicher Beziehungen, die durch Satan oder seine Dämonen ermöglicht werden oder bei denen sie einen entscheidenden Einfluss haben. In heidnischen Ländern, und durch das Nachlassen der persönlichen Glaubens­beziehung auch wieder mehr in sogenannten christlichen Ländern, sind diese verschiedene Formen von Okkultismus weit verbreitet: Astrologie, Handlesen, Kartenlegen. Noch deutlicher ist der Einfluss des Dämonischen bei spiritistischen Sitzungen, bei weißer und schwarzer Magie und am schlimmsten im Kult der Satansanbetung. Okkultismus und Grenzfragen weiterlesen

Liebst du mich?

Liebe

Ausgangspunkt des Vortrags ist die dreimalige Frage des auferstandenen Jesus an Petrus:

Liebst Du mich?

15 Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! 16 Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! 17 Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe.

Was würden wir dem Herrn auf diese Frage antworten?

Vielleicht so:

  • „Ja Herr, endlich habe ich Dich als das große Glück in meinem Leben gefunden“, oder
  • „Ich bin nicht mehr so sicher“, oder
  • „Ich habe Dich mal geliebt, damals, und jetzt wurde ich enttäuscht“, oder
  • „Meine Liebe ist nicht rein“, oder
  • „Meine Liebe ist gering, aber ich gebe sie Dir.“

Machen wir uns wieder auf den Weg zu Jesus. In der Begegnung mit Ihm entdecken wir auch uns.

Die ersten Minuten nach dem Anfangslied haben leider eine etwas schlechte Tonqualität.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 82

Gehalten im Mai 1994 beim Pfingsttreffen am Spindelhof in Regenstauf


Barbara Busowietz (1939-1998) war

  • Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
  • Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
  • Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk für das Bistum Regensburg,
  • Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET, das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Einübung in die Geistesgaben

Zunächst gilt die Frage zu klären was Seine Gaben sind?

Zum einen kann jede natürliche Gabe in eine Gabe des Heiligen Geistes verwandelt werden, wenn man dem Herrn ergeben ist.

Zum anderen gibt aber auch die übernatürliche Gaben: Worte der Weisheit (Einsichten wahrnehmen), Worte der Erkenntnis (das ist jetzt dran), Gabe der Unterscheidung der Geister (das ist von Gott, das ist menschlich, das ist von einem anderen Geist der Gott widerspricht), Gabe des Glaubens (konkret), Gabe der Heilung (noch über dem Gebet), Gabe der Prophetie, der Zungenrede und deren Auslegung.

Grundlage für den Gebrauch der Geistesgaben ist die bewusste Entscheidung, dass Jesus Christus mein Herr und Retter ist und ich mit Ihm im Gebet verbunden bin. Im Bewusstsein, dass ich ein schwacher Mensch und bereit bin meine Sünden zu bekennen, will ich mich Ihm trotzdem zur Verfügung stellen und Er soll mich mit Seinen Gaben erfüllen. Pfr. Gustav Krämer erzählt in diesem Vortrag auch von Hindernisse, die dem Einsatz der Geistesgaben entgegen stehen.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 101
Gehalten am 8.3.1995 bei einem Seminar in Amberg


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Ein Zeugnis zu unserer Lisieuxfahrt

Freundinen
Freundinnen

Ich habe an der Lisieuxfahrt teilgenommen, weil ich die Hl. Therese über ihre Autobiografie „Geschichte einer Seele“ kennen gelernt habe. Mich hat fasziniert, dass sie ihre Schwachheit als Pluspunkt sieht und aus sich selbst heraus nichts kann. Schon immer ahnte ich es bei mir irgendwie, aber ich hätte nie gedacht, dass die eigene Schwäche von Vorteil sein könnte. Jedenfalls bin ich mitgefahren, ohne große Erwartungen. Ein Zeugnis zu unserer Lisieuxfahrt weiterlesen

Die unsichtbaren Wunden des Tsunami!

Seit über zwanzig Jahren setze ich mich über den indischen Pfarrer Jeremias für die notleidenden katholischen Fischer­leute in der Diözese Kottar in Südindien ein. Anfang Juli hatten wir in Pfatter Besuch vom dortigen Diözesanbischof Peter Remigius. Sein Bericht hat mich sehr ergriffen. Durch den Tsunami an Weihnachten 2005 wurden nicht nur so viele Menschen getötet, um ihre Habseligkeiten und ärmli­chen Behausungen gebracht, es wurden auch ihre Kirchen total zerstört bzw. mussten viele umgesiedelt werden, da das Land auf dem sie vorher ihre Hütten hatten vom Meer ver­schlun­gen wurde. Den neuen Siedlungen fehlt es nun an Kirchen und Räumlichkeiten, in denen sie beten können.
Wer schon einmal in Indien war, weiß, wie tief gläubig diese Menschen sind und kann erfühlen, welche seelische Not be­steht, wenn es ihnen nicht möglich ist, mit ihren Sorgen und Nöten in einer Kirche zu unserem gemeinsa­men Gott zu be­ten oder die Mutter Gottes um Fürbitte anzu­rufen. Da mein Namenspatron Franz Xaver ist, hat mich Bischof Remigius gebeten in Deutschland Hilfe für die St. Xavier Church in der Pfarrei Manguzhy (K.K.D) zu suchen. Der Bau der Kir­che hat schon angefangen. Um sie aber für die Gottesdienste verwenden zu können, sind noch ca. 35.000 € notwendig. Ich bin momentan ratlos, fühle aber mit den indischen Glau­bensgeschwistern die tiefe Notwen­digkeit einer Hilfe. Ich bitte um Euer Gebet und eure Hilfe!

August 2009, Franz Eisenschink

Wer hierfür spenden will, kann das auf unser u.g. Konto bei der Sparkasse, Verwendungszweck: Kirchen Indien, Kto.Nr. 113787, Spk. Regensburg, BLZ 750 500 00

Vergelt’s Gott!

An dieser Stelle möchten wir es nicht versäumen, Sylvia Herrmann ganz herzlich zum erfolgreichen Abschluss ihres Fernstudiums zur Gemeindereferentin zu gratulieren! Ge­rade die letzten zwei Jahre dieser Ausbildung beschlag­nahmten Sylvias Zeit und Kraft so sehr, dass wir sie leider über weite Strecken entbehren mussten! Trotz knapper Zeit versuchte sie dennoch, wann immer es ihr möglich war, sich mit ihren vielfältigen Gaben einzubringen. Nicht ein­mal inmitten der so dicht gefüllten Osterzeit ließ sie es sich nehmen, die all­jährlich von ihr gestaltete „Andacht am Sonntag der Göttli­chen Barmherzigkeit“ zumindest mitzu­leiten. Ihr Einsatz bei Lobpreis- und anderen Gottesdiens­ten, im Gebetskreis, bei Seminaren, Gebetsabenden und bei vielem anderen mehr, ihr enormes Engagement und ihre Kreativität waren für uns und für viele andere sehr berei­chernd – einfach ein Segen!

Un­vergessen bleibt uns allen sicherlich ihr Gitarrenspiel, mit dem sie sowohl einfühlsam als auch temperamentvoll in die Herzen spielte, um sie für den Herrn zu erobern! Wir wün­schen Sylvia für die kom­menden zwei Assistenzjahre, für die sie gerade in die Diö­zese Erfurt umzieht und für ihren weite­ren Weg weiterhin so viel Elan und v.a. Gottes reichen Segen!

Bericht: Das Wort Gottes – Leitschnur für unser Leben

Nittendorf – Haus Werdenfels, 4. bis 8. August 2009

Die Exerzitien im Exerzitienhaus in Werdenfels sind vorrüber. Es waren anstrengende, aber auch sehr fruchtbare Tage in denen wir zur Ruhe und zu Gott kamen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer und natürlich auch an P. James und seinem gesamten Team!!!

  • Leiter
    P. James Mariakumar
  • Thema
    Das Wort Gottes – Leitschnur für unser Leben und Ursache unserer Heilung

Programm und Anmeldung „Exerzitien mit Pater James Mariakumar“

Wachstum im geistlichen Leben

WachsenWenn Menschen erfüllt werden mit dem Heiligen Geist, bekommen sie einen neuen Blick dafür, wie gut Gott ist, wie freundlich und wie liebevoll. Es dauert allerdings oft nicht allzu lange, da wird diese neue Freude an der Liebe Gottes wieder langsam gedämpft, und Zweifel an der Liebe und Güte Gottes wollen sich breit machen. Oder man glaubt zwar weiter an Gottes Erhabenheit und gütige Natur, aber zweifelt daran, ob Er wirklich in dieser Gemeinde, in diesem Gebetskreis, durch diese Führung, in dieser Situation wirkt oder wirken kann. Oder man ist über sich selbst frustriert und enttäuscht.

Im geistlichen Leben aber gilt der Grundsatz: was nicht wächst und reift, das verkümmert. Wachstum im geistlichen Leben weiterlesen

Bericht der Lisieux-Wallfahrt

Lisieux, 4.-10. Juni 2009

Eingebettet in den Segen, in das Wohlwollen des Himmels

Thérèse

So ähnlich könnte man wohl das Empfinden beschreiben, das mehrere Teilnehmer unserer Pilgerfahrt nach Lisieux (4. – 10. Juni) im Rückblick auf diese Tage zum Ausdruck brachten. Gewiss, jede Wallfahrt steht naturgemäß schon unter einem „guten Stern“, doch die Lieblichkeit der Hl. Thérèse – mir fällt kein besseres Wort für diese sanfte, lie­bevolle Ausstrahlung ein -, die an den durch ihr Leben und Wirken geheiligten Stätten besonders hervortrat, ist sicher­lich einzigartig theresianisch.

Aber beginnen wir von vorn: Am Donnerstag nach Pfings­ten, machten sich in aller Herr­gottsfrühe vierzig Wallfahrer im Alter zwischen 11 und 81 Jahren auf die Reise, um nach einer Zwischenübernachtung in Reims und einer kleinen Erkun­dung von Paris am folgenden Abend mit einem wunder­ba­ren, mehrgängigen Menü im Pilgerhaus in Lisieux emp­fan­gen zu werden. Waren wir be­reits in Paris auf Thérèses Spu­ren unterwegs, war es jetzt an der Zeit, ihr noch ‚direk­ter‘ zu begegnen, insbesondere in ihren Reliquien, in ihren Schrif­ten, an ihren Stätten. Der Karmel nebenan, in dem sie 9 Jahre ihres Lebens ver­brachte, samt Reliquienschrein, Ka­pelle und Ausstellungs­räumen, war ein guter Ausgangs­punkt für unsere erste Füh­rung durch unsere temperament­voll-missionarische Pilger­begleiterin Ria.

Gruppenbild mit Thérèse
Gruppenbild mit Thérèse

So gewappnet mit einer Fülle von In­forma­tionen suchten wir anschließend Thérèses schmuckes Ge­burtshaus in Alencon auf, um wie­derum am Tag darauf „Les Buissonnets“ zu besichtigen, das Wohnhaus in Li­sieux, in dem Thérèse ab ihrem fünften Le­bensjahr wohnte. Da­durch, dass beide Häuser samt Ein­richtung noch sehr ur­sprünglich erhalten geblieben sind, kann man sich die warme, herzliche Atmosphäre, die in dieser Familie vor­herrschte, gut vorstellen. Die äußerst ge­schmackvolle Ein­richtung dieser Häuser zeugte zudem von einem gewissen Wohlstand, den sich die Martins Bericht der Lisieux-Wallfahrt weiterlesen

Das Prinzip des Kreuzes

KreuzDie Bedingung,
um Jünger Jesu zu sein,
d. h. IHM nachzufolgen,
ist klar und eindeutig:

Zu allen sagte Er:

„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“
Lk 9,23

1. Jesus starb für mich am Kreuz

Am Kreuz starb Jesus – stellvertretend für mich. Auf sich nahm Er Strafe und Verurteilung für die Sünden, die ich/wir getan haben.

Adam und Christus sind Stellvertreter für die ganze Menschheit:

22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden
Der erste Adam war Vater des natürlichen Menschen – der alten Schöpfung. Von ihm erbten wir das Getrennt–Sein von Gott, den geistlichen Tod, eine zur Sünde neigende Natur. All das nennen wir zusammen „Erbsünde“.

Der letzte Adam, Jesus, ist der Vater des geistlichen Menschen – der neuen Schöpfung

17 Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.
Durch Ihn erlangen wir neues Leben, eine neue Natur, eine neue Freundschaftsbeziehung mit Gott. Vgl.:
45 So steht es auch in der Schrift: Adam, der Erste Mensch, wurde ein irdisches Lebewesen. Der Letzte Adam wurde lebendig machender Geist.
und
17 Ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen, so werden erst recht alle, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteil wurde, leben und herrschen durch den einen, Jesus Christus. … 19 Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.
Jesus hat dies für uns möglich gemacht und bewirkt, als Er stellvertretend für uns starb.

Analog dazu vergleichen wir die erste Eva Das Prinzip des Kreuzes weiterlesen

Lebensübergabe im Alltag gelebt

AlltäglichWas bedeutet Lebensübergabe im Alltag?

Grundlage der Erneuerung im Hl. Geist ist die Lebensübergabe an Christus verbunden mit der Bitte um den Heiligen Geist, mit der Bereitschaft, Ihm zur Verfügung zu stehen und Sein Werkzeug zu sein.

Dazu gehört wesentlich auch die Bereitschaft, sich ausrüsten zu lassen mit der „Kraft aus der Höhe“, dem Heiligen Geist und Seinen Charismen, wie sie im Korintherbrief (

 8 Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem andern durch den gleichen Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, 9 dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem andern – immer in dem einen Geist – die Gabe, Krankheiten zu heilen,
10 einem andern Wunderkräfte, einem andern prophetisches Reden, einem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem andern verschiedene Arten von Zungenrede, einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten. 11 Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.
aufgezählt sind, zum Dienst für andere, „zum Aufbau des Leibes Christi“.
11 Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, 12 um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi.

Solange man sich dem Heiligen Geist verweigert und Ihn nicht wirken lässt, kann die ehrlich gemeinte Lebensübergabe in noch so vielen Bereichen des Alltags nicht wirksam werden, und Lebensübergabe im Alltag gelebt weiterlesen

Gottes- und Nächstenliebe

Einleitung

Nach unserer Bekehrung oder Hinwendung zu Jesus als unseren Herrn und Erlöser müssen wir in unserem Verständnis wachsen, was alles zur Gottes- und Nächstenliebe dazugehört. Wir müssen immer mehr Bereiche und Tiefenschichten unseres Herzens, unserer Empfindungen, unserer Reaktionen, unseres Denkens und Fühlens, unseres Wollens und Tuns von Seinem Geist, Seinem Wollen und Empfinden, Denken und Tun durchdringen lassen.

Die Früchte des Geistes werden dann allmählich in uns immer mehr heranwachsen und reifen und zuletzt schöne, wohlschmeckende Früchte sein. Die Firmerneuerung oder ein echtes Pfingsterlebnis können dazu zwar ein mächtiger Schub sein, aber wir können wieder abrutschen oder absacken, wenn wir nicht weiterwachsen und weitergehen. Gottes- und Nächstenliebe weiterlesen

Gebetskreis im Don-Bosco-Zentrum

Anschrift: Hans-Sachs-Str., 93049 Regensburg
Jeden Montag um 19.30 Uhr (Ausnahme: In der Ferienzeit findet kein Gebetskreis statt.)
Ansprechperson: Rosmarie Fischer, Tel. (0941) 42105
Sie sind herzlich eingeladen! Bei Interesse bitte voher bei Rosmarie Fischer anrufen.

Ablauf Gebetskreis
Ablauf Gebetskreis

Bei diesem Gebetskreis folgt nach einem Lobpreisteil mit Fürbitten das Betrachten des Wortes Gottes im Bibelteilen.

Kirche am Sonntag? Uncool!

„Warum soll ich in die Kirche gehen? Ich will sonntags lieber ausschlafen? Und eine Messe ist so was langweiliges. Ich verstehe nicht was das alles soll und finde dort alles ziemlich öde. Was ist denn das überhaupt für ein komischer Verein, wo alle rumsitzen und irgendwelche Sachen murmeln, einen Mann angucken und anschließend ein Stückchen Brot essen – Esspapier um genau zu sein.  Und außerdem habe ich keinen Bock, weil da nur alte Leute sind. Mir fällt da nur ein Wort ein: uncool!“

Warum?
Warum?

Diese und ähnliche Gedanken habt Ihr vielleicht auch schon gehabt. Ich meine (aus meiner eigenen Erfahrung heraus), man kann nur das lieben was man auch kennt. In meinem früheren Leben (bevor ich Jesus persönlich kannte) wurde mir der Gottesdienst immer unwichtiger. Immer öfter habe ich am Sonntag lange geschlafen und habe mir lieber ein schönes, ausgiebiges Sonntagsfrühstück gemacht, als in die Kirche zu gehen.

Jetzt ist es anders. Mit dem Wissen über die Heilige Messe hat mich Jesus innerlich verändern können. Heute ist es mir ein Bedürfnis in die Kirche zu gehen, IHN für mein Leben zu danken und mit IHM Zeit zu verbringen … .

Es gibt keinen Augenblick, da die Gnade so überreich gegeben wird, wie in der Messe.

Johannes-Maria Vianney, Pfr. von Ars

Wenn Ihr mal eine Erklärung der Heiligen Messe lesen wollt, die in Euren Worten geschrieben ist, dann schaut Euch dieses Video von Pater Karl Wallner an. Er beschreibt was das eigentlich ist eine „Heilige Messe“.

Video (bei www.gloria.tv)

Was zählt? Überlegungen eines Vaters

Wenn ich mit meiner Familie noch einmal anfangen könnte, würde ich …

… die Mutter meiner Kinder mehr lieben:
Ich würde die Kinder merken lassen, dass ich meine Frau liebe. Liebe ist sichtbar. Darum würde ich kleine Dinge für sie tun: ihr die Autotür aufhalten., ihren Mantel holen, sie in Gegenwart der Kinder loben …

… mehr zuhören:
Eine Untersuchung ergab, dass ein Kind, bis es 15 Jahre alt wird, rund 500.000 Fragen stellt. Ich würde die Kinder erzählen lassen; sie nicht unterbrechen, die Zeitung weglegen, wenn sie etwas wissen wollen; ihre Fragen ernst nehmen.

… meinen Kindern mehr Wertgefühl geben:
Ich würde sie merken lassen, dass sie etwas bedeuten. Ich würde mit meinen Kindern beten und mit ihnen zusammen für sie beten, damit sie erfahren, dass sie für Gott wichtig sind.

Familienleben
Familienleben

… meine Familie zum Leben ermutigen:
Mit Tadel und Rüge ist man rasch zur Hand. Aber lobt man auch was des Lobes wert ist?

… mehr Zeit mit meiner Familie verbringen:
Ich würde etwa meiner Frau und den Kindern zu Weihnachten Gutscheine schenken: Jede Woche eine Stunde zu Deiner Verfügung. Und ich würde sie einlösen.

Ich würde mehr lachen mit meiner Frau und meinen Kindern. Ich würde zeigen, wie man den Glück Ausdruck gibt.

Ausdauer und Treue im Gebet

AusdauerÜber den Umgang mit Gott in schwierigen Zeiten, in Zeiten der Trockenheit. Über die Treue zum Gebet, auch wenn es einem nicht danach zumute ist.

Manch einer erlebt nach einer Bekehrung eine echte Freude an Gott und Seinem Wort, Gebet wird ein Bedürfnis, man spürt Gottes Nähe und Trost …

Danach kommt aber sicher eine Zeit, in der wieder Probleme, Versuchungen, Ablenkungen so überhand nehmen, dass man meint, Gott habe sich zurückgezogen. Das Gebet gibt einem nichts mehr und macht keine Freude mehr.

Die Enttäuschung über Gott, der einen angeblich jetzt auch noch im Stich lässt, ist da groß. Viele die angefangen haben den Weg mit Gott zu gehen, geben nun auf, hören auf zu beten, suchen anderswo Trost. Dabei ist Gott traurig darüber, dass so viele nur solange bei Ihm bleiben, solange sie Seinen Trost und Seine Hilfe erfahren und erleben, und danach in Zeiten der Trockenheit aufgeben.

Es ist eigentlich traurig, wenn wir Menschen unsere Gottesbeziehung abhängig machen von unseren augenblicklichen Launen und Stimmungen, anstatt im Glauben zu wissen: Gott ist es wert, dass ich IHN anbete und IHM den ersten Platz gebe, dass ich mir Zeit nehme für IHN, ganz gleich, wie ich mich gerade fühle. Er jedenfalls hört mich und liebt mich, auch wenn ich nichts spüre und meine, mein Gebet ginge an eine glatte Wand. Ausdauer und Treue im Gebet weiterlesen

WACHET UND BETET

Aktuelle Mitteilung: Das Werk WACHET UND BETET hat seit 20.3.2015 einen eigenen Internetauftritt: www.wachetundbetet.de


Das Werk WACHET UND BETET ist eine Vereinigung katholischer Laien, die seit 1979 besteht und sich durch eine von der Gründerin geprägte eucharistisch- charismatische Spiritualität kennzeichnet. Die Schwerpunkte sind:

kreuz

  • Die eucharistische Anbetung inmitten der Gemeinde zu pflegen und zu fördern.
  • Ein Leben der tiefen Gottverbundenheit anzustreben.
  • Die konkrete Mitarbeit im Reich Gottes, je nach Möglichkeiten, Gaben und Berufung.

Das Werk ist noch jung, manches ist noch im Aufbau bzw. in der Experimentierphase. Die kirchliche Anerkennung wurde auf Probe (ad experimentum) über insgesamt 14 Jahre erteilt und besteht derzeit wegen kirchenrechtlich noch offener Fragen nicht. Die Gründerin des Werks, Barbara Busowietz, ist am 10.3.1998 im Alter von 58 Jahren verstorben.

Was ist eigentlich die Kirche?

Ihre Ämter und Dienste

Die Kirche
Die Kirche

Im Apostolischen Glaubensbekenntnis beten wir: „… Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen …“ Durch die Geistsendung auf die im Gebet vereinten Jünger Jesu wird Kirche und daraus Gemeinschaft der Heiligen.

Im großen Glaubensbekenntnis bekennen wir in der Glaubensaussage über die Kirche noch einige Wesensmerkmale: „Wir glauben . . . und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche …“

  • Christus hat uns eine Kirche gestiftet und gewollt, die Trennung in viele Kirchen und Denominationen ist nicht sein Wille.
  • Die Kirche besteht aus unvollkommenen, schwachen, sündhaften Menschen, die aber durch Gottes Gnade zur Heiligkeit berufen sind und durch die Kirche die Hilfen zum heilig werden schöpfen können. Die vielen Heiligen sind ein leuchtendes Beispiel dafür.
  • Die Kirche ist katholisch, d. h. Universal, für alle Völker, Kulturen und Zeiten („katholisch“ griechisch: „kat-holi-ke`“, aus kat – holen – ten – gen = über die ganze Erde).
  • Die Kirche ist katholisch, d. h. Sie ist verwurzelt in der Lehre der Apostel Jesu und hält fest an der ununterbrochenen Verbindung in Glaube und sakramentaler Weitergabe und Apostolischer Sukzessio (Handauflegung bei Bischofs- und Priesterweihe) bis zurück zur Zeit der Apostel.
  • Kirche“ – schottisch „Kirk“,  griechisch „Kyriake“ = dem Herrn gehörig, lateinisch: „Ecclesia“ = griechisch „Ek-klesia“ = Versammlung, Gemeinde der „Herausgerufenen“. Wir meinen mit diesem Wort das „Volk Gottes“ (II. Vat. Konzil) als die universale (=katholische) Weltkirche, als auch die örtliche Gemeinde und Ortskirche, in der der Leib Christi an einem Ort Gestalt nimmt. Was ist eigentlich die Kirche? weiterlesen

Ihr Leben in kurzer Zusammenfassung

Barbara BusowietzBarbara Busowietz

Geboren am 8.8.1939 in Leobschütz, Oberschlesien. Im Januar 1945 Flucht nach Bad Reichenhall. Ihre Mutter starb am 25.4.1945 bei einem Luftangriff in Bad Reichenhall. Sie wuchs dann in Augsburg auf.

1960 begann sie ihre Ausbildung im Erzbischöfl. Seminar für Katechese und Seelsorgehilfe in München, die sie mit besten Noten abschloss. Sie war dann ein Jahr Katechetin in bischöfl. Seminar in München, dann ein Jahr Assistentin am erzbischöfl. Seminar für Katechese und Seelsorgehilfe in München.

Vom Juni 1964 bis Sept. 1969 war sie schwer erkrankt. Sie schrieb damals ihr erstes Büchlein “Von der Klage zur Freude”, das schon vielen Kranken Trost und Hilfe brachte.

Ab 1969 versuchte sie trotz ihrer Schwäche zunächst stundenweise zu arbeiten und war dann 1970 bis 1983 Religionslehrerin in Landshut und Gündelkofen tätig. Im Jahr 1979 empfing sie im Gebet als ihre Berufung das Konzept für „Eremiten/Eremitinnen der Anbetung“.
1980 hat Bischof Rudolf Graber sie gebeten, in die Diözese Regensburg zu wechseln, um als „Eremitin“ nach diesem Konzept zu leben. Als sie das 1983 tat, war zunächst keine Stelle für die da, sodass sie als “Pfarrhaushälterin” mit Pfr. Krämer in der Seelsorge zusammenarbeitete, und 1984 mit ihm nach Pfatter kam.

1991 wurde sie dann von der Diözese Regensburg als Gemeindereferentin übernommen für die Pfarreien Pfatter und Geisling und die überpfarrlichen Dienste für die Charismatische Erneuerung.

Seit 1976 hat sie in Landshut / St. Pius den ersten Gebetskreis der Charismatischen Erneuerung in der Region Landshut gegründet und geleitet, und wurde 1980 von den Gruppen der charismatischen Erneuerung der Diözese Regensburg zur Diözesansprecherin gewählt und vom Bischof bestätigt. Diesen Dienst erfüllte sie bis 1996.

In Pfatter hat sie die „Klause“ als „Eremitin der Anbetung“ eingerichtet, mit Anbetungskappelle, als Zentrum des Werkes WACHET UND BETET, das Anfang 1993  kirchlich anerkannt wurde. So legte sie im Mai 1993 mit den ersten vier „Eremitinnen/Eremiten der Anbetung“ ihre Versprechen in die Hand des Bischofs ab – ein Versprechen das jedes Jahr wiederholt wird. Zum Werk gehört auch die “Jünger-Jesu-Gemeinschaft” (und andere Gemeinschaften im Aufbau), sowie der “Freundeskreis” mit mehreren Gruppen.

Aus ihren veröffentlichten Büchern zehren viele geistige Nahrung und praktische Hilfe in der Seelsorge: “Von der Klage zur Freude”, “Ein Lied der Liebe für meinen Gott”, dann das Heft “Von der Mystikern lernen”, dann die Trilogie: “Du bist”, “Ich bin” und “In Eins” (letzteres wurde erst nach ihrem Tod veröffentlicht), sodann die Katechumenatsbücher mit gestaltpädagogischen Elementen, die sie selbst in Kursen und mit den Kindergruppen jahrelang gehalten hat: “Katechumenat: Schritte des Glaubens” (für Erwachsene), “Firm-Katechumenat” und “Erstkommunion-Katechumenat: Brot, von dem ich lebe”.
Nach zwei Krebsoperationen mit Nachbehandlungen und teilweiser Besserung wurde 1996 ihre Krankheit wieder akuter, sodass sie immer schwächer wurde und die Berufsunfähigkeits-Rente erhielt.

Am 28.1.1998 musste sie ins Krankenhaus Wörth, und war dann ab 19.2.1998 im Pflegeheim Geiselhöring, wo sie am 10.3.1998 von ihrem Leiden erlöst wurde. Nach ihrem Wunsche wurde am 14.3.1998 ein österlicher Dankgottesdienst in weiß zu ihrer Beerdigung gehalten, mit frohen Liedern der Auferstehung.

Ihr Lebenswerk geht weiter; schon vom 27. bis 29.3.1998 wurde, wie sie es im Herbst 1997 geplant hatte, das große Jahres-Treffen des Werkes WACHET UND BETET in Pfatter gehalten, mit Erneuerung der Versprechen, ebenso in den Jahren 1999 und 2000, dazwischen auch jeweils im Sommer die internen Treffen der „Eremiten/Eremitinnen der Anbetung“.

Unsere Barbara ist von ihrem Leiden erlöst und durfte heimkehren zu ihrem Schöpfer und Erlöser Jesus Christus, dem sie mit reiner Liebe ihr Leben lang verbunden war und für den sie sich voll Eifer eingesetzt hatte. Ihr Motto, das sie im Pfarrhof in Pfatter eingerahmt hängen hat, lautet:

„Herr, mach mich würdig, Deiner Kirche zu dienen, die am Boden liegt!“

Sie sah ganz nüchtern so manche Fehlentwicklungen in der Kirche und fühlte sich berufen, als „Eremitin der Anbetung“ durch ihr Gebet und Opfer sich mit dem Opfer Christi zu verbinden und mitzuhelfen,

  • durch ihren Dienst als Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
  • als Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
  • als Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk für das Bistum Regensburg,
  • und vor allem als „Eremitin der Anbetung“ im Werk WACHET UND BETET, das sie gegründet hatte,

zu einer gesunden Erneuerung der Kirche beizutragen.

Ihr Vermächtnis

Das Werk WACHET UND BETET geht auf eine schrittweise empfangene Eingebung der o.g. Religionslehrerin und späteren Gemeindereferentin zurück.

Pfr. Gustav Krämer erzählt von dem langen Weg der Gründung des Werkes.

Ein paar wichtige Stationen

1979 Erstes Konzept von Barbara Busowietz
1980 Vorstellung bei und Prüfung durch Bischof Rudolf Graber
1984 Wechsel von Barbara und Gustav in die Pfarrei Pfatter
1993 Kirchliche Anerkennung des Werkes auf Probe

Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 166

Vorstellung

Auf den folgenden Seiten wird das Werk WACHET UND BETET vorgestellt, das aus dem

besteht.

Die ursprüngliche, von der Gründerin vorgesehene Bezeichnung für die Mitglieder des inneren Kreises lautet, wie aus dem Lebensüberblick ersichtlich, „Eremiten/ Eremitinnen der Anbetung“. Dieser Begriff wurde im obigen Text in Anführungszeichen gesetzt und wird im Folgenden ersetzt durch „Mitglieder des Kreises 1“, da der Begriff des Eremiten kirchenrechtlich definiert und in diesem Kontext nicht verwendet werden soll. Bei Orginalzitaten jedoch, die in Anführungszeichen gesetzt werden, wird aus Respekt vor der Gründerin der Begriff weiter verwendet, ebenso das Wort „Klause“, den Ort, den die Gründerin als Wohn- und Gebetsstätte für die „Eremiten“ konzipiert hatte.

Die Spiritualität des Werkes lässt sich so beschreiben:

Einführung in die Charismen

Taufe im Heiligen Geist und Geistes Gaben

Ist die Taufe im Hl. Geist etwas besonderes für Auserwählte oder eine Gabe die der Herr jedem schenken möchte?

Das Fundament der Charismatischen Erneuerung ist eine lebendige Beziehung des einzelnen zum Heiligen Geist. Was sagt die Bibel? Was versteht man unter den Gaben des Heiligen Geistes, unter den Charismen: Erkenntnis, Glaubenskraft, Krankheiten heilen, Prophetie, Unterscheidung der Geister und Zungenrede?

Eine Einführung in ein wichtiges Thema von Pfr. Gustav Krämer.

Download als mp3-Datei
Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 93
Vertiefungskurs in Mertten aus dem Jahr 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Innerer Kreis, Kreis 1

Das Leben eines Mitgliedes in diesem Kreis ist der Eucharistischen Anbetung  gewidmet. „Es ist dies ein Gebetsdienst, stellvertretend für viele, verbunden mit einem Leben der Sühne in der Nachfolge des Herrn“.

Nach geistlicher Prüfung des Konzeptes, das Frau Busowietz 1979 empfangen hatte, durch den damaligen  Regensburger Bischof Rudolf Graber im September 1980 bat dieser, mit der Verwirklichung dieses Konzepts und der Errichtung von möglichst vielen „Klausen der Eremiten/Eremitinnen der Anbetung“ im Bistum Regensburg zu beginnen, weil dies ein Segen für die Kirche und das Bistum werde. Er bat Pfarrer Krämer dann, Barbara Busowietz dabei zu unterstützen.

„Im Leben des Eremiten/der Eremitin der Anbetung geschieht auch ein  pastoraler Dienst. Anbetung und Dienst an den Menschen erschließen die Schätze des Herzens Jesu für die Welt. Die Dienste in einer Pfarrei sind gut für den Eremiten/ die Eremitin der Anbetung. Durch Teilzeitbeschäftigung in einem erlernten Beruf wird die eigene Existenz gesichert.

Die Eremiten/Eremitinnen der Anbetung sind in ihrer Lebensweise fest eingebunden in ihre Gemeinschaft, in die Gemeinschaft der Kirche, in die Gemeinschaft der Menschen, für die sie da sind. Die Gemeinschaft wirkt wie ein schützendes, absicherndes Netz: Sie gewährt Austausch, Auferbauung, Stärkung, Ermutigung, Prüfung, Korrektur.  Regelmäßige Treffen  sind daher notwendig, sowohl auf regionaler Ebene in der Nachbarschaft, als auch zweimal im Jahr, einmal mit allen Kreisen des Werkes Wachet und Betet (z. Zt. meist um den 10.März in Pfatter) und einmal mit allen Eremiten/Eremitinnen und Bewerber/Bewerberinnen unter sich (im Haus Werdenfels meist Ende August/Anfang September). Auch die monatlichen Berichte über das eremitische Leben sind eine Hilfe sich in die Gemeinschaft einzubinden.

Als Klause für einen Eremiten/eine Eremitin der Anbetung genügt eine einfache kleine Mietwohnung, es kann aber auch ein Haus sein, das man schon vorher hatte, oder ein leeres Pfarrhaus, oder eine Klause neben einer Pfarrkirche. Aber nicht eine Einsiedler-Klause in der Wildnis. Nach dem Vorbild der seligen Juliana von Norwich soll die Klause mitten im Ort sein – sie hatte ihre Klause an die Pfarrkirche angebaut.

Die Zeit der Vorbereitung. Nach einer Zeit der Prüfung von etwa einem Jahr kann jemand zur Zeit der Vorbereitung (=Noviziat) zugelassen werden. Diese Zeit dauert mindestens drei Jahre. Danach wird man zu den Erstversprechen zugelassen, die dann in die Hand des Bischofs (evtl. eines vom Bischof für jeden Einzelfall delegierten Priesters) abgelegt werden. Diese Versprechen werden jeweils für ein Jahr abgelegt und dann Jahr für Jahr erneuert.“

Die Konstitutionen des Werkes Wachet und Betet wurden, nach einigen Jahren gelebter Erfahrung nach diesen Idealen, zum ersten Mal am 8.2.1993, vom Bischof von Regensburg auf Probe (ad experimentum) für fünf Jahre bestätigt. Den Konstitutionen wurden in der überarbeiteten Fassung vom 28.8.1996 vom Rat des Werkes einige praktische Änderungen eingefügt. Die neue Fassung wurde dann erneut vom Bischof von Regensburg mit Schreiben vom 4.12.1997 wieder für fünf Jahre und vom Bischof Gerhard Ludwig Müller mit Schreiben vom 18.12.2002 für weitere 5 Jahre bestätigt.

Auf lange Sicht wird nach dem Willen der Gründerin die kirchliche Anerkennung mit Kräften erstrebt, auch wenn der Begriff des Eremiten/der Eremitin nicht beibehalten werden kann.

Kreis der Gemeinschaften

Dieser zweite Kreis vereinigt Weg- und Lebensgemeinschaften, die nach den Kernpunkten des Konzeptes leben möchten. Dazu können auch Priester, Diakone und Ehepaare gehören.

Die z.Z. bestehende Gruppierung heißt  Jünger-Jesu-Gemeinschaft. Die Mitglieder treffen sich alle zwei Wochen in zwei Unterkreisen an unterschiedlichen Orten in der Umgebung von Regensburg.

Freundeskreis

„Der Freundeskreis im Werk WACHET UND BETET hat seine besondere Berufung. Sie trifft im tiefsten zusammen mit der Berufung der Eremiten/Eremitinnen der Anbetung, führt aber bei Menschen, die mitten in der Familie und im Beruf stehen, zu einer eigenen Lebensform, die ihre Fruchtbarkeit hat, und die der Welt Wesentliches zu sagen hat.

Der Übergang vom Kreis der Eremiten/Eremitinnen zum Freundeskreis ist fließend. Es kann sein, dass jemand zuerst im Freundeskreis versucht, diese Anregungen in seinem Leben zu verwirklichen und dann hingezogen wird zum eremitischen Leben. Es mag auch sein, daß jemand den Ruf zum eremitischen Leben in sich verspürt, aber durch die äußeren Umstände bedingt, noch nicht alle Punkte des Konzepts der Eremiten/Eremitinnen verwirklichen kann.

Es ist natürlich, wenn sich etwa um eine Eremitin der Anbetung, auch schon in ihrer Zeit der Vorbereitung, ein Kreis von Christen versammelt, die auch die eucharistische Anbetung suchen und miteinander den geistlichen Austausch pflegen. So kann eine neue Gruppe des Freundeskreises entstehen. Es können sich auch Einzelmitglieder des Freundeskreises in einer Region zusammenfinden und so eine neue Gruppe des Freundeskreises aufbauen.

Die Mitglieder des Freundeskreises suchen die eucharistische Anbetung wenigstens einmal in der Woche, die Begegnung mit Christus in den Sakramenten, den Dienst des stellvertretenden Gebetes und der konkreten Fürbitte. Das ganze Leben soll geprägt sein vom Gebet und dem Wort Gottes, mit der Bereitschaft innerlich zu horchen, welche Möglichkeiten Gott uns auftut und welche Charismen ER uns schenkt im Dienst an den Menschen und an der Kirche. So wird das Leben zum Zeugnis. Der Freundeskreis ist auch eine verbindliche Gemeinschaft, die nicht nur geistig, sondern auch konkret erfahrbar werden soll. Es gibt große Treffen aller Mitglieder, daneben regionale Zusammenkünfte, um geistlichen Austausch, Schulung und ein gutes menschliches Miteinander zu pflegen.“

Zum Freundeskreis gehören zur Zeit drei Regionalgruppen: in Regensburg, Metten und Landau.

Zur Koordinierung des Freundeskreises und als Vertreter des Freundeskreises im Rat des Werkes WACHET UND BETET waren viele Jahre lang das Ehepaar Helmut und Franziska Stern aus Landau zuständig. Seit 2006 wurde das Ehepaar Dr. Michael und Eva Hartl aus Metten berufen.

Heiligkeit und Prioritäten

Prioritäten

I. Heiligkeit = Für Gott leben, die Herzen konsequent auf IHN ausrichten!

Begründung

  • 22 Legt den alten Menschen ab, der in Verblendung und Begierde zugrunde geht, ändert euer früheres Leben 23 und erneuert euren Geist und Sinn! 24 Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
    und
    7 Denn Gott hat uns nicht dazu berufen, unrein zu leben, sondern heilig zu sein.
  • Jesus selbst sagt schlicht: Seit heilig, denn euer Vater im Himmel ist heilig!“ (Mt 5,48)
  • Auch in Seinem Grundsatzprogramm, der Bergpredigt, die wir als Norm der Heiligkeit, d. h. als Grundlage und Ziel des normalen Lebens der Christen ansehen müssen kommt dieser Aufruf vor.
  • Das Zweite Vatikanische Konzil spricht vom „universalen Ruf zur Heiligkeit“.

Desweiteren

  • Jeder sucht etwas, wofür es sich lohnt zu leben, einen Wert außerhalb von sich selbst.
  • Tief drin in uns, wollen wir für Gott leben.
  • Gott ist das Höchste, wofür einer leben kann (Allein Gott genügt, Theresa v. Avila.)
  • Die Märtyrer, die Heiligen als Beispiel: Sie wollten ganz für Gott sein.

Kennzeichen, wie weit wir auf Gott ausgerichtet sind ist die Frage: Wohin geht bei mir nach Erfüllung meiner Standespflichten und meiner Aufgaben für Familie und Beruf, das worüber ich frei verfügen kann:

Meine Freizeit?
Mein übriges Geld?
Meine Gedanken, Wünsche und  Sehnsüchte?
Hat da Gott und Sein Reich die erste Priorität? Heiligkeit und Prioritäten weiterlesen

Überwindung der Ich-Sucht

ÜberwindungDas wahre Glück liegt nicht in einer grenzenlosen Selbstverwirklichung. Wir finden es nicht, wenn wir nur immer nachdem gehen, was unser Ich im Moment gerade verlangt; Sucht = krankhaftes Verlangen. Wie können wir in unserem Leben unsere Selbstsucht überwinden? Oft möchten wir das Gute und können es doch nicht!

I. Das Gesetz, das Fleisch und der Geist


Kapitel 6
Die Gemeinschaft der Getauften mit Christus

1 Heißt das nun, dass wir an der Sünde fest halten sollen, damit die Gnade mächtiger werde?
2 Keineswegs! Wie können wir, die wir für die Sünde tot sind, noch in ihr leben?
3 wisst ihr denn nicht, dass wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
4 Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben.
5 Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein.
6 Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde und wir nicht Sklaven der Sünde bleiben.
7 Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.
8 Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.
9 Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn.
10 Denn durch sein Sterben ist er ein für allemal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott.
11 So sollt auch ihr euch als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.
12 Daher soll die Sünde euren sterblichen Leib nicht mehr beherrschen, und seinen Begierden sollt ihr nicht gehorchen.
13 Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes.
14 Die Sünde soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade.

Die Freiheit der Christen von der Sünde
15 Heißt das nun, dass wir sündigen dürfen, weil wir nicht unter dem Gesetz stehen, sondern unter der Gnade? Keineswegs!
16 Ihr wisst doch: Wenn ihr euch als Sklaven zum Gehorsam verpflichtet, dann seid ihr Sklaven dessen, dem ihr gehorchen müsst; ihr seid entweder Sklaven der Sünde, die zum Tod führt, oder des Gehorsams, der zur Gerechtigkeit führt.
17 Gott aber sei Dank; denn ihr wart Sklaven der Sünde, seid jedoch von Herzen der Lehre gehorsam geworden, an die ihr übergeben wurdet.
18 Ihr wurdet aus der Macht der Sünde befreit und seid zu Sklaven der Gerechtigkeit geworden.
19 Wegen eurer Schwachheit rede ich nach Menschenweise: Wie ihr eure Glieder in den Dienst der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit gestellt habt, so dass ihr gesetzlos wurdet, so stellt jetzt eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit, so dass ihr heilig werdet.
20 Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, da wart ihr der Gerechtigkeit gegenüber frei.
21 Welchen Gewinn hattet ihr damals? Es waren Dinge, deren ihr euch jetzt schämt; denn sie bringen den Tod.
22 Jetzt, da ihr aus der Macht der Sünde befreit und zu Sklaven Gottes geworden seid, habt ihr einen Gewinn, der zu eurer Heiligung führt und das ewige Leben bringt.
23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Kapitel 7
Die Freiheit der Christen vom Gesetz

1 wisst ihr denn nicht, Brüder – ich rede doch zu Leuten, die das Gesetz kennen -, dass das Gesetz für einen Menschen nur Geltung hat, solange er lebt?
2 So ist die Ehefrau durch das Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er am Leben ist; wenn ihr Mann aber stirbt, ist sie frei von dem Gesetz, das die Frau an den Mann bindet.
3 Wenn sie darum zu Lebzeiten des Mannes einem anderen gehört, wird sie Ehebrecherin genannt; ist aber der Mann gestorben, dann ist sie frei vom Gesetz und wird nicht zur Ehebrecherin, wenn sie einem anderen gehört.
4 Ebenso seid auch ihr, meine Brüder, durch das Sterben Christi tot für das Gesetz, so dass ihr einem anderen gehört, dem, der von den Toten auferweckt wurde; ihm gehören wir, damit wir Gott Frucht bringen.
5 Denn als wir noch dem Fleisch verfallen waren, wirkten sich die Leidenschaften der Sünden, die das Gesetz hervorrief, so in unseren Gliedern aus, dass wir dem Tod Frucht brachten.
6 Jetzt aber sind wir frei geworden von dem Gesetz, an das wir gebunden waren, wir sind tot für das Gesetz und dienen in der neuen Wirklichkeit des Geistes, nicht mehr in der alten des Buchstabens.

Die Mächte des Unheils: Gesetz, Sünde und Tod
7 Heißt das nun, dass das Gesetz Sünde ist? Keineswegs! Jedoch habe ich die Sünde nur durch das Gesetz erkannt. Ich hätte ja von der Begierde nichts gewusst, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: Du sollst nicht begehren.
8 Die Sünde erhielt durch das Gebot den Anstoß und bewirkte in mir alle Begierde, denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.
9 Ich lebte einst ohne das Gesetz; aber als das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig,
10 ich dagegen starb und musste erfahren, dass dieses Gebot, das zum Leben führen sollte, den Tod bringt.
11 Denn nachdem die Sünde durch das Gebot den Anstoß erhalten hatte, täuschte und tötete sie mich durch das Gebot.
12 Das Gesetz ist heilig und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.
13 Ist dann etwa das Gute mein Tod geworden? Keineswegs! Sondern die Sünde verursachte, damit sie als Sünde offenbar werde, durch das Gute meinen Tod; denn durch das Gebot sollte die Sünde sich in ihrem ganzen Ausmaß als Sünde erweisen.
14 Wir wissen, dass das Gesetz selbst vom Geist bestimmt ist; ich aber bin Fleisch, das heißt: verkauft an die Sünde.
15 Denn ich begreife mein Handeln nicht: Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse.
16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, erkenne ich an, dass das Gesetz gut ist.
17 Dann aber bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die in mir wohnende Sünde.
18 Ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist bei mir vorhanden, aber ich vermag das Gute nicht zu verwirklichen.
19 Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will.
20 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die in mir wohnende Sünde.
21 Ich stoße also auf das Gesetz, dass in mir das Böse vorhanden ist, obwohl ich das Gute tun will.
22 Denn in meinem Innern freue ich mich am Gesetz Gottes,
23 ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das mit dem Gesetz meiner Vernunft im Streit liegt und mich gefangen hält im Gesetz der Sünde, von dem meine Glieder beherrscht werden.
24 Ich unglücklicher Mensch! Wer wird mich aus diesem dem Tod verfallenen Leib erretten?
25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Es ergibt sich also, dass ich mit meiner Vernunft dem Gesetz Gottes diene, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.

Kapitel 8
Das Leben der Christen im Geist

1 Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.
2 Denn das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.
3 Weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte, sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht, zur Sühne für die Sünde, um an seinem Fleisch die Sünde zu verurteilen;
4 dies tat er, damit die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt werde, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist leben.
5 Denn alle, die vom Fleisch bestimmt sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht, alle, die vom Geist bestimmt sind, nach dem, was dem Geist entspricht.
6 Das Trachten des Fleisches führt zum Tod, das Trachten des Geistes aber zu Leben und Frieden.
7 Denn das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott; es unterwirft sich nicht dem Gesetz Gottes und kann es auch nicht.
8 Wer vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.
9 Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.
10 Wenn Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit.
11 Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.
12 Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder, so dass wir nach dem Fleisch leben müssten.
13 Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die (sündigen) Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben.
14 Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes.
15 Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!
16 So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
17 Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.

Die Hoffnung auf die Erlösung der Welt
18 Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.
19 Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes.
20 Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung:
21 Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes.
22 Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.
23 Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden.
24 Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung. Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung. Wie kann man auf etwas hoffen, das man sieht?
25 Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld.
26 So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können.
27 Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.
28 Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind;
29 denn alle, die er im voraus erkannt hat, hat er auch im voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei.
30 Die aber, die er vorausbestimmt hat, hat er auch berufen, und die er berufen hat, hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

Die Gewissheit der Glaubenden
31 Was ergibt sich nun, wenn wir das alles bedenken? Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?
32 Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
33 Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht.
34 Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.
35 Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?
36 In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat.
37 Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat.
38 Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten
39 der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

A. Die alte, etwas legalistische Methode war:

Wir hören die Gebote Gottes, versuchen sie zu verstehen, entschließen uns und strengen uns an, sie mit aller Willenskraft zu halten. Dabei erfahren wir, dass wir doch zu schwach sind und wieder versagen. Diese Methode allein funktioniert also nicht.

B. Wir entdecken andere Einflüsse, die stärker sind:

Die Welt, d. h. Tendenzen, Meinungen, das Beispiel, der Druck unserer Umwelt in dem Land in dem wir leben: Fernsehen, Zeitschriften, Politik, Freundeskreise, Arbeitsplatz – all das zieht uns in seinen Sog. Von diesem Einfluss frei zu werden ist nur möglich, wenn wir … Überwindung der Ich-Sucht weiterlesen

Seminar in Hadersbach

Kirche in Hadersbach
Kirche in Hadersbach

Das Seminar in Hadersbach bestand aus den Themen

  • Glaube,  Hoffnung, Liebe / Pfr. Gustav Krämer
  • Glaube und Hoffnung in der Zusammenschau / Barbara Busowietz
  • Das Herz Gottes / Barbara Busowietz
  • Das allgemeine und das besondere Priestertum / Pfr. Gustav Krämer
  • Die Zeichen der Zeit erkennen und unsere Antwort / B. Busowietz

Seminar in Pentling

Kirche in Matting, Gemeinde Pentling
Kirche in Matting, Gemeinde Pentling

Das Seminar in Pentling stand unter dem Motto „Kirche“ und behandelte folgende Themen

  • Die Kirche lebt aus dem Wort und dem Sakramen,  Barbara Busowietz
  • Aus der Eucharistie leben, Pfr. Gustav Krämer
  • Einheit in der Kirche, Einheit unter den Kirchen, Pfr. Gustav Krämer
  • Die Zeichen der Zeit erkennen und unsere Antwort, Barbara Busowietz

Seminar in Amberg

Marktplatz mit Rathaus
Marktplatz mit Rathaus

Versuchungen in den verschiedenen Phasen des geistlichen Lebens und die Bekehrung (Bewältigung)

Das Seminar in Amberg bestand aus den vier Themen

  • Einübung in die Geistesgaben, Pfr. Gustav Krämer
  • Stufen der Hingabe – Gesetze geistlichen Lebens, Barbara Busowietz
  • Versuchungen in den verschiedenen Phasen des geistlichen Lebens und die Bekehrung (Bewältigung), Barbara Busowietz
  • Heilung vom Leiden und Heilung durch das Leiden, Barbara Busowietz

Vertiefungskurs in Metten

Metten, Klosterkirche
Metten, Klosterkirche

Der Vertiefungskurs in Metten bestand aus den Themen

  • Die Gaben des Heiligen Geistes und Taufe im Heiligen Geist – Eine Einführung, Pfr. Gustav Krämer
  • Stufen der Hingabe, Gesetze geistlichen Lebens, Barbara Busowietz
  • Versuchungen in den verschiedenen Phasen des geistlichen Lebens und die Bekehrung, Barbara Busowietz
  • Heilung vom Leiden, Heilung durch Leiden
  • Religiosität und Glauben, Was erwartet der Herr – Teil 1, Pfr. Gustav Krämer
  • Religiosität und Glauben, Teil 2, Barbara Busowietz

Vertiefungskurs in Werdenfels

Burgruine Loch b. Nittendorf
Burgruine Loch b. Nittendorf

Der Vertiefungskurs in Werdenfels stand unter dem Motto „Glaube und Liebe“.

  • Gebet und Glaube, Medizin gegen das Verdunsten, B. Busowietz
  • Stärkung und Wachstum des Glaubens (Glaube als Beziehung zu Gott), Pfr. Gustav Krämer
  • Stärkung und Wachstum des Glaubens (Wie wächst man im Glauben), Barbara Busowietz
  • Die wahre Liebe – Teil 1: Weitertragen und Mitarbeiten an der Liebe Gottes,  Barbara Busowietz
  • Die wahre Liebe – Teil 2, Pfr. Gustav Krämer

Pfingsttreffen am Spindelhof

Schloss Spindelhof mit Kirche
Schloss Spindelhof mit Kirche

Das Pfingsttreffen stand unter dem Motto „Komm und folge mir nach“.

  • Übergabe meines Lebens und Sterbens (Teil 1+2), Pfr. Gustav Krämer
  • Liebst Du mich? Barbara Busowietz
  • Lebensübergabe im Alltag, Pfr. Gustav Krämer
  • Zusammenfassende Erläuterungen, Barbara Busowietz
  • Ausblick und Sendung (Teil 1+2), Pfr. Krämer / Busowietz

Einkehrtag in Cham

Klosterkirche Maria Hilf
Klosterkirche Maria Hilf

Der Einkehrtag in Cham stand unter dem Motto „Jüngerschaft und Evangelisation“.

  • Impulse zum Thema Jüngerschaft, Pfr. Gustav Krämer
  • Ausrichtung auf den Herrn, Barbara Busowietz
  • Reise nach Russland – Meditative Geschichte zum Thema Gemeinschaft
  • Hilfen zur persönlichen Jüngerschaft, Pfr. Gustav Krämer
  • Wie kann man heute ein Jünger Jesu sein? Pfr. Gustav Krämer
  • Buchtipp (Anregung zur Gebetszeit) und Zeugnisse

Meinen Glauben im Alltag leben

Nach einer Neuerfahrung des Glaubens stellt sich für manche die Frage: Wie geht es im Alltag weiter?

Eine Aussage einer früheren Kursteilnehmerin: „Ich will mich nicht ganz auf das einlassen, wie ich im Kurs geführt werde, und was der Herr tut. Ich habe Angst davor tiefer zu kommen, weil ich Angst habe vor dem Alltag, wenn ich hier wieder abfahre, vor diesem Bruch.“

Diese Angst ist berechtigt, wenn man es zu diesem Bruch kommen lässt. Was kann ich tun, damit das nicht passiert? Was muss ich unbedingt von diesen Kursen mit heim nehmen? Wie schaffe ich es meinen Glauben im Alltag zu leben?

Download als mp3-Datei
Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 89b
Pfingsttreffen, Spindelhof, 1994


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Wie im Alltag als Christ leben?

Nach dem Ende eines Glaubenswochenendes mit dem Motto  „Du aber folge mir nach“, Joh 21,15-23, stellte sich die Frage: Wie geht es weiter?

Was ist, wenn wir uns im Alltag mit anderen Menschen schwer tun?  Und wir dann, ähnlich wie Petrus zum Herrn sagen: Was ist denn mit dem und mit dem? Die Antwort gibt uns Jesus: Wenn er so bleibt wie er ist, was geht das dich an? Du aber folge mir nach! Das ist das, was der Herr zu uns sagen möchte: Nicht schauen, ob der Andere vielleicht auf einen anderen Weg geführt wird, sondern auf mich schauen und dem Herrn nachfolgen.

Der Herr möchte Sein Volk sammeln und zurüsten, mit Seinen Gaben beschenken, um Seinen Auftrag der Evangelisation, der Glaubensverkündigung erfüllen zu können. Wichtig dabei ist die Botschaft Jesu im Alltag selber vorzuleben. Theoretische Worte alleine genügen nicht. Der Einzelne soll als Jünger Jesu leben und sich zu Gemeinschaften zusammenschließen.

Ziel soll die Glaubensverkündigung sein: Im privaten, in der Familie oder in der Öffentlichkeit, je nach dem wie der Herr uns führt. Damit auch andere zu Jünger Jesu werden können.

Ausblick und Sendung – Teil 1

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 89a
Pfingsttreffen, Spindelhof, 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Gebet zum Heiligen Geist

(c) Arturo Avila, freeimages.com
(c) Arturo Avila, freeimages.com

Komm herab, o Heil’ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,
In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.
Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.
Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.
Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.

Amen. Halleluja.

(Gotteslob Nr. 244, Pfingssequenz, um 1200)

Bereit für die Aufgaben der Zeit

Unsere heutige Situation

Ein neuer Tag bricht anDie Situation heute, im „Nach-Christlichen Zeitalter“ Europas, deutet auf eine Wende hin. Der Zusammenbruch der geistigen und moralischen Werte der Vergangenheit geht über zur Suche nach einem neuen Sinn, einem neuen Halt. In dieses Suchen hinein muss die Frohbotschaft der Erlösung wieder neu verkündet und christliche Gemeinschaft neu aufgebaut werden, in der die Nachfolge Jesu in Liebe und Brüderlichkeit gelebt und erfahren wird.

Der Missionsauftrag Jesu gilt jetzt besonders auch uns, um die Welt von heute zu erreichen:

Geht hinaus in alle Welt, verkündet die frohe Botschaft allen Völkern … macht alle Geschöpfe zu meinen Jüngern …
Mt 28,18-20.

Wir erleben heute ein neues Pfingsten, ein neues Ausgießen des Heiligen Geistes, ein Wiederaufleben der charismatischen Geistesgaben (z.B. 1 Kor 12,8-11) mit dem Zweck, die Christen für ihre Missionsaufgabe zu rüsten. Dadurch entfalten sich auch in größerer Vielfalt die Ämter und Dienste in den Gemeinden, die in 1 Kor 12, 28-31 aufgezählt werden.

Entfaltung und Anerkennung der Dienste und Ämter

a) „Gott beschloss, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten (1 Kor 1,21).“
Die Welt von heute muss geschüttelt werden durch die zündende Predigt des unverfälschten und unverdünnten Evangeliums. Das reine Evangelium als echte Frohbotschaft, besteht nicht nur in Worten, sondern in lebendigen Beweisen von Gemeinschaften der Liebe, die das Evangelium leben. Die christliche Frohbotschaft muss wesentlich in den menschlichen Beziehungen aufgezeigt und gelebt werden (vgl. Joh 17, 21-23, 15,12 und 17; 13,34-35: „Daran soll die Welt erkennen …“.)

b) „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe Euch erwählt, dass ihr hingeht und Frucht bringt …“ (Joh 15,16). Dieses Wort Jesu gilt für alle Seine Jünger – und alle Menschen sollen Jünger Jesu werden. Aber aus der Schar Seiner Jünger berief Jesus 12, die er „Apostel“ nannte (Lk 6,13). Dies nach einer im Gebet durchwachten Nacht (Lk 6,12).
Die Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Papst sind die legitimen  Nachfolger jener Gruppe von 12 Aposteln. So ist das Amt der Apostel nie ausgestorben, sondern ununterbrochen weitergeführt worden und die Kirche lebt, trotz mancher Schrammen im Lauf der Jahrhunderte, „und die Pforten der Hölle werden sie nie überwältigen“ (Mt 16,18).

c) Aber das Wort „Apostel“ bekam seit der Urkirche noch eine zweite Bedeutung, die der Hl. Paulus unter den Charismen aufzählt (1 Kor 12,28) und durch die Gott Seine Kirche führt und stärkt. Wir sollten die beiden Bedeutungen nicht einfach verwechseln. Wir meinen im Sinne des Hl. Paulus die Gabe das Wort Gottes so zu verkünden, dass es Herzen bewegt, die Hörer sich der Gnade Gottes öffnen und sich so ihr Leben umwandelt und Seelen bekehrt werden. Es ist dringend notwendig, dass wir besonders für dieses Charisma beten, dass es wieder auflebt in allen Formen der Seelsorge, im Laienapostolates, in allen Gemeinden und in unseren Gebetsgruppen. Gott hat schon immer, zu allen Jahrhunderten Frauen und Männer in der Kirche erweckt, die diese Gabe haben. Aber wegen der drängenden Notwendigkeit unserer heutigen Zeit brauchen wir viel, viel mehr, wir brauchen Tausende und Millionen, nicht nur Einzelne sondern ganze Gruppen und Gemeinschaften von Heiligen, in denen das Charisma des Apostolats wirkt und ausstrahlt. Damit die Frohbotschaft der Welt von heute gebracht und Millionen von Menschen zu echten Jüngern Jesu gemacht werden. Ähnlich sollten auch alle anderen Charismen, die in 1 Kor 12,28 genannt werden, wieder aufleben und zum Einsatz kommen.

Wenn wir Ausschau halten nach den Zeichen der Endzeit, wie der Parabel vom Feigenbaum (Symbol für Israel) in Mt 24,32, wenn wir den Zusammenbruch von Moral und Glaubenstreue sehen (vgl. 2 Tim 3,1-5), spüren wir immer dringlicher, dass die Welt den Retter braucht, notwendiger als je zuvor in der Kirchengeschichte. Wir spüren die Notwendigkeit, die Frohbotschaft, dass Jesus der Herr und Erlöser ist, schnell und unverkürzt zu unseren Lebzeiten allen Menschen zu verkünden: In allen Ländern der Heiden und der Moslems und auch und besonders den lauen und abgefallenen Nachkommen früherer Christen mitten unter uns. Jeder gefirmte Christ trägt mit Verantwortung und muss sein Charisma entdecken und auch einsetzen!

Einmal predigte darüber jemand:

„Dem Teufel ist es gelungen, die Soldaten Christi zu überzeugen, es sei nicht ihre Aufgabe gegen ihn zu kämpfen, das sollten und dürften nur die Offiziere tun …“

Was wir heute brauchen, ist eine Massenbewegung des Heiligen Geistes (wie wir sie in Ansätzen in der Charismatischen Erneuerung sehen). Es ist wichtig, alle menschlichen Talente zu entwickeln, auszubilden und einzusetzen, und um die Gaben und Charismen des Geistes zu beten, „um alle Heiligen auszurüsten für die Erfüllung ihres Dienstes, um den Leib Christi aufzubauen“ (vgl. und lies: Eph 4,11-16). Diese Dienste und Gaben haben den Zweck, alle Heiligen, d.h. alles Christen auszurüsten, damit jeder Christ mitwirkt, den Leib Christi, d.h. die Gemeinschaft der Gläubigen auf Erden aufzubauen. Dies ist der einzige Weg, unsere Abgefallenen und Kirchenfremden zu evangelisieren. Es genügt nicht, nur Experten und Berufsprediger einzusetzen.

„Qualitäten der End-Zeit Apostel“ nach P. Lombardi

Diese Eigenschaften sind nicht Voraussetzungen, die schon vollendet da sein müssen, ehe man anfängt, aber sie müssen so angestrebt werden, dass sie im „Praktikum“ unseres Einsatzes für Christus sich entfalten und dann auch allmählich immer mehr sichtbar werden.

  1. Die Lehre Jesu und Seiner Kirche kennen: Darum die Bibel lesen, Worte Jesu auch auswendig lernen, sich mit der Lehre der Kirche, den Katechismus der Kath. Kirche (KKK) beschäftigen.
  2. Die Realität des Lebens und der Welt kennen: Die Umgebung in der wir sind, die Probleme der Menschen um uns, um sie dort abzuholen, wo sie stehen.
  3. Disziplin und Gehorsam: Die Berufung und die Standespflichten von Gott annehmen und treu erfüllen mit allem, was dazugehört, die Führung in Kirche und in der Gruppe, zu der Gott mich gerufen hat anerkennen und stützen und mitdenkend und mittragend meine Fähigkeiten und Gaben dort einsetzen.
  4. Teamfähigkeit: Andere Dienste und Fähigkeiten unterstützen, mit ihnen zusammenarbeiten auch in Gruppen und Zellen, Leben und Güter miteinander teilen, voneinander lernen, anderen Hinweise geben.
  5. Mitfühlen mit anderen: Mit ihren Freuden, ihrem Leid. Bereit den Beladenen und Kranken zu helfen, seelisch und körperlich zu heilen …
  6. Initiative zeigen: Unter der Führung des Heiligen Geistes muss manches schnell getan werden. Nicht lange auf Anweisungen, auf bürokratischem Weg warten. Schnelles Handeln auf eigene Verantwortung nach kurzem Aufblick im Gebet ist manchmal notwendig.
  7. Großherzig sein: Sich voll für Seinen Dienst einsetzen, die Pflichten treu erfüllen, das ist Gottes Wille. Dein Opfer nicht in Millimetern abmessen: Gott lässt sich an Großmut nicht übertreffen …
  8. Deine Persönlichkeit voll zur Entfaltung bringen: Mit Jesus als Deinen Mittelpunkt!

  1. Lebendiger Glaube: Der kühne Glaubenssprung, das absolute Vertrauen in Gottes Gnade, das jedes Ereignis und jede Situation unter Gottes Herrschaft stellt und aus dem Bewusstsein handelt, selbst Werkzeug Gottes zu sein: Alles von Gott erwarten, um Seine Herrschaft auszubreiten und sich von Ihm führen lassen und gleichzeitig sich selbst voll engagieren und einsetzen.
  2. Demut: Sich bewusst sein und spüren: Wir sind nur unnütze Knechte, Werkzeuge. Alle Talente und Geistesgaben sind nicht aus uns und für uns, sondern von Gott gegeben für Sein Reich.
  3. Hoffnung: Die göttliche Tugend der Hoffnung wächst, selbst wenn jede menschliche Hoffnung zusammenbricht. Enttäuschungen sind eine gute Gelegenheit zur Läuterung, Probleme werden zu Hilfsmitteln, unsere Schwächen aufzudecken, um noch mehr auf den Herrn zu hoffen und Ihm zu vertrauen.
  4. Liebe: Manche sehen diese Leben nur als eine Serie von Hindernissen und Stolpersteinen auf dem Weg zur Heiligkeit. Aber Liebe ist die Aufgabe und Atmosphäre des christlichen Lebens. „Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen …“ (Mt 5,16; vgl. auch Gal 5, 22-23; 1 Kor 13).
  5. Heiligkeit: Vollkommen wie der himmlische Vater (Mt 5,48)! Wie Liebe als Ziel des christlichen Lebens angestrebt werden muss, so sind auch die Gaben und Charismen des Heiligen Geistes (1 Kor 12,8-11) notwendig, um Gottes Werk für Sein Reich zu verrichten, nämlich den Leib Seines Sohnes Jesus auf dieser Erde aufzubauen (Eph 4, 11 f). Wir müssen darum bereit werden, füreinander unser Leben hinzulegen (1 Joh 3,16) und so jene christliche Gemeinschaft werden, die wir nach Gottes Willen sein sollten.

Nur Gemeinschaften von Heiligen werden in der Endzeit, in der Satan und sein Antichrist ihren Angriff durchführen, in der Lage sein, Widerstand zu leisten. In der Vergangenheit hatten schon einzelne Heilige einen großen Einfluss auf die Bekehrung und die Erneuerung der Kirche oder Teile der Kirche. Heute reicht das nicht mehr alleine aus, obwohl wir auch heute solche einzelne Heilige brauchen. Heute müssen sich Heilige zusammenschließen zu Gemeinschaften, um noch mehr Heilige heranzubilden, ganze Gruppen und Kommunitäten von Heiligen, die alle ihre Gaben und Talente entfalten und einsetzen, wo Menschen mit dem Charisma der Apostolats und er Evangelisation von den anderen voll anerkannt und mitgetragen und unterstützt werden.

Die geschilderten Eigenschaften sollen hilfreiche Wegweiser sein für den Anfang, Gott wird dann solche Menschen, die sich darum bemühen, weiterführen. Lassen wir uns ganz auf Gott ein, übergeben wir uns ganz Ihm, arbeiten wir mit Ihm mit, gemäß Seiner Führung und seien wir jetzt bereit, solche Menschen zu werden, jeder von uns!

  • Die Dringlichkeit, die heutige Kirche wach zu rütteln und alle potentielle Apostel in diesen Tagen zu mobilisieren!
  • Was erwartet Gott von uns, das wir es jetzt schon sind oder bald werden?
  • Wer unter uns hat Ansätze zum Charisma des Apostolats oder braucht heute das Gebet (Segnung mit Handauflegung) um es zu entwickeln?
  • Welche Schritte können wir tun, um eine Gemeinschaft von Heiligen zu werden?(Während der Woche obige Anregung und Bibelstellen durchlesen und weiter durchbeten und vor Gott damit anfangen!)

James Kennedy
Handbuch für Gemeindewachstum. Telos-Reihe. Verlag der Liebenzeller Mission.

Stephen Clark
Wenn nicht der Herr das Haus erbaut. Christliche Gemeinschaften, Kirchliche Erneuerung, Pastorale Lösungen. Verlag Styria.

Jesus, gib uns den Geist,
der wie Feuer ist, wie Sturm,
wie Worte, die alle verstehen.

Gib allen Deinen Geist,
der zusammenführt und
neu werden lasst.

Amen.

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Schritte zum Glauben

Der Gang Jesu auf dem Wasser (Mt 14,22-33)

22 Gleich darauf forderte er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer voraus zu fahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken. 23 Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg. 24 Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind. 25 In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See. 26 Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst. 27 Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! 28 Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme. 29 Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu. 30 Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich! 31 Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? 32 Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind. 33 Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.

Wir sind fasziniert vom biblischen Bericht, wie Petrus auf dem Wasser zum Herrn geht.

  • Solange Petrus auf den Herrn schaut und Seinem Wort vertraut, kann er auf dem Wasser zum Herrn hin gehen…
  • Sobald Petrus aber statt auf den Herrn, auf die Probleme, auf Wind und Wellen schaut, bekommt er Angst und geht unter …
  • Er ruft: „Herr, rette mich!“ und der Herr rettet ihn, aber mit der Bemerkung: „Du Kleingläubiger, warum hast Du gezweifelt?“

betenWas ist unser Glaube?

  • Wir glauben an Gott, an Jesus Christus.
  • Aber wie ist unser Glaube = unser Vertrauen?
  • Wie, wenn unser Glaube geprüft wird?

Unglaube ist ein altes Problem auch unter „Gläubigen“! Der Unglaube greift in drei Bereichen des Lebens an

  1. Er unterminiert unser Grundvertrauen auf Jesus als den Retter, als den, der unsere Sünden voll gesühnt hat, den Preis für unsere Sünden schon voll bezahlt hat.
  2. Er höhlt den Glauben aus, mit dem wir unseren wachsenden Sieg über die Macht der Sünde, auch im eigenen Leben, in Anspruch nehmen. Die Gefahr bei einem Rückfall: „Ich schaffe es ja doch nicht, ich kann nicht, ich gebe es auf …“
  3. Er greift den Glauben und den Mut an, mit dem wir unseren Ruf (unsere Berufung) erfüllen:
      1. a) Jesus nachzufolgen,

    b) die Gute Nachricht der Rettung anderen weiter zusagen und

    c) die Werke der Vollmacht zu tun, die Jesus getan hat…

Der Angriff im 1. Punkt führt dazu, dass wir nutzlose Anstrengungen und Sühne auf uns nehmen, um Gott zu gefallen, im 2. Punkt begrenzt er unser geistliches Wachstum, im 3. Punkt führt er zu Stagnation, Kraftlosigkeit und Wirkungslosigkeit im Dienst für Gottes Reich.

Quellen des Unglaubens

  • Stolz
  • Geltungsdrang und Furcht bei Menschen
  • Bequemlichkeit und Sicherheit
  • Übernahme weltlicher Denkweisen
  • Entthronung Gottes im Leben oder Bereichen des Lebens …

Bereiche des Unglaubens

  • Für alles nur rein natürliche Erklärungen gelten lassen
  • Gott nichts zutrauen auch, oder sogar durch mich wirken zu wollen
  • Naheliegenste Erklärungen, dass Gott auch heute Gebet erhört, nicht gelten lassen sondern viele andere Erklärungsversuche an den Haaren herbeiziehen ..

Überwindung des Unglaubens

Vielleicht müssen manche als Vorstufe ihr Gottesbild korrigieren. Wir müssen uns bewusst sein:

  • Gott liebt uns!
  • Er meint es gut mit uns!
  • Er ist gerne bereit auf uns zu hören, auf unsere Bitten einzugehen!

Damit wir unser Leben aus dem Glauben leben, statt uns vom Unglauben nieder walzen zu lassen, ist ein dreiteiliger Prozess der Einübung nötig:

  1. Auf Gott vertrauen
  2. Tun, was dran ist …
  3. Segen von Gott dazu erwarten!

Sieben praktische Schritte oder Prinzipien zum Glaubenswachstum

  1. Sei dir bewusst, welche Weltanschauung dich kulturell umflutet, damit du nicht blindlings mit dem Strom schwimmst – ein lebendiger Fisch schwimmt gegen den Strom, ein toter lässt sich treiben.
  2. Tauche dein Denken ein in die Wahrheit der Heiligen Schrift, in das Denken der Bibel über Gott, de Menschen, das Universum … – lies die Bibel.
  3. Bete zu Gott und bitte IHN, dass dein Glaube wachse.
  4. Widersage dem Unglauben bei jeder Gelegenheit, bereue jedes Zeichen von Unglauben, triff die Entscheidung den Verheißungen Gottes zu glauben und zu vertrauen.
  5. Tue die Werke Jesu als Lebensstil, und klammere dich an Seine Versprechungen, auch wenn Werke der Vollmacht noch wenig sind.
  6. Halte dich fern von der Sünde.
  7. Sieh den Prüfungen deines Glaubens mutig entgegen, wisse, dass du dadurch gestärkt wirst.

Zum ungläubigen Thomas
… zu Dir und mir
sagt der auferstandene Jesus:

Sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“

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Was ist mit unserer Kirche los?

Wir leben in der sogenannten postmodernen Zeit. Diese ist durch die Meinung gekennzeichnet, dass alles für machbar und alles für sofort machbar gehalten wird.

Gleichzeitig machen wir oft die Erfahrung, dass wir für unser Dasein keine Erklärung haben. Eine Sinnfrage kann jedoch nicht gestellt werden, weil eine Antwort für nicht möglich gehalten wird. Das Leben erscheint unübersichtlich, wir werden ständig mit einer Fülle von Informationen überschüttet und suchen gleichzeitig nach einfachen Lösungen. Individuelle Freiheiten werden sehr hoch bewertet, ein großer Relativismus hat sich breit gemacht und es kommt zu einer Krise von Strukturen und Autoritäten, von der auch die Katholische Kirche betroffen ist.

Der Lehrbrief beschreibt die Krise der Kirche und die möglichen Ursachen aus ihrer eigenen Sicht.

Anfang April 1991 rief der Papst die Kardinäle zusammen, um das starke Anwachsen der Sekten und Freikirchen zu besprechen. (Zu den „Freikirchen“ werden auch viele Evangelikale und Pfingstkirchen gezählt, die z. Zt. weltweit am stärksten anwachsen.)

In Lateinamerika sind schon über 10% der Bevölkerung evangelisch geworden, die meisten davon durch Pfingstgemeinden. Die aktiven, praktizierenden Katholiken dort sind nur 15%. In den USA gibt es etwa 35 Millionen Mitglieder in evangelikalen oder pfingstlerischen Freikirchen, davon etwas 30% ehemalige Katholiken. Daneben gibt es auch die Beobachtung, dass in Gemeinden und Gemeinschaften der Katholischen Charismatischen Erneuerung wieder viele aus solchen Freikirchen katholisch werden.

Erzbischof Robert Sanchez von Santa Fe sagte dazu: „Vielleicht sollten wir diese Herausforderung nicht als Bedrohung sehen, sondern als ein Sprungbrett, dem es mit Erfolg gelungen ist, unsere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, und uns so von unserer Gleichgültigkeit und falschen Sicherheit zu befreien“.

Der Bericht des Vatikan zu diesem Problem sagt: „Die Kirche wird zu oft nur als Institution gesehen, weil sie vielleicht zu viel Gewicht auf Strukturen legt und nicht genügend die Menschen in Christus zu Gott zieht.“

Kardinal Francis Arinze wies bei einem Treffen der Kardinäle darauf hin, dass die neuen religiösen Bewegungen gerade an den Schwachstellen unserer Pastoral aktiv werden:

  • Sie bilden in kurzer Zeit eifrige Leiter und Evangelisten aus, während unsere Priester wenig sind und kaum genügend Laien-Seelsorger ausbilden können.
  • Sie wirken ansteckend mit ihrer Dynamik und bemerkenswerten Hingabe, während unsere Leute lau, gleichgültig und langweilig wirken.
  • Sie betonen die Erlösung durch Christus allein, im Gegensatz zur weit verbreiteten Unsicherheit unter Katholiken über Grundfragen des Glaubens.
  • Sie bauen kleine Gemeinschaften und Zellgruppen auf, während katholische Pfarreien zu groß und unpersönlich wirken, als dass der Einzelne sich geliebt und angenommen weiß und erfüllende Aufgaben bekommen kann.
  • Sie übertragen Verantwortung, Leitung und Seelsorge an Laien-Helfer schon nach kurzer Ausbildungszeiten, während sich bei uns fähige Laien, Frauen und Männer, an den Rand gedrängt fühlen. (Schon der hl. Franz von Sales hatte gesagt, dass der eifrigste Seelsorger nur bis zu 15 Personen seelsorglich betreuen könne, dass daher neben den Klerikern auch geeignete Ordensleute und Laien, Frauen und Männer für diesen Dienst aneinander geschult werden müssen! Bei uns wird leider der Dienst des Priesters mit dem Dienst der Seelsorge als identisch gesehen und so gibt es z. T. noch Hemmungen, Laien als geeignete Seelsorger anzuerkennen.)
  • Sie feiern voll Eifer begeisternde Gottesdienste, während unsere heilige Liturgie oft Routine ist und kühl wirkt.
    Sie drängen zu einer persönlichen Entscheidung für Jesus Christus und halten sich treu an die Bibel, während bei uns viele Homilien allzu intellektuell sind, über die Köpfe der Menschen gehen, und nicht den Mut haben, zur Entscheidung für Jesus aufzurufen.
  • Sie betonen und erleben eine persönliche Beziehung zu Gott, während die Kirche zu sehr als Institution dargestellte wird, die Strukturen und Hierarchie betont.

Kardinal Arinze ruft uns auf zur Selbstkritik: „Warum zieht es so viele Menschen zu diesen neuen religiösen Bewegungen? Was sind die legitimen Bedürfnisse dieser Menschen, auf die diese Bewegungen eingehen, und auf die man auch in der Kirche eingehen sollte? … Was möchte Gott von Seiner Kirche in dieser Situation? … die Dimension der religiösen Erfahrung darf nicht vergessen werden in unserer Verkündigung des Christentums. Es genügt nicht, nur dem Verstand Information anzubieten. Christentum ist weder ein Bündel von Lehren noch ein System der Ethik. Es ist Leben in Christus, das immer tiefer gelebt und erfahren werden kann.“

Zum Schluss bemerkt Kardinal Arinze: „Angesichts der dynamischen Aktivitäten der neuen religiösen Bewegungen können die Hirten der Kirche nicht so weitermachen wie bisher. Dieses Phänomen ist eine Herausforderung und eine Chance …“

Ich bin persönlich von der Wahrheit des katholischen Glaubens völlig überzeugt. Ich würde niemals jemanden anraten, die Katholische Kirche zu verlassen. Aber ich bin voll Sorge um unsere Kirche, wenn ich sehe, dass Menschen unsere Kirche verlassen, um gediegene Lehre nach dem Wort Gottes und Unterstützung für die Erziehung ihrer Kinder in Christus zu finden.

Ein falscher Stolz auf unsere Katholische Kirche stellt uns in eine ähnliche Situation wie einst das auserwählte Volk Gottes, zu dem der Prophet Jeremia sagen musste: „….bessert Euer Verhalten und Euer Tun, dann will ich bei Euch wohnen, hier an diesem Ort. Vertraut nicht auf die trügerischen Worte: Der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn ist hier! ….“ (Jer 7,1-7).

Ich glaube, sie ist es. Aber viele Menschen gehen in ihr geistig zugrunde.. Viele kennen Jesus als ihren persönlichen Herrn und Retter nicht. Sie werden geistig zu wenig belehrt und ernährt, sie erfahren keine Hirtensorge. Ihr Charakter wird nicht nach dem Bilde Jesu geformt. In manchen Fällen erhalten sie falsche Lehren mitten in katholischen Institutionen. – Da kann Jesus, der gute Hirt, gar nicht anders, als andere Hirten zu berufen, auch wenn sie nicht aus diesem Schafstall sind – am Ende wird Er führen, dann wird eine Herde und ein Hirt sein.

Wir sehen daraus die Notwendigkeit in Buße vor den Herrn zu treten, um Vergebung für uns und unserer Kirche zu beten, Ihn zu bitten, wieder neu zu uns zu kommen und uns in Seinem Geist zu erneuern.

Als Charismatische Erneuerung sind wir aber auch gerufen, alle Müdigkeit abzuschütteln, zur ersten Liebe (lies: Off 2,4-5!) zurück zukehren, unsere Gaben und Charismen voll zu entfalten und sie als Dienst unserer Kirche anzubieten und mitzuarbeiten, dass unsere Kirche mit ihren Gemeinden wieder mit neuem Eifer und neuem Leben erfüllt wird und aufblüht, so wie Jesus sie möchte.

Stellen wir uns Ihm und Seiner Kirche zur Verfügung, helfen wir mit bei der Evangelisation und beim Aufbau lebendiger Zellen und Gruppen, üben wir Seelsorge aus unter der Führung und mit den Charismen des Heiligen Geistes, lernen wir in Demut und Liebe aufeinander zu hören und miteinander als Gemeinschaft zu leben und zu wirken, und wir werden, als Erneuerung, wie Papst Johannes Paul II. es sagte, „eine Chance für die Kirche und die Welt“ sein – aber nur dann!

Pfr. Gustav Krämer

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Missionarisches Christsein

Geht

Das Vermächtnis Jesu, das für alle Zeiten und für die Christen jeden Zeitalter gilt, auch für uns heute, finden wir in Matthäus 28, 18 – 20:

„Mir ist alle Macht gegeben, im Himmel und auf der Erde, darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,..und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“.

Alle Menschen zu Jüngern Jesu zu machen, dazu braucht man den Willen, die Kraft, den Mut und die Einsatzfreude. Alles zu befolgen, was Jesus uns gesagt hat, dazu brauchen wir Kraft von oben, verbunden mit der eigenen Lebensübergabe an Christus, d. h. das Lebendigwerden und Erstarken unserer Tauf- und Firmgnade. Dazu brauchen wir auch eine lebendige, christliche Gemeinschaft, die uns trägt und ermuntert, schult und annimmt. Wir wollen uns deshalb ganz praktisch einige Punkte überlegen, wie wir in der heutigen Zeit uns selbst zu missionarischen Christen machen können, d. h. wir können uns selbst nicht so machen, aber wir können Voraussetzungen machen, dass Gott durch uns wirken kann.

Damit wir ganz bewusst und freiwillig IHM, Christus, angehören und IHM zur Verfügung stehen, müssen wir unsere Taufgnade ganz bewusst annehmen und wirksam werden lassen. Erneuerung der Taufgnade oder Tauferneuerung, wie wir das gerne in unseren Gebetsgruppen nennen. Es besteht darin, dass wir unsere Lebensweihe, unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ganz bewusst  Christus übergeben, mit allem was wir sind und haben. Die Hauptsache dabei ist, dass Jesus der Herr Mittelpunkt unseres Lebens wird. Der Herr!

Wir müssen IHM versprechen, uns auf IHN hin zu orientieren und das, was wir als seinen Willen erkannt haben, tun, nicht was wir auf Grund unseres eigenen Wollens oder der eigenen Neigung oder Laune tun möchten. Das ist nur möglich, wenn wir Glauben haben, wenn wir diesem Christus wirklich vertrauen, dass wir aussprechen, Er meint es gut mit uns und was ER sagt, das ist für uns und für andere auch besser, als das, was wir uns selber ausdenken können. Wenn wir uns so ganz bewusst IHM zuwenden, können wir IHM ehrlich sagen: „Ich stelle mich Dir zur Verfügung.“
Wir merken, dass wir das mit eigener Kraft nicht schaffen.

Die Apostel und Jünger Jesu hatten den auferstandenen Herrn erfahren und Seinen Auftrag gehört, alle Menschen zu Seinen Jüngern zu machen, nur sie trauten sich noch nicht. Jesus sagte auch, bleibt in Jerusalem, wartet auf die Verheißung des Vaters, die Kraft aus der Höhe, ihr werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden, ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und dann werdet ihr meine Zeugen sein (Apostelgeschichte). Es würde uns gut tun, wieder einmal in der Bibel die Apostelgeschichte durchzulesen. Die Jünger Jesu blieben damals, und heute geschieht oft das Gleiche, einmütig im Gebet vereint, zusammen mit Maria, der Mutter Jesu und den übrigen Frauen, bis sie die Herabkunft des Heiligen Geistes erlebten, in anderen Sprachen redeten und voll Mut zu anderen von Jesus künden konnten.

Auch danach, wenn Schwierigkeiten und Probleme auftauchten, beteten sie einmütig und wurden immer wieder vom Heiligen Geist erfüllt. (vgl. Apg 4,23-31). So müssen auch wir immer wieder unser Pfingsten, unsere Firmgnade erneuern im Gebet, um vom Heiligen Geist die Kraft und den Mut zum Zeugnis zu erhalten und Ihn als Tröster und Führer im eigenen Leben zu erfahren um den Gaben, den Charismen, des Heiligen Geistes wieder Raum und Betätigungsmöglichkeit zu geben in uns und durch uns zur Erneuerung und Wiederbelebung der Gemeinde.

Wir müssen uns weiterbilden. Wir können nicht andere lehren, alles zu befolgen, was Jesus gesagt hat, wenn wir es selbst nicht wissen. Darum müssen wir immer wieder die Worte Jesu und seiner Apostel lesen, durchbeten, hören, auf uns wirken lassen, sie uns zu eigen machen. Darum ist es gut und wichtig, in Bibel- und Gebetskreisen, durch Exerzitien und Vertiefungsseminare oder Kurse uns immer wieder neu anregen zu lassen und dass wir selbst mit der Bibel in der Hand unsere Stille Zeit verbringen, Tag für Tag, je nach dem, manchmal mehr, manchmal weniger, manchmal zum richtigen Studium einmal in der Woche uns Zeit nehmen. Es ist gut, manches anzustreichen, was uns da bewusst wurde, wo wir merken, das ist wichtig, das will Gott uns oder durch uns anderen sagen, dass wirklich die Bibel unser liebstes und wichtigstes Arbeits- und Handbuch für unser Leben wird, so dass wir dann auch unsere Bibel mitnehmen, wenn wir dann zu Zusammenkünften, zu Gebetsabenden, zu Treffen u. ä. kommen.

Christentum kann man nicht alleine leben. Wir sehen aus der Apostelgeschichte und merken es auch heute in der Entwicklung der Charismatischen Erneuerung, in den verschiedenen Entwicklungsphasen immer mehr, dass eine Gruppe von Menschen, die sich ganz bewusst Christus übergeben hat und sich von Seinem Geist erfüllen lässt und führen lassen will, vom Geist Gottes zu immer mehr Gemeinschaft geführt wird, wo man auch einander in herzlicher Liebe zugetan ist, wo man einander in allen Lebenslagen beisteht und füreinander da ist, mit seinem Interesse, mit seiner Zeit, mit seinem Geld und sonstigen Mitteln. Ganz besonders natürlich auch auf der geistigen, spirituellen Ebene und wo man einander ermuntert, auch mal ermahnt, unterstützt, mittragen kann und wo man besonders füreinander und miteinander betet.

Eine Gemeinschaft wird man nur, wenn man beisammen ist, wenn man immer wieder regelmäßig gerne zusammenkommt, wenn man mitmacht und wo etwas gemeinsam getan wird. Das geschieht nicht nur dadurch, dass man einmal in der Woche beim Gebetsabend ist, sondern darüber hinaus noch die Verbindung hält oder gar wie es oft geschieht zu verbindlichen Gemeinschaften, die zusätzlich noch Gemeinschaftstreffen halten, einen Teil ihres Einkommens für Gemeinschaftsprojekte hergibt. Es ist gut, sich auch mal zu einem Ausflug, einem Picknick oder einer gemeinsamen Mahlzeit zu treffen und dann auch miteinander wieder die Bibel zu lesen und zu horchen, was Gott von dieser Gemeinschaft will. Eine Gemeinschaft, die sich führen lässt, wird auch ausstrahlen, sie wird in der Gemeinde, in der sie ist,  Aufgaben übernehmen können oder auch übergemeindliche Zellen manchmal für Evangelisation oder soziale Aktion.Wichtig ist also, dass man miteinander als Gemeinschaft aus der Sicht des Glaubens, auch in das geistliche Gespräch kommt, dass man über die Zeitgeschehen, aber auch aus der Bergpredigt heraus Orientierung findet, dass man die Apostelgeschichte, einen Korintherbrief oder den Römerbrief einmal gemeinsam durchdenkt und durchbetet.

Wir sehen also aus diesen vier Punkten, welchen Dienst jeder Einzelne als missionarischer Christ und welchen Dienst man miteinander mit anderen als Gemeinschaft anregen, wie man in der Pfarrgemeinde mitarbeiten und wie man auch am Arbeitsplatz apostolisch tätig werden kann.

Man kann sich in der Gemeinschaft oder Zelle, zu der man gehört aussprechen, wie man apostolisch  auch andere  werben kann, für ein Einführungsseminar, für einen Gebetskreis, für einen Cursillio, sich für christliche Werte einzusetzen und so miteinander auch in diesen Dingen ganz bewusst um die Führung des Heiligen Geistes beten, die Augen für Gelegenheiten offen zu halten, die Gott uns zeigt. Wir finden viele Gelegenheiten von Christus und seinem Wort Zeugnis zu geben und so missionarische Christen zu sein.

Natürlich können wir nicht missionarische Christen sein, wenn wir nicht selbst ganz bewusst, jeder für sich in seinem privaten Leben, uns an der Norm Jesu orientieren. Nur dann können wir ausstrahlen durch unser Leben. Leben und Wort dürfen nicht auseinander klaffen. Das normale, christliche Leben heißt also, sich an der Norm Jesu, wie es in der Bergpredigt steht, wie man als Jünger Jesu lebt, zu orientieren und gleichzeitig mit unserer missionarischen Ausstrahlung nach draußen, auch nach innen zu strahlen, d. h. Auch geistig zu wachsen. Das geht nur durch Vertiefung unseres persönlichen Glaubens an Christus, unserer persönlichen Beziehung zu ihm und dadurch, dass wir auch im Gebet immer mehr an Tiefe gewinnen und dem Heiland in die Augen schauen.

Wir müssen selber, im eigenen Leben aus dem Heiligen Geiste lieben und lernen, uns vom Geiste leiten zu lassen. Das kann nur gelingen, wenn wir nicht eigene Wege gehen, sondern als Glieder eines Leibes mit anderen gemeinsam Verantwortung tragen und wenn wir selber dann die Frucht bringen, die von Christen und christlichen Gemeinschaften erwartet wird. Dann wird auch der Herr unserer Gemeinschaft, wie einst in der Urkirche, die Zahl derer hinzufügen, die gerettet werden sollten. Verbindlich müssen wir auch die Weisungen christlicher Moral ansehen, unser Leben danach gestalten und es muss uns ein Anliegen sein, nicht irgendwie als kleine Gruppe zu existieren, die das Christentum lebt und sich daran freut, sondern in uns muss, wie bei Paulus eine Art „heilige Unruhe“ in dem Sinn entstehen: Es sind noch viele andere, denen die Frohe Botschaft gebracht werden muss, so dass wir irgendwie hinein streben möchten in die Gemeinden, uns zur Erneuerung der Pfarrgemeinden zur Verfügung zu stellen, Aufgaben, die uns übertragen werden, anzunehmen. All das natürlich nach Gebet und Befragung, wozu will Gott mich wirklich haben, was kann ich nach meinen Fähigkeiten leisten, welche Charismen, natürlichen Anlagen und Fähigkeiten hat er mir gegeben. Das muss man alles bedenken und sich vielleicht miteinander beraten. Die grundsätzliche Bereitschaft muss vorhanden sein, einzeln und als Gemeinschaft und es muss uns ein Anliegen sein, dass das Vermächtnis Jesu erfüllt wird: „Geht hinaus in alle Welt und macht alle Menschen zu meinen Jüngern tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und seht, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“

In unseren Gruppen erfahren wir, dass der Herr bei uns ist. Sein Anliegen soll darum unser Anliegen sein, dass andere Seine Jünger werden und lernen, alles zu tun, was Er uns geboten hat. Also selbst wollen wir seine Jünger sein, selbst lernen alles zu tun, was Er uns geboten hat, uns da einüben und  dann mithelfen, dass es auch andere werden und tun.

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JESUS gebührt der erste Platz

Erster PlatzGott muss die erste Stelle in unserem Leben haben. An zweiter Stelle steht die Familie und die Beziehung zu den Menschen, die Gott uns auf unseren Lebensweg schickt. Dann erst kommen Arbeit, Termine und wichtige Aufgaben. Danach Hobbies, Freizeit u. a. für die uns, wenn wir auf Gott vertrauen, auch genügend Zeit geschenkt wird.

Einige erprobte Prinzipien, um Jesus in unserem Leben an die erste Stelle zu setzen:

Für mich bedeutet das die frühen Morgenstunden, weil sie der beste Teil meines Tagesablaufs sind und am wenigsten unterbrochen werden. Vielleicht sollten wir nur sagen: „Gib Gott den besten Teil jedes Tages“. Ob man es Andacht nennt oder Stille Zeit, es sollte eine hervorragende Zeit mit Gott sein, Zeit für Gebet, Bibellesung und Lauschen auf Sein Wort.

„Hervorragende Zeit“ hängt nicht so sehr von der Länge der Zeit ab, als davon wie wir sie ausnützen. Angesichts der Kämpfe des alltäglichen Lebens brauchen wir diese Zeit für unsere geistige Stärkung und Führung.

Dieses Prinzip ist deutlich als eines der Zehn Gebote zu erkennen. Es ist nicht erlassen, um den Menschen einzuschränken, sondern uns ist ein Ruhetag von den Alltagspflichten verordnet. Dabei werden wir befähigt, unser geistliches Leben neu zu erfrischen, um während der restlichen Woche unser Werk gut verrichten zu können. Der Sonntag ist nicht nur für den Kirchgang da – es ist der Tag, den man für Gott und für seine eigene Familie freihalten muss. „Familie“ das umfasst auch die Familie der Gläubigen, mit denen wir Gemeinschaft haben. „Wenn wir im Lichte wandeln, wie Er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut Jesu Christi, Seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde“ (1. Joh 1,7).

Unser Leib braucht Ruhe wie alles Materielle: sogar die Natur darf nach Gottes Plan von ihrer Produktivität ausruhen. Ich möchte vor zwei Extremen warnen: eines ist, am Sonntag sich so vielen kirchlichen Aktivitäten zu widmen, dass sie zur Plage werden. Dies ist besonders für die Kinder nicht gut. Das andere Extrem ist, so viele Familienunternehmungen und Vergnügungen zu planen, dass für den Gottesdienst und die Anbetung keine Zeit mehr bleibt. Der HERR will, dass der erste Tag der Woche geruhsam und heilig sei.

Viele neue Christen zeigen eine verständliche Reaktion auf das Geben des Zehnten, wie es die Bibel vorschreibt. Sie sagen: „Wir können es uns nicht leisten, soviel zu geben“. In Wirklichkeit können wir es uns nicht leisten Gott Seinen Teil vorzuenthalten und nicht in der rechten Gesinnung zu geben. Auf diesem Gebiet müssen wir einfach die Erfahrung machen, dass Gott die verbleibende Summe segnen wird, nachdem wir Ihm getreulich gegeben haben. Der Zehnte sollte systematisch in das „Vorratshaus Gottes“ eingebracht werden von jedem Verdiener. Treue auf diesem Gebiet setzte Segnungen frei, durch die unser Glaube gestärkt wird (1. Kor 16).

Wenn irgendetwas für dich wichtig ist, dann nimmt es auch Gott wichtig. Es ist für einen Christen undenkbar, wichtige Entscheidungen zu treffen und weitreichende Entschlüsse zu fassen, ohne die ganze Angelegenheit zuerst vor den Herrn zu bringen und um Seine Weisung zu bitten. Ich weiß aus Erfahrung, dass es leicht ist, alles möglichen menschlichen, logischen Pläne zu machen und zuletzt dann zu beten: „Herr, willst Du bitte meine Pläne segnen?“ Die Schrift sagt jedoch: „Suche zuerst das Reich Gottes und Seine Gerechtigkeit – alles andere wird dir hinzugeben werden (Mt 6,33).

Dies bedeutet: wirklich mitten in deinem Herzen. Eine echte Liebe für den Herrn und die Furcht, Ihn zu betrüben , verhindert manche Probleme (Mt 22,37). Gott will der Erste sein in unserer Zuneigung , der Erste in unserem Denken, in unserem Planen – ja, Er sollte noch vor der Familie, dem Beruf, der Freizeit kommen. Jesus ist daran interessiert, dass wir lernen, uns in Seinen Leib in einer hingebungsvollen und verantwortungsbereiten Art einzufügen. Nimm liebevoll die Gaben und Ämter an und gebrauche sie an dem Platz, an den Gott dich gestellt hat.

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Vorträge

Audio-Mitschnitte von Vorträgen die Barbara Busowietz gehalten hat.

Bei allen Vortragsthemen ging es Barbara immer darum, nicht nur Einzelheiten aus den Evangelien oder aus der Glaubenstradition zu beleuchten, sondern ihr Anliegen war es, auf die große Linie hinzuweisen, die sich in all diesen Quellen findet.

Die Vorträge finden Sie auch unter der Rubrik Einführungs– und Vertiefungsvorträge auf unserer Homepage.

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In Eins

In eins
In eins

Erfahrungen mit Gott
(aus den Jahren 1991 – 1996)

Verlag Josef Duschl, Winzer, 1998
Paperback, 354 Seiten
Preis: 14,80 €

„Gott und Mensch in Eins … darin allein ist Rettung für Kirche und Welt. Gott will, dass ich dafür IHM verfügbar bin. Das ist Aufgabe und Dienst für mein Leben,“ so schreibt Barbara Busowietz im Dezember 1992 in ihr geistliches Tagebuch. Wie ein roter Faden zieht sich diese Erfahrung des Einsseins mit dem gekreuzigten Herrn, in der sie unentwegt leben darf, durch alle Texte dieses Buches; ihr ganzes Sein – ihr Denken und Fühlen, ihr Beten und Tun – ist zutiefst davon geprägt. Die sie umfangende Glut der reinen Liebe Gottes, in der ihr die Armseligkeit ihrer eigenen Liebe umso schmerzhafter aufleuchtet, reinigt und verwandelt sie in ein leuchtendes Zeichen der Gegenwart Gottes in dieser Welt. Wer immer sich auf den Weg mit Gott eingelassen hat, wird in diesem Buch Klärung, Ermutigung und Weisung für den weiteren Weg finden.

Du bist

Du bist
Du bist

Erfahrungen mit Gott

Eigenverlag
Paperback, 112 Seiten
Preis: 3,80 €

Schon im Alten Testament fragt der Mensch, der mitten in seinem Leben, mitten im Alltag, Gott begegnet, nach seinem Namen. Es wird ihm die Antwort: Ich bin der Ich-bin-da (Ex 3,14). Das ist kein Name, sondern die Erfahrung des Menschen mit Gott, die sich durch die Geschichte des einzelnen und aller zieht. Der Da-Seiende wird greifbar in der Inkarnation. Im Umgang mit diesem nahen Gott spürt der Mensch auch, dass Gott der ganz Andere ist, der immer Größere, der Gott der Unendlichkeit, über Raum und Zeit. Jesus sagt: „Ehe Abraham ward, bin Ich“ (Joh 8,58). Von diesen beiden Erfahrungen – der Erfahrung der Nähe sowie der Andersartigkeit Gottes – sprechen die Texte dieses Büchleins.

Jesus, Du bist da – mir hingegeben.
Jesus, so lass mich liebend hingegeben sein an Deine Gegenwart, was immer ich auch tue – liebend hingegeben.

Komm und folge mir …

Komm und folge mir ...
Komm und folge mir ...

Ein Aufbaukurs zu Grundthemen christlichen Lebens in der Nachfolge

Aus der Schriftenreihe des Evangelisationswerks, Din A4 Heft mit 25 Seiten

Behandelt werden darin folgende Themen:

  1. Stufen des Gebets
  2. Der Heilige Geist und seine Gaben
  3. Wie lerne ich den Gebrauch der Geistesgaben?
  4. Heilung
  5. Die Früchte des Geistes
  6. Überwindung des Fleisches
  7. Glaube
  8. Führung

Firm – Katechumenat

Firm-Katechumenat
Firm-Katechumenat

Ein Glaubenskurs für Firmlinge, als ausgearbeitete Gruppenstunden mit gestaltpädagogischen Elementen, mit Lieder- und Gebetsheft

Gerd Spann Verlag Kranzberg, 1994
2. Aufl. 1995, Ringbuch, 189 Seiten, Preis: 18,40 €

Das   Firm-Katechumenat   ist für  Firmhelfer   ohne   theologische und pädagogische Vorbildung geschrieben und zielt  darauf  ab,  die Jugendlichen zu einer lebendigen Gottesbeziehung und zu einer  bewussten Entscheidung für Christus als den Mittelpunkt des eigenen Lebens sowie zu einer Öffnung für den Heiligen Geist hinzuführen. Obwohl sich die Einheiten gut eignen, sowohl in der Jugend- als auch in der Erwachsenenarbeit  punktuell  eingesetzt  zu werden,  verbindet  Barbara Busowietz mit diesem Kurs in erster Linie die Absicht, sowohl die Helfer als auch die Firmlinge einen inneren Weg zu führen, der sich lohnt, aber kaum in weniger als 20 Gruppenstunden gangbar sein wird. Dazu eine Stellungnahme des  Arbeitskreises  für Theologie und Kirche*:  „Der Kurs zeugt   von einem  tiefen,  gelebten Glauben und  ist  dazu  geeignet, einen solchen zu vermitteln. … Darüber hinaus leitet er in einer bisher nicht gekannten Weise und Intensität zu einer wirksamen Gebetserziehung an … erscheint diese Mappe uns als ein absoluter Glücksfall und als die weitaus beste, die wir je zu Gesichtbekommen haben.“

Katechumenat: Schritte des Glaubens

Katechumenat Schritte des Glaubens
Katechumenat Schritte des Glaubens

Ein Grundkurs des Glaubens mit gestaltpädagogischen Elementen für die Hand des Kursleiters

Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach, 1996, Spiralbuch, 195 Seiten, Preis: 16,90 €

Der   ganzheitliche,   symbolorientierte   Ansatz des Kurses ermöglicht  den Teilnehmern,  wesentliche Glaubensinhalte nicht  nur  mit  dem Verstand,   sondern   in   erster   Linie  mit   ihrem „Herzen“   zu   erfassen,   sich   davon   berühren und verändern zu lassen und darauf eine eigene Antwort zu finden. Zugrunde liegt eine „Theologie für jeden“, also Theologie so verständlich dargelegt,  dass  jeder,  der  Hunger  nach geistlichen Dingen hat, verstehen  kann.  Auch die Kursleiter  benötigen keine umfangreiche theologische  Ausbildung,   da   die   einzelnen  Themenausarbeitungen mit viel Hintergrundinformation versehen sind. Von den insgesamt 11 Einheiten des Kurses können einige weggelassen oder auch zusammengefasst  werden,  sodass  in etwa 8 Abende – beispielsweise als Vorbereitung auf Ostern – dafür anzusetzen sind. Einzelne Einheiten können auch gut  separat,  z.B.   im Rahmen von Elternabenden zur Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung oder als thematische Einheiten bei anderen pfarrlichen Zusammenkünften, verwendet werden.  Themen sind u. a.:   „Mein Gottesbild – Gott   ist  die Liebe“,  „Die Rettung – unsere Welt braucht den Erlöser“ und „Die Fülle des Heiligen Geistes – in der Erfahrung der Christen aller Jahrhunderte“.

Erstkommunion – Katechumenat

Erstkommunion Katechumenat
Erstkommunion Katechumenat

Ein Erstkommunionkurs für die Hand des Gruppenleiters als ausgearbeitete Gruppenstunden mit  gestaltpädagogischen Elementen

Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach, 1998, Spiralbuch, 139 Seiten, Preis: 9,80 €

Die in diesem Buch ausgearbeiteten Entwürfe für Gruppenstunden zur Vorbereitung auf die Erstkommunion   wollen   den   Kindern   hauptsächlich auf  der  Erfahrungsebene Glaubensinhalte näher bringen. Als Hinführung auf die Beichte möchte das erste Kapitel die Kinder Gottes erbarmende Liebe näher bringen, damit sie  lernen,  eben  diese Liebe  tief   in  ihrem Herzen wahrzunehmen.
Das zweite Kapitel beinhaltet die gezielte Vorbereitung auf den Empfang der  Eucharistie. Im Mittelpunkt  steht  dabei  die Symbolik  des Brotes, die durch die Herstellung verschiedener Bezüge erhellt wird:

„Wie Brot entsteht – Ehrfurcht vor diesem Zeichen“, „Jesus gibt Brot – Die wunderbare Brotvermehrung“, „Die Eucharistische Rede – Dabei-sein beim Letzten Abendmahl“… Bei den zwei übrigen Kapiteln geht es um das Verweilen beim „Geheimnis des Glaubens“ bzw. um das Sehen mit den Augen des Glaubens, sowie um die Gemeinschaft der Kirche.

Von den Mystikern lernen

Von den Mystikern lernen
Von den Mystikern lernen

Eine Sammlung von Lehrbriefen
2. erweiterte Auflage 1990
Heftung, 57 Seiten
Preis: 1,50 €

So wie Mystiker wie Teresa von Avila oder Johannes vom Kreuz nie überholt sein können, sondern zu Klassikern geworden sind, ist auch dieses Heftchen mit insgesamt 9 Lehrbriefen – davon sind 7 aus der Feder von Barbara Busowietz – aktueller denn je. Gerade in einer Zeit, in der viele nicht mehr recht zu beten wissen, können diese Lehrbriefe helfen, das Beten (neu) zu lernen bzw. im Gebet weiter zu wachsen. Ob als Hilfestellung für das eigene Gebetsleben, ob als Impuls für Gebetskreise, kann dieses  Heftchen besonders all jenen wertvolle Dienste leisten, die mit wenig Zeitaufwand aus dem reichen Erfahrungsschatz der Mystiker schöpfen wollen.

Ein Lied der Liebe für meinen Gott

Ein Lied für meinen Gott
Ein Lied für meinen Gott

Gerd Spann Verlag, Kranzberg, 1992
Paperback (10,5 x 18 cm), 47 Seiten
Preis: 2,50 €

„Mach dich auf, meine Freundin;  meine Schönste, so komm doch! … der Ruf der Turteltaube erschallt in unserem Lande.“ Mit diesen Versen aus dem zweiten Kapitel des Hohenliedes der Liebe, das gleichzeitig als Vorwort dient, ist der Grundton dieses Heftchens angeschlagen. Erfahrungen der bis ins Innerste von der Liebe Gottes angerührten Braut werden in kleine Texte eingewoben, Texte voll brennender Sehnsucht und hingebungsvollem Glauben – ein Lied, das leise aus dem Herzen der Braut aufsteigt, ein immerwährendes Lied der Liebe …

Die evangelischen Räte

Die evangelischen Räte sind im Evangelium Ratschläge, die Jesus denen gab, die „vollkommen sein“ wollen. Sie gehen auf das Beispiel Christi und Seiner Lehre zurück. Wenn sie von Gläubigen befolgt werden, sind sie in jedem Stand (Ordensleute, ehelos Lebende und Verheiratete) unterschiedlich ausgeformt.

Was steckt hinter: Armut, Keuschheit, Jungfräulichkeit oder Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen und Gehorsam? Sind sie jeweils nur ein Rat (im Gegensatz zu einem Gebot) und wie sollen sie verstanden werden? Auf welche Art und Weise drücken sie etwas Grundlegendes im Leben eines Christen aus?

Im Vortrag erklärt Barbara Busowietz die Weisung der Armut am ausführlichsten, denn wer nicht versteht was Armut bedeutet, versteht wahrscheinlich auch nicht, warum Gehorsam, oder was es mit Jungfräulichkeit auf sich hat. In der Armut sind alle anderen Räte nämlich enthalten und sie muss immer in der jeweiligen Zeit gesehen werden, da die Not der Zeit jeweils eine andere ist.

Unsere Einstellung zu den Gütern dieser Welt beeinflusst unser ganzes Verhalten zu den anderen Menschen, zur Umwelt und zur ganzen Schöpfung. Viele Grundübel und Missstände unserer Zeit lassen sich auf die Einstellung zum Geld zurückführen…

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 129
Vertiefungsseminar in Metten, 1995


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Ehrfurcht, Ausdruck wahren Menschseins

“Ehrfurcht heißt nichts andres als liebevoll miteinander umgehen.”

Die menschliche Vernunft ermöglicht es Gott zu erkennen. Diese Fähigkeit ist aber begrenzt und dadurch ist auch das Sprechen über Gott begrenzt. Je mehr ich Gottes Größe und Reichtum erkenne und je mehr ich meine eigene Armut spüre, desto mehr Ehrfurcht werde ich vor IHM haben und ich bleibe bewahrt vor einem kumpelhaften Umgang mit Gott.

Erst aus der Ehrfurcht vor Gott folgt auch Ehrfurcht vor mir selbst und daraus wiederum die Ehrfurcht vor den Anderen und vor der Schöpfung.

Die Frage stellt sich: Wie zeigt sich diese Ehrfurcht vor Gott? Was kann der Mensch, was kann der Christ für sich daraus folgern? Wie gelingt es, das DU Gottes vor mein eigenes Ich zustellen?

Auch bei diesem Thema geht es wieder um eine persönliche Beziehung des einzelnen Menschen zu Gott.

Leider hat der Vortrag eine schlechte Qualität, aber es lohnt sich trotzdem.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 100
Vertiefungskurs in Regensburg, Januar 1995


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Wesentliche Elemente einer Erweckung

„Erweckung kann verstanden werden als plötzlich vernommener Anruf zur völligen Hingabe an Gott, bzw. als Bekehrung eines sündigen oder gleichgültigen Christen.“ (vgl. Duden)

Barbara Busowietz behandelt in diesem Vortrag ein Thema, das vielen engagierten Christen am Herzen liegt, denn in ihnen ist die Sehnsucht, dass Erweckung in unseren Tagen geschieht.

Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, sehen wir das die Wirklichkeit aber oft ernüchternd ist: In unseren Kreisen herrscht Stagnation. Barbara Busowietz weist auf Johannes 7,38 hin:

37 Am letzten Tag des Festes, dem großen Tag, stellte sich Jesus hin und rief: Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, 38 wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen. 39 Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben; denn der Geist war noch nicht gegeben, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.

Geschieht das bei mir? Warum fließen oft keine Ströme des lebendigen Wasser aus mir auf andere? Was soll ich tun, bzw. als Gemeinschaft gefragt: Was können wir dann tun? Wo liegen die Gründe für diese Stagnation.

Zu den wesentlichen Elementen einer Erweckung gehören u.a., dass alle Kreise auf Gemeinschaftsbildung angelegt sein müssen, um in die Tiefe wachsen zu können. Das Setzen von Grenzen Gott gegenüber kann bereits das Todesurteil für Wachstum sein. Gottesbeziehung ist Liebe, und Liebe hat immer das gleiche Wesen: Liebe will wachsen immer mehr, immer tiefer – bis in die Ewigkeit.
Sind wir einmal ehrlich zu uns selbst: wo habe ich Gott Grenzen gesetzt, wo habe ich begonnen es mir bequem zu machen? Barbara Busowietz stellt ein Buch zur Gewissenserforschung vor: Erlo Stegen – Erweckung unter den Zulus in Afrika, Hänsle-Verlag.

Beten wir um Erweckung und beten wir darum, dass ich Erweckung an mir geschehen lassen kann.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 109
Einkehrtag in Geiselhöring, April 1995


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Was ist der Sinn der charismatischen Erneuerung und der Evangelisierung?

Predigt zu den Lesungen zum Fest des Hl. Josaphat

Aus dem Epheserbrief und dem Evangelium nach Johannes: Auslegung der Worte Gottes für uns heute. Anhand dieser Bibelstellen wird diese Frage betrachtet.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 98
Einkehrtag in Landau a. d. Isar, November 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Heilung vom Leiden und Heilung durch das Leiden

In unserer Welt gibt es eine Menge an Leid. Leid wenn der Körper krank und verletzt ist, Leid wenn jemand die Seele verletzt. Angst, Einsamkeit, Ungerechtigkeit, Verfolgung. Eine ganze Last des Leidens.

In diesem Vortrag geht es hauptsächlich um das Leid „Krankheit“, weil dort die meisten Probleme bestehen, auch in der Erneuerung.

Die Frage nach dem „Warum?“ drängt sich jedem der leidet auf die Lippen. Kann jedoch nicht erklärt werden. Es gibt nur eine Lösung: Im Grunde eine einfache Lösung, aber keine leichte Lösung.

Barbara erzählt auch von den Erfahrungen mit ihrer eigenen Krankheit.

Stufen der Hingabe – Gesetze geistlichen Lebens

Es gibt verschiedene Arten der Vereinigung mit Gott. Der Vortrag gibt einen Überblick über dieses schwierige, da sehr umfassende Thema. Wie beginnt der Weg der Hingabe und wo kann er mit Gottes Führung enden?

Es besteht immer die Versuchung zu fragen, wo stehe ich? Aber der Herr führt! Wichtig ist auf dem Weg der Hingabe zu Hören, Bestätigung zu finden, zu sehen wie es weitergehen kann und Verständnis zu haben, bei dem was passiert.

Die Gesetze des geistlichen Lebens basieren auf Erfahrungen, die durch viele Jahrhunderte gesammelt und systematisiert wurden. Der Weg der liebenden Hingabe findet sich auch in der Bibel. Im Vortrag werden die Kirchenlehrer und Mystiker Theresa von Avila und Johannes von Kreuz zitiert.

Wie sieht dieser Weg der Hingabe am Anfang (Aktion) in der Mitte und am Ende (Passion) konkret aus?

Ein Vortrag von Barbara Busowietz mit einer Einführung von Pfr. Gustav Krämer.

Vortrag zusammen mit „Versuchungen in den verschiedenen Phasen des geistlichen Lebens und die Bewältigung“ Nr. 95 hören.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 94

Unser Weg als Jünger Jesu im nächsten Jahrtausend

Das letzte Jahrzehnt des zweiten Jahrtausend war eine besondere Zeit der Evangelisierung und Vorbereitung auf das nächste Jahrhundert. Von Papst Johannes Paul II. wurde die Initiative zur Neuevangelisation ins Leben gerufen.

Diese Initiative war auch Anstoß für die Gründung des Evangelsationswerkes Regensburg, damit der Glauben in unserer Diözese erneuert wird. Gott will, dass sich sein Volk immer wieder auf Erneuerung einlässt, denn Er möchte das Beste für Seine Kinder.

Auf unserem Weg ins nächste Jahrtausend soll die Entscheidung für Jesus Christus als den persönlichen Herrn und Retter bekräftigt werden. Damit durch eine treue Nachfolge Jesu, der Hl. Geist in uns wirken kann.

Neben dem persönlichen Glaubensleben, soll aber auch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Erneuerungsbewegungen unserer Tage (Fokulare, Cursillo, Bewegung für eine bessere Welt, Charismatische Erneuerung u.a.), und noch weiter gesehen die Zusammenarbeit über die verschiedenen christlichen Konfessionen hinweg, erneuert werden.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 135

Zurück zur ersten Liebe / Was der Geist der Gemeinde sagt

Zu Beginn werden Bibelstellen aus dem Neuen Testament genannt, die mit der ersten Liebe zu Jesus zu tun haben. Es ist etwas ganz Inniges, Reines, Zartes, Nachhaltiges was in diesen Stellen liegt. Vergleichbar mit der Morgenstunde des Tages, der noch voller Reinheit ist.

Die erste Liebe vergisst man nie, da sie etwas prägendes fürs Leben hat. Sie ist jedoch nur der Anfang. Danach muss das Wachstum kommen. Bei Stillstand wird sie sterben.

Wie äußert sich nun diese Liebe – konkret? Was folgt aus dem Wachstum dieser Liebe und warum kann diese erste Liebe sterben? Was dann?

Wort für unsere Zeit

In unserem Leben sollen wir uns immer wieder, ganz gleich was auf uns zu kommt, bewusst machen: Den Blick auf das geopferte Lamm zu richten das gesiegt hat. Es gibt uns Schutz und Zuflucht. Es soll auch unser Bekenntnis sein: Nur von diesem geopferten Lamm erwarten wir Hilfe und Rettung.

Heute ist die Macht des Bösen entfesselt. Wie gehen wir mit der Macht des Bösen um, wie schütze ich mich davor? Was gibt uns Kraft und einen klaren Blick?

Prüfung und Versuchung

Es ist wichtig dass man zwischen beiden unterscheidet.

Was ist eine Prüfung? Sie ist von Gott zugelassen und trifft uns an einem wichtigen Punkt, machmal ganz tief. Bei Prüfung kann man von einem Kampf mit Gott sprechen. Es gibt äußere (Krankheit und Tod) und innere (Ängste) Arten von Prüfungen.

Wie können wir mit Prüfungen umgehen und in solchenen Situtationen tun? Was hilft uns in solchen Momenten? Welches Ziel hat eine Prüfung?

Auch hier gilt wieder, dass wir auf Jesus blicken können: Wie lebt Jesus in seiner größten Prüfung?

Religiosität und Glaube – Teil 1

Was erwartet der Herr von mir und von der Kirche?

Ausgehend von den Lesungen aus dem Ephässerbrief, wo Paulus aufruft gütig und barmherzig zueinander zu sein, und vom Lukasevangelium, in dem Jesus eine Frau am Sabbat heilt, wird die Frage gestellt: Was ist Religiosität und Glaube?

Schon zur Zeit Jesu gab es diese Fragestellung. Ein religiös einwandfreier Synagogenvorsteher sagt, dass man sich vor Gott nichts zu schulden kommen lassen dürfe und sieht das Heilen von Jesus als etwas böses an, weil es am Sabbat geschieht.

Religion bedeutet Beziehung mit Gott. Wenn sich diese Beziehung aber auf einer Ebene des reinen Brauchtums, reiner Tradition und blanker Gesetzesmäßigkeit reduziert, ist sie gestört. Man will zwar noch an den äußeren Formen der Frömmigkeit festhalten, aber hat sich von der inneren Kraft des Glaubens schon losgesagt.

Glaube bedeutet, dass man bewusst bejaht was Gott uns durch Jesus geoffenbart hat. Glaube heißt aber auch Vertrauen.

Religiosität und Glauben – Teil 2

Was erwartet der Herr von mir und von der Kirche?

Wenn Religion nur mehr als Aneinanderreihung von Normen, Formen, Sätzen und Regeln gesehen wird und nicht mehr als „Religio“, als Rückbeziehung zu Gott, entsteht ein Widerspruch zwischen Religion und Glauben.

Dieser Zwiespalt fällt schon bei eine Reihe von Schriftstellen in den Evangelien auf, wie im Lukasevangelium in dem Jesus eine Frau am Sabbat heilt.

In der heutigen Zeit kommt es auch vor, dass einer äußeren Form genüge geleistet wird, wie z.B. manche Sonntagschristen oder Feiertagschristen. Gewisse Regeln werden noch eingehalten, aber von Gottesbeziehung oder gar von praktizierten Glauben ist nicht mehr viel vorhanden. Welche Gefahren liegen noch in einer normierten Glaubenshaltung? und wie kann der Widerspruch gelöst werden?

Unterscheidung der Geister

Als Christen leben wir in einer Welt in der die Liebe Gottes nicht immer sichtbar ist. Einer Welt, die nicht im Licht steht und wo es auch falsche Lichter und Irrlichter gibt, die uns ablenken.

Darum ist es wichtig an den Grundsätzen der Unterscheidung der Geister festzuhalten. Dieses Charisma ist nicht die Fähigkeit zur Kritik oder zum Urteil, auch nicht die Fähigkeit zur Einschätzung der Personen, sondern sie ermöglicht uns das Einschätzen der Geister (der guten und bösen) die hinter einem Ereignis, einer Situation stehen. Ziel ist zu erkennen mit was für Kräften wir es zu tun haben, damit wir uns nicht vom Vater der Lüge täuschen lassen. Diese Gabe ist in der Seelsorge oft von größter Bedeutung. Durch sie ist der Schlüssel zur Lösung vieler Probleme gegeben.

Im Vortrag werden auch die Grundregeln zur Unterscheidung von Ignatius von Loyola erläutert.

Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 188

Pfarrer Gustav Krämer (*1935  +2008)

  • 19.05.1935 Geboren
  • Studium in St. Gabriel bei Wien (Österreich), Bay Saint Louis / Mississippi (USA) und Regensburg
  • 29.06.1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
  • 05.07.1964 Primiz in Tirschenreuth
  • 01.08.1964 Kaplan in Bogen
  • 01.09.1965 Aushilfe in Atting
  • 1965 -1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
  • Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
  • Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
  • 01.12.1975 Aushilfe in Schwandorf
  • 15.05.1976 Pfarrer in Hohengebraching
  • 01.09.1979 Zentralpräses für die MMC-Regensburg und die Charismatische Erneuerung im Bistum
  • 1980-2004 Diözesansprecher der CE
  • 01.09.1984 – 31.08.2008 Pfarrer in Patter
  • 01.09.2008 Umzug und Ruhestand in Riekofen
  • 14.12.2008 3. Adventssonntag: Verstorben

Versuchungen in den verschiedenen Phasen des geistlichen Lebens und die Bewältigung

Viele, die am Anfang eines Lebens mit Gott stehen, sind in Gefahr bestimmte Fehler zu tun. Laut Johannes von Kreuz sind dies ein gewisser Hochmut (Genugtuung über sich selbst) und ein Stück Eitelkeit (Verurteilung Anderer). Barbara übt hier auch Eigenkritik an der Charismatischen Erneuerung.

Ein anderer Fehler, man ist in Versuchung besonders gute Werke tun, aber nicht aus dem Willen Gottes heraus, sondern aus eigenem Willen und es wächst die Überheblichkeit. Ein weiterer Fehler ist die Haltung, sich in seinem geistigen Leben missverstanden zu fühlen, z.B. wenn die besonderen Gaben nicht geschätzt, nicht gelobt werden.

Im Vortrag werden noch weitere Fallen aufgezeigt und auch die Folgen dieses Verhaltens angesprochen. In vielen Beispielen hat der Hörer die Möglichkeit sich in den verschiedenen Phasen seines eigenen Lebens zu erkennen. Bei allem stellt sich die Frage: Wie kann ich mit dem Erkannten umgehen?

Vortrag setzt „Stufen der Hingabe – Gesetze geistlichen Lebens“ Nr. 94 voraus.


Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 95

Die wahre Liebe – Teil 2

Weitertragen und Mitarbeiten an der Liebe Gottes – Teil 2

In der Bibel steht, dass Gott die Liebe ist. In ihr steht auch, dass Gott den Menschen nach Seinem Abbild erschaffen hat. Der Mensch ist also liebesfähig und damit berufen nicht alleine zu sein. Er ist gerufen in einer Beziehung der Liebe eingebunden zu sein.

Gott möchte, dass Seine Liebe alle Menschen erfasst. Darum ist der menschgewordene Sohn Gottes – Jesus – so sehr darauf aus eine Gemeinschaft der Liebe aufzubauen; Was auch dem Wesen der Kirche entspricht: Jünger zu sammeln, sie dann in Seinem Auftrag, und erfüllt mit der personifizierten Liebe Gottes – dem Hl. Geist – in die Welt auszusenden, um das Reich Gottes aufzubauen.

Die Beziehung der Liebe des Menschen wird sich jedoch in eine falsche Richtung entwickeln, wenn das „Ich“ vor dem „Du“ gestellt wird.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 92b
Vertiefungskurs in Werdenfels, Juli 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

 

Die wahre Liebe – Teil 1

Um die Liebe Gottes weitertragen zu können, muss ich zunächst selber wissen, dass Gott mich liebt und ich muss mich von Ihm lieben lassen. Liebe ist keine hohe Forderung, sondern die tiefste Sehnsucht des Menschen. Das ganze Leben sehnt sich der Mensch danach, geliebt zu werden und Liebe weiter zu geben.

Aber es existieren große Schwierigkeiten auf diesem Weg: Wie kann jemand, der wenig Liebe in seinem Leben erfahren hat, an die Liebe Gottes glauben?

Im Vortrag betrachtet Barbara Busowietz die Stellung des „Ich“ und des „Du“. Liebe sieht immer das „Du“ an erster Stelle. Wie ist aber die Realität? Und was folgt für mich daraus?

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 92a
Vertiefungskurs in Werdenfels, Juli 1994


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Wege zum wahren Glück

Übergabe meines Lebens und Sterbens – Teil 2

Durch den Lobpreis Gottes kommen wir weg vom egozentrischen Kreisen um uns selber, nehmen wir uns nicht mehr so wichtig , sondern schauen mehr auf den Herrn, und können dann Ihn um so besser folgen und seine Jünger und Zeugen sein.

Es gibt sicher noch manches, wo man anfangs möglichst viel von sich erzählt, anstatt allmählich von sich weg zukommen. Sicher ist es gut immer wieder mal ein Beispiel aus dem eigenen Leben zu bringen, um den Menschen Mut zu machen, ebenfalls diese Schritte zu gehen, um auch sein Leben dem Herrn anzuvertrauen.

In Deutschland ist seit langem feststellbar, dass das Brauchtum-Christentum immer weniger wird. Auf der anderen Seite wächst die Zahl derjenigen, die wirklich entschiedene Christen sind, die sich Jesus anvertrauen und die sich von Seinem Geist erfüllen lassen. Und eines Tages wird geschehen, was Karl Rahner noch vor seinem Sterben gesagt hat:

Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein, d.h. ein Mensch der Gott erfahren hat, oder er wird überhaupt kein Christ mehr sein.

Mit der Übergabe meines Lebens wird mir bewusst, was richtig und falsch ist, weil der Herr es mir aufs Herz legt. Und mit der Übergabe wird mich der Herr auf den richtigen Weg führen, solange ich Ihn ehrlich zu meinem Herrn und Erlöser ausrufe.

Es kann aber auch leicht passieren, dass Jesus uns nicht mehr führen kann, da Er uns zu nichts zwingt, Er uns die Freiheit schenkt. Was sind die Gefahren und Hindernisse auf dem Weg zum wahren Glück?

Die Fragen an die Hörer:

  • Was erlebe ich wenn ich dem Herrn ganz mein Leben und mein Sterben übergebe?
  • Was ist in mir noch an Hindernissen noch da, wovor habe ich noch Angst diesen letzten Schritt zu tun?

Nach dem Vortrag folgen Zeugnisse. Das erste aus dem Buch „Macht sie zu Jüngern“, in dem ein ehemaliger Drogensüchtiger und vorbestrafter diese Lebensübergabe an Jesus vollzogen hat (11.20 Min. bis 18 Min.). Das zweite Zeugnis von einem Priester, der Religionslehrer an Berufsschule ist.

Zum Ende (24 Min.) erzählt Pfr. Krämer über ein Geschenk des Heiligen Geistes: Das Sprachengebet.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 81
Pfingsttreffen am Spindelhof, 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Was heißt charismatische Erneuerung?

Es geht darum, wieder ganz neu aus einer engen Beziehung zum lebendigen Gott zu leben. Dieser eine und einzige Gott, hat sich uns als der drei-persönlicher Gott geoffenbart.

Als Gott der Vater, der uns geschaffen hat, der uns liebt, der unser Glück, der unser Bestes will. Der uns nach Seinem Bild und Gleichnis geschaffen hat und haben möchte. Dieser Gott und Vater ist nicht nur Ursprung sondern auch Erkenntnis, Logos (die Idee, das Konzept, das Ausgesprochene, das Wort), d.h. Er ist Sohn Gottes.

Dieser Sohn Gottes, der vom Vater ausgeht, ist so die vollkommene Erkenntnis Gottes, dass Er selber Gott ist, der ewige Sohn Gottes, der dann Mensch und damit einer von uns geworden ist.

Und diese Beziehung zwischen dem Ursprung Gott Vater und dem Logos, dem Wort, das Fleisch geworden ist, ist in einer echten Einheit, in einem echten Fluss göttlicher Liebe. Diese Liebe ist Gott selbst, diese Liebdiesere ist Heiliger Geist.

Und so sprechen wir nicht von drei Göttern, …

… sondern von einem einzigen unteilbaren Gott, den man von den drei Seiten sehen kann, der sich uns entfaltet, der sich uns offenbart auf diese drei persönlichen Weisen.

Dieser Gott ist Liebe, der nichts sehnlicher möchte als unser Glück. Von Ihm hat sich aber der Mensch getrennt. Schon in der Ursünde bis hin zu jeder heutigen Sünde wird das sichtbar. Überall sagt der Mensch,  ich traue diesem Gott nicht so ganz, vielleicht komm ich zu kurz, ich möchte selbst etwas vom Leben haben, ich möchte selbst das Glück suchen (unabhängig von Gott). Dadurch rennt der Mensch jedoch in sein Unglück, in sein Verderben.

Dieser Gott hat nicht nur Liebe zu den Menschen (wer Liebe hat, kann sie verlieren), nein dieser Gott, so wie ihn Jesus uns gezeigt hat, ist die Liebe und Er kann sich selbst nicht aufgeben. Und so sucht Er immer wieder Wege, um uns für sich zu gewinnen. Die Art, wie der Einzelne das persönlich erlebt und erfährt kann unterschiedlich sein, aber es ist der gleiche Gott der sich uns offenbaren will.

In der charismatischen Erneuerung haben wir das wieder neu entdeckt. Es ist nichts Neues. Es ist von Alters her in der Menschheit da gewesen. Auch im alten Bund gab es Menschen wie Abraham, die sich ganz auf Gott eingelassen haben und auf seine Stimme gehört haben.

In Jesus Christus erleben wir, dass Gott seine Verheißung erfüllt, wo Er sagte „Ich schließe einen neuen Bund“, wo Er den Menschen an sich ziehen will. Aber gleichzeitig kann Er den Menschen nicht zwingen und will ihn auch nicht zwingen. Erzwungene Liebe ist ja keine Liebe. Gott schenkt dem Menschen echte Freiheit der Entscheidung. Und damit ist diese Beziehung der Liebe allen möglichen Risiken ausgesetzt, bis hin zur Gleichgültigkeit und Lauheit. Und da hinein hat Gott immer wieder versucht, auch in der Kirche, wo manches starr und lau geworden ist, wieder neue Impulse zu setzen, durch Ereuerungsbewegungen.

In unserer Zeit erleben wir die Erneuerung durch den Heiligen Geist, man sagt dazu auch charismatische Erneuerung. Hier sagt der Mensch, ich bin und bleibe ein schwacher Mensch, aber ich stelle mich dem Geist Gottes zur Verfügung, damit Er durch mich wirken kann und darf, mit all den Gaben die er hat, um wieder zu einer persönlichen Beziehung zu Gott zu gelangen.

Übergabe meines Lebens und Sterbens – Teil 1

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 81
Spindelhof, Pfingsttreffen 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

 

Lebensübergabe im Alltag

Grundlage aller Erneuerung ist die Lebensübergabe an Jesus Christus und die Bitte um den Hl. Geist. Damit verbunden ist die Bereitschaft Ihm zur Verfügung zu stehen und Sein Werkzeug sein zu wollen. Es ist gut, diese Übergabe im Alltag immer wieder zu bekräftigen, damit sie stärker wirksam werden kann.

Wie sieht die Lebensübergabe im Alltag konkret aus? Pfr. Gustav Krämer gibt in diesem Vortrag dazu wichtige Hinweise.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 83
Pfingsttreffen am Spindelhof, 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Kirche? Nein Danke!

Barbara Busowietz führt in diesem Vortrag aus, dass wir die Kirche nicht nur in ihrem äußeren Kleid, das viele Risse und Flecken hat, sondern in ihrem tiefen Geheimnis sehen sollten. Das heißt nicht, dass wir vor den Negativen die Augen verschließen sollen. Nein, es geht um die richtige Sicht, die wir dann haben, wenn wir auf das tiefe Geheimnis der Kirche blicken. Wer das tut, wird ihre Risse und Flecken noch viel schmerzlicher empfinden.

Worin liegt nun das Geheimnis der Kirche? Busowietz zitiert dazu das II. Vat. Konzil: Sie dient der innigsten Vereinigung der Menschen mit Gott und der Einheit der Menschen untereinander.

Es geht also um ein Eins werden des Menschen mit Gott. Wie geschieht das? In der Begegnung von Mensch und Gott, die sich im Gespräch (Wort) und im Zusammensein (Berührung=Sakrament) vollzieht. Aus dieser Begegnung kommt das innere Leben für den Einzelnen und strömt das Leben der Kirche.

Barbara Busowietz erklärt weiter, wie die Kirche Werkzeug der Vereinigung zwischen Gott und Mensch ist. Sie fragt, wie eine Begegnung mit dem Herrn ohne Kirche möglich sein soll, der doch gegenwärtig ist im Messopfer, in der Eucharistie, im Wort und Sakrament, im Gebet der Kirche und überall dort, wo Kirche (gläubige Menschen) zusammen kommt.

Die Kirche lebt aus dem Wort und dem Sakrament

Die Kirche lebt aus dem Wort und dem Sakrament

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 113
Seminar in Pentling, 1995


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

 

Wie kann man heute ein Jünger Jesu sein?

Damals, zur Zeit Jesu, sind Seine ersten Jünger bei Ihm gewesen, sind mit Ihm gegangen und haben Sein Wort gehört. Auch heute ist es so: Wir sind bei Ihm, wenn in der Kirche im großen Rahmen Gottes Wort verkündet wird. Auch heute brauchen wir das ganz persönliche bei Ihm-sein. Um Seine Stimme zu hören, ist es wichtig Prioritäten zu setzen, d.h. einen Teil der Zeit nur für Ihn zu reservieren.

Der Vortrag gibt praktische Hinweise für die Nachfolge Jesu und gibt Antworten auf die Frage: Wie kann ich in meinem Leben das leben, was die ersten Christen in der Urgemeinde lebten?

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 76
Einkehrtag Cham, Thema Jüngerschaft und Evangelisation, 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Impulse zum Thema Jüngerschaft

Ein Jünger Jesu ist ein Mensch, der eine Verbindung mit Jesus hat. Er geht in die Schule des Meisters und sitzt Ihm zu Füßen, um Seine Worte aufzunehmen. Dabei ist das Bibellesen eine wichtige Hilfe, um in die Jüngerschaft Jesu hinein zuwachsen.

Dort findet sich auch das Vermächtnis von Jesus: „Geht in alle Welt und macht alle Menschen zu meinen Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles zu halten was ich Euch gelehrt habe.“

Taufe mehr als nur eine Formel. Es ist ein Hineintauchen in eine Beziehung zu dem einen, drei-persönlichen Gott:

  • Zu Gott dem Vater, der sagt:
    Du, ich nehm‘ Dich an, Du bist mein Kind.
  • Zu Jesus, der sagt:
    Ja, Du bist zu mir gekommen, und ich weiße keinen ab der zu mir kommt. Und alles was ich für Dich getan habe, soll für Dich wirksam werden, mein ganzes Heilswerk.
  • Und zum Heiligen Geist,
    der uns von Jesus nach Seiner Himmelfahrt geschickt wurde, um in uns weiter zu wirken.

Es stellt sich die Frage: Wie wir diesen Auftrag, Jünger Jesu zu sein und mit zu helfen, dass auch andere zu Jünger Jesu werden, gerecht werden können?

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 72
Einkehrtag Cham, Thema Jüngerschaft und Evangelisation, 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Stärkung und Wachstum des Glaubens – Teil 2

Wie wird mein Glaube vertieft? Wie gewinne ich Vertrauen und bekommen mehr Sicherheit im Glauben?

Am Beispiel, wie eine tiefe Beziehung zwischen zwei Menschen entsteht, versucht Barbara Busowietz dieser Frage nachzugehen:
Wenn ich erst wissen will, ob ein Mensch vertrauenswürdig ist und mich nicht enttäuschen wird, bevor ich mich auf ihn einlasse, werde ich nie eine tiefere Beziehung zu ihm bekommen. Es gehört Mut dazu über meine Grenzen zu springen. Schritt für Schritt, nicht schlagartig, muss ich meine Unsicherheiten übersteigen, und so wächst langsam  Vertrauen, so wächst mein Glauben an ihm. Diese Schritte gehören zum Wesen des Vertrauens und Glaubens.

Das Gleiche gilt für die Beziehung zu Gott. An zwei Gestalten aus der Bibel wird diese Prinzip verdeutlicht: Die Lebensgeschichten von Abraham und Maria.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 91b
Vertiefungskurs in Werdenfels aus dem Jahr 1994


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Glaube als Beziehung zu Gott

Stärkung und Wachstum des Glaubens – Teil 1

Mit dem christlichen Glauben ist es ähnlich wie mit elektrischen Geräten. Werden sie nicht in die Steckdose gesteckt und haben damit keine Verbindung zum Elektrizitätswerk, werden sie nicht funktionieren.

Glaube heißt, wir müssen eine Verbindung, eine Beziehung zu Jesus haben und mit Ihm ins Gespräch kommen. Wir sollen auf den Herrn schauen und sagen: Ich rechne mit Dir, ich traue Dir und ich spüre Du meinst es gut mit mir. Es ist wichtig, nicht an dieser Grundhaltung zu zweifeln. Aus verschiedenen Bibelstellen kann diese Grundhaltung abgeleitet werden.

In Seinem Namen, in Seiner Vollmacht heißt: Wie Er denken, fühlen und leben. Damit Er durch uns wirken kann.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 91a
Vertiefungskurs in Werdenfels aus dem Jahr 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Glaube, Hoffnung, Liebe – Teil 2

Viele haben die Erfahrung von Gebetserhörungen gemacht. Dies führte zu einer immer tiefer werdenden Gottesbeziehung. Zu immer mehr Glauben, Hingabe und Vertrauen. Nach dieser Zeit kam eine Phase, wo Gott scheinbar unserer Gebete nicht mehr erhört, obwohl wir es für so dringend hielten. Wir verstehen Gottes Führung nicht mehr und am Ende zweifeln wir an uns selber und an Gott. Habe ich etwas nicht richtig gemacht, oder hört mich Gott nicht mehr?

Ein Thema, das für Christen, die schon länger in der Charismatischen Erneuerung sind, sehr wichtig ist um weiter nach vorne und in die Tiefe zu kommen.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 117
Gehalten im Januar 1996 auf einem Seminar in Hadersbach


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

 

Glaube, Hoffnung, Liebe – Teil 1

Diese drei göttlichen Tugenden sind untrennbar miteinander verbunden, doch den höchsten Stellenwert nimmt die Liebe ein. An verschiedenen Stellen ist von ihnen in der Bibel im Alten und Neuen Testament die Rede:

  • „Es bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, am größten aber ist die Liebe.“ (Hohes Lied der Liebe)
  • “Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, am größten jedoch unter ihnen ist die Liebe.” (Paulus, 1 Kor 13,13)
  • „Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ (Joh 15,12-13)

Diese Grundhaltungen des Christ-Seins bringen uns mit Gott in Verbindung. Was verstehen wir aber genau darunter und wie können wir diese Tugenden in unserem ganz alltäglichem Leben umsetzen?

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 117
Gehalten am 15.1.1996 bei einem Seminar in Hadersbach


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Reise nach Russland

Erzählt wird die Geschichte einer Reise durch die weiten Wälder Russlands zu einem weisen und frommen alten Mann. Eine Geschichte über Gemeinschaft und Jüngerschaft.

Der Staritz Kirijak lebt sein einfaches, bescheidenes Leben in einer kleinen Hütte im Wald. Zu ihm kommen immer wieder Menschen aus der nahe gelegenen Stadt, um Antworten auf ihre Lebensfragen zu erhalten.

So kommt eines Tages auch ein junger Mann Namens Appanasi zu ihm. Appanasi ist auf der Suche nach Weisheit und Frömmigkeit und kommt mit der Schwere des Lebens nicht zurecht. Er erhofft sich vom alten Einsiedler etwas für sein Leben zu lernen.

Der Einsiedler beginnt seine Unterweisung jedoch nicht mit der Vermittlung von Wissen aus Büchern, sondern lässt ihn im Haus mitarbeiten und schickt ihn aufs Feld. Bald stellt sich bei Appanasi Überdruss ein.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 74

Gemeinschaft: kraftvoll oder kraftlos?

Gedanken zum Thema Gemeinschaft

Am Bild eines Holzhaufens beschreibt Barbara Busowietz menschliche Gemeinschaften. Einzelne Holzscheite sind lose durcheinander geworfen, ob ein Scheit mehr oder weniger da ist, fällt gar nicht auf.

Wenn Menschen lose zusammengewürfelt sind, dann ist das noch keine Gemeinschaft, nur ein Haufen Leute, ohne Ordnung, ohne Leitung, ohne Verbindlichkeit. In diesem Zustand ist es gar nicht möglich, dass miteinander etwas Sinnvolles getan werden kann. Diese Gemeinschaft ist kraftlos. Im Vortrag entwickelt Barbara Busowietz ein Bild einer Gemeinschaft, die Strahlkraft nach außen besitzt, und dadurch kraftvoll und evangelistisch wirkt.

Sie beleuchtet folgende Fragen: Welche Mitte soll eine Gemeinschaft haben? Was sind die Gefahren für eine Gemeinschaft? Reicht Freundschaft alleine aus, oder ist sie damit schon zum Sterben verurteilt? Wann beginnt eine tragfähige Gemeinschaft?

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 73
Gehalten am 3.1.1994 bei einem Einkehrtag in Cham


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Buchtipp: Zeit fürs Gebet und Zeugnisse zur Evangelisation

Vorgestellt wird das Buch „Aufbruch zur Stille – Von der Lebenskunst, Zeit für das Gebet zu haben“ von Bill Hybels.

Aus der Beschreibung des Gerth Medien-Verlages:
„Allzu oft finden wir in der Hektik des Alltags nicht die Ruhe, um Gott in der Stille zu suchen. Auch Bill Hybels erging es so. Offen und ehrlich erzählt er, wie Gott ihm seinen Mangel an Glauben und seine Unbeständigkeit vor Augen führte und ihn dann beten lehrte.“


Im zweiten Teil des Mitschnitts geht es um Evangelisation und wie diese geschehen kann? Es werden Beispiele genannt, wie wir das, was wir vom Herrn empfangen haben, weiter geben können.

Hilfen zur persönlichen Jüngerschaft

Gebetskreis
Ein Gebetskreis bietet uns eine gute Hilfe ein Jünger Jesu zu sein, um bewusst in Seiner Gegenwart zu leben. Ein Vorschlag für den Ablauf könnte diese Reihenfolge sein: Am Beginn stehen Lehre und Zeugnisse. Für das Gehörte wollen wir Gott preisen und danken, um so in die Anbetung zu kommen. Danach sollen wir ins Schweigen kommen, um so offen zu sein, für das was der Hl. Geist uns eingeben will.

Vor-Leben
Die Lehren der Kirche kommen in unserer Zeit schlecht an und interessieren die Menschen wenig. Aber Taten werden anerkannt. Das Leben von Mutter Theresa ist ein großes Beispiel. Sie lebte die Botschaft Jesu vor…

Hingabe
Es geht darum seine Prioritäten zu ordnen: Jesus soll an erster Stelle stehen. Alles andere an zweiter. Nicht Selbstverwirklichung bringt echte Erfüllung und wahres Glück.

Vollmacht
Wenn wir mit Jesus verbunden sind, können wir in Seiner Vollmacht beten. Wir suchen Ihn bewusst und entscheiden uns für Ihn. Wir öffnen Ihm unser Herz und können dann Seine Zeugen sein.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 75
Einkehrtag in Cham zum Thema Jüngerschaft und Evangelisation, 1994

Am Ende des Vortrags Lobpreis mit Sprachengesang


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Den Glauben (nicht) verlieren!

Der sicherste und schnellste Weg um meinen Glauben zu verlieren ist, dass ich zum Beten aufhöre. Oft hindern mich Glaubensschwierigkeiten und Zweifel am Beten. Durch Logik werde ich diese Schwierigkeiten aber nicht lösen können, sondern in dem ich trotzdem anfange zu beten.

Das grundlegendste Geheimnis eines geistlichen Lebens ist, dass ich so wie ich bin vor Gott komme! Gerade da, wo ich enttäuscht bin (von anderen, aber auch von mir) und nicht mehr weiter weiß, soll ich vor Gott kommen und anfangen zu beten.

Barbara Busowietz stellt in diesem Vortrag die drei Formen des Gebetes vor, die es in der Tradition der Kirche gibt: Das mündliche Gebet, das wortlose (innere) Gebet und das liturgische Gebet. Sie erklärt dabei auch, wie diese Formen miteinander verbunden sind.

Es werden die Fragen beantwortet „Welche Punkte können mir helfen, um zu einem regelmäßiges Gebetsleben zu bekommen?“ und „wie kann ich in das wortloses Gebet hineinwachsen?“. Auch auf die Frage, die viele „Kirchgänger“ bewegt, geht sie ein:

„Wie kommt man zu einem lebendigen Gottesdienst?“

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 90
Gehalten am 23.2.1996 bei einem Seminar in Pentling


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Aus der Eucharistie leben

Für die kath. Kirche hat die Eucharistie eine zentrale Bedeutung für das Leben des Christen in der Nachfolge Jesu. Die Eucharistie ist der Höhepunkt aller Sakramente. Was ist der Zweck der Eucharistie?

Wieso bedeutete die Eucharistie der kath. Kirche so viel? Wo ist diese Haltung in der Bibel begründet? Und welche Auswirkung kann dieses Sakrament für mich als Christen haben? Welche Erfahrungen können wir bei der Eucharistiefeier machen? Wie verändert sich mein Alltag?

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 114
Gehalten am 26.1.1996 bei einem Seminar in Pentling


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Einheit in der Kirche, Einheit unter den Kirchen

Seit dem 1. Jh. bis in die heutige Zeit ist das ein aktuelles Thema. Immer wieder gab es Meinungsverschiedenheiten unter Christen, gegenseitige Verletzungen und der Eine grenzte den Anderen aus. Das volle Christ-Sein wurde gegenseitig immer wieder in Frage gestellt.

Viele Spaltungen wurden zwar auch durch unterschiedliche Auslegungen hervorgerufen, aber oft war auch die menschliche Uneinigkeit die Ursache für Uneinigkeit.

Was sagt Jesus zu diesem Thema? Welche Chancen eröffnen sich durch Einigkeit, durch Einheit in der Kirche und unter den Kirchen?

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 115
Gehalten am 9.2.1996 bei einem Seminar in Pentling


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Vertiefungsvorträge

Nach den Einführungsseminaren, einer Lebensübergabe und der Erfahrung SEINES Geistes spüren wir, dass es zum geistigen Wachstum und zur Vertiefung des Glaubens eine gewisse Führung braucht.

Die Lehren über Vertiefungsthemen sollen helfen, dass nicht jeder immer wieder von vorne beginnt, wie im Dunkeln herum tappt und sich fragt:

Wie geht es weiter?

In den nächsten Wochen werden die einzelnen Vorträge als mp3-Datei ins Internet gestellt.

Zu jedem Vortrag gibt es eine Kurzbeschreibung. Der Download ist kostenfrei, wir freuen uns aber über jede Spende.

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Stichwort

Thema

Sprecher

Dauer

Armut, Keuschheit, Gehorsam

Die evangelischen Räte

Barbara Busowietz

62 Min.

Ehrfurcht

Ehrfurcht, Ausdruck wahren Menschseins

Barbara Busowietz

51 Min.

Erweckung

Erweckung und Zeichen unserer Tage

Barbara Busowietz

58 Min.

Erweckung

Wesentliche Elemente einer Erweckung

Barbara Busowietz

73 Min.

Evangelisierung

Predigt zum Fest des Hl. Josaphat

Pfr. Gustav Krämer

18 Min.

Geistesgaben

Einübung in die Geistesgaben

Pfr. Gustav Krämer

40 Min.

Heilung

Heilung vom Leiden und Heilung durch das Leiden

Pfr. Gustav Krämer

24 Min.

Heilung

Heilung vom Leiden und Heilung durch das Leiden

Barbara Busowietz

65 Min.

Herz

Das Herz Gottes

Barbara Busowietz

49 Min.

Hingabe

Stufen der Hingabe – Gesetze geistlichen Lebens

Barbara Busowietz

74 Min.

Jüngerschaft

Unser Weg als Jünger Jesu im nächsten Jahrtausend

Pfr. Gustav Krämer

31 Min.

Leid

Dem Herrn im Leid folgen

Barbara Busowietz

65 Min.

Liebe

Liebst du mich?

Barbara Busowietz

64 Min.

Liebe

Zurück zur ersten Liebe / Was der Geist der Gemeinde sagt

Barbara Busowietz

48 Min.

Priestertum

Das allgemeine und das besondere Priestertum

Pfr. Gustav Krämer

57 Min.

Prophetie

Die Zeichen der Zeit erkennen: Unsere Antwort

Barbara Busowietz

67 Min.

Prophetie

Was kommt auf uns zu? Teil 1

Barbara Busowietz

46 Min.

Prophetie

Was kommt auf uns zu? Teil 2

Barbara Busowietz

42 Min.

Prophetie

Wort für unsere Zeit

Barbara Busowietz

30 Min.

Prüfungen

Prüfung und Versuchung

Angelika Kuhr

47 Min.

Religion, Glauben

Religiosität und Glauben, Was erwartet der Herr? Teil 1

Pfr. Gustav Krämer

22 Min.

Religion, Glauben

Religiosität und Glauben, Was erwartet der Herr? Teil 2

Barbara Busowietz

22 Min.

Unterscheidung

Unterscheidung der Geister

Pfr. Gustav Krämer

44 Min.

Versuchung

Versuchungen in den verschiedenen Phasen des geistlichen Lebens und die Bekehrung (Bewältigung)

Barbara Busowietz

71 Min.

Wachet und Betet

Ihr Vermächtnis

Pfr. Gustav Krämer

34 Min.

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CD-Dienst

Während ihres Wirkens im Evangelisationswerk haben Pfarrer Gustav Krämer und die Gemeindereferentin Barbara Busowietz eine Reihe von Vorträgen gehalten. Auf Glaubensseminaren, Vertiefungskursen und Einkehrtagen hielten beide wertvolle Lehren.

Vorträge auf Audio-CD
Mitschnitte von Vorträgen auf Audio-CD

Diese können gegen eine geringe Aufwandsentschädigung bei uns auf CD bestellt werden.

Die Vorträge können Sie auch online anhören und als mp3-Dateien herunterladen:

Von der Klage zur Freude

Von der Klage zur Freude
Von der Klage zur Freude

Gespräche mit Gott auf dem Krankenlager

Gerd Spann Verlag, Kranzberg
1976, 5. Auflage, 1991
Paperback (10,5 x 18 cm), 54 Seiten
Preis: 2,50 €

Eine besondere Situation des Menschen liegt in der Zeit langer Krankheit beschlossen – und doch stößt der Mensch dabei vielleicht auf das Wesentliche seines Lebens: Er erlebt die Unsicherheit und Fragwürdigkeit alles Irdischen und findet unter dem Eindruck dieses Erlebens die einzige Sicherheit und die einzige Lösung all seiner Probleme in Gott. Körperliches und seelisches Leid fließen in diesen Gesprächen mit Gott in eins zusammen, da die Krankheit immer den ganzen Menschen erschüttern wird, und manchmal ist die seelische Niedergeschlagenheit dabei schlimmer als der körperliche Schmerz. Diese Gespräche sind alle auf dem Krankenlager entstanden und führen von schreiender Klage zur beseligenden Freude in Gott.


Ich bin

Ich Bin
Ich Bin

Erfahrungen mit Gott
(aus den Jahren 1978 – 1984)

Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach
1994 Paperback, 270 Seiten
Preis: 11,80 €

Gottes Zuwendung und antwortende Liebe des Menschen – Höhen und Tiefen, erfüllte und schmerzhafte Zeiten – davon geben die Texte in diesem Buch Zeugnis. Barbara Busowietz selbst drückt es so aus: „Aus der Begegnung zwischen Gottes reiner Liebe und der armen Liebe des gefallenen Menschen entspringt größte Freude und gleichzeitig tiefstes Leid. Das Feuer der Liebe glüht den Menschen der Sünde unter Schmerzen aus, die Liebe wird in dieser Glut selbstlos, leuchtend, rein und stark.“ Mit diesen beiden Sätzen könnte man all die in diesem Buch geschilderten „Erfahrungen mit Gott“ zusammenfassen. Innere Prozesse der Läuterung und Reinigung werden beschrieben, die auf die eigenen Erfahrungen mit Gott Licht werfen können.

Gott persönlich kennenlernen!

Die Liebe des Vaters

Gott ist die Liebe, ER liebt Dich und will mit Dir in Beziehung treten! ER sagt Dir in Jeremia 31,3:

Mit ewiger Liebe habe ich Dich geliebt, darum habe ich Dir so lange die Treue gehalten.

Die Sünde verhindert, dass wir SEINE Liebe spüren.

Alle haben wir gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren. Das sagt uns der Hl. Paulus in Röm. 3,23. Aber Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass ER SEINEN einzigen Sohn hingab, dass jeder der an IHN glaubt nicht zugrunde geht sondern das ewige Leben hat. Durch Jesus bist Du durch den Glauben gerettet, Gott hat es geschenkt. Er ist für Deine und meine Sünden gestorben. Diese Geschenk kannst Du annehmen, indem Du Dich Taufen lässt und wenn Du schon getauft bist, kannst Du es durch eine bewußte Tauferneuerung wiederbeleben, verbunden mit der Bitte um den Hl. Geist. Gut wäre es, wenn Du Dir von einen gläubigen Christen dabei die Hände auflegen lassen würdest. Bitte IHN, das ER Dir SEINE Liebe zeigt, bzw. spüren lässt.

Folgendes Gebet ist eine Möglichkeit, Dein Vertrauen zu Gott auszudrücken:

„Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und von DIR getrennt bin. Vergib mir meine Schuld. Danke, dass DU meine Sünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein Erlöser geworden ist. Herr JESUS, bitte übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie DU mich haben willst. Amen.“

ER hat uns gerufen, um uns bei SICH zu haben. Schließe Dich einer christlichen Gemeinschaft an, geh in einen Gebetskreis und Du wirst sehen, das es viele Menschen gibt, die wie Du eine Gotteserfahrung gemacht haben.

Als PDF herunterladen

Wallfahrt: Thérèse von Lisieux, Frankreich

Die letzte Pilgerfahrt führte uns vom 4. bis 10. Juni 2009 zur Hl. Thérèse von Lisieux nach Frankreich.

Thérèse

Diese Fahrt lud dazu ein, unsere jüngste Kirchenlehrerin, die Hl. Thérèse von Lisieux, besser kennen zu lernen,

  • sei es durch den Besuch jener Orte, an denen sie lebte,
  • sei es durch geistliche Impulse zu ihrem Leben und Denken,
  • sei es durch gemeinsame Gebetszeiten (im Bus, Morgenlob, tägl. Hl. Messe, Gebetsabend).

Geistliche Begleitung:
Pfr. Franz Mühlbauer, Amberg
Diakon Hans Emmerl, Altenthann

Gesamtleitung:
Irene Seitz

Programm als PDF-Datei

Seelsorge und geistliche Begleitung

In unserer kleinen Begegnungsstätte in der Regensburger Innenstadt, gleich neben der Alten Kapelle am Kornmarkt, will das Katholische Evangelisationswerk Anlaufstelle für alle sein, die sich über den Glauben bzw. über aktuelle Veranstaltungen innerhalb der Diözese und darüber hinaus informieren wollen.

Gemeinsam auf mit Gott in der Mitte sein Leben betrachten
Gemeinsam mit Gott  sein Leben betrachten

Begleitung, Ermutigung und Tröstung des Menschen in der Beziehung zu sich, zu den Mitmenschen und zu Gott

Dort besteht auch die Möglichkeit, bei unserer Mitarbeiterin Irene Seitz Seelsorgegespräche bzw. Gespräche zur Geistlichen Begleitung in Anspruch zu nehmen.

Büchertisch und CD’s

In hervorragender Weise dient unser umfangreicher Büchertisch dem Ziel der Evangelisation. Er wird sowohl im Rahmen unserer eigenen Veranstaltungen, als auch auf Anfrage aufgebaut. Er bietet beinahe für sämtliche religiöse Fragestellungen und Bedrüfnisse gutes Material.

Lies mal wieder ein gutes Buch …

Bücher
Bücher

Im Rahmen unserer Veranstaltungen wurde der ein oder andere Vortrag auf CD aufgenommen und kann bei unserem CD-Dienst für wenig Geld erworben werden. Demnächst veröffentlichen wir hier eine Liste der verfügbaren Titel.

… oder hör‘ Dir den Vortrag in Ruhe nochmal an

Vorträge auf CD
Vorträge auf CD

Bibelstand

Glauben kommt von Hören. Und das wichtigste ist das Hören auf Gottes Wort, das ER uns in der Bibel geschenkt hat.

Evangelisationseinsatz
Evangelisationseinsatz in der Regensburger Fußgängerzone

… Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft zur Hochzeit ein.“ Mt 22,9

Wir verkünden deshalb seit dem Jahr 2003 (Jahr der Bibel) fünf mal im Jahr in der Regensburger Fußgängerzone, und seit 2013 auch in Straubing, an unserem Bibelstand die Frohe Botschaft; verteilen dabei Bibelverse und weiteres Informationsmaterial.

Bibelverse werden verteilt
Bibelverse, das lebendige Wort Gottes an Dich

Wir wollen ins Gespräch mit den Leuten kommen und ihre Glaubens- und Lebensfragen aufgreifen. Wir wollen auch Zeugnis geben von unseren Glaubenserfahrungen. Der Bibelstand soll außerdem Anstoß zum Nachdenken geben:

  • Gibt es Gott?
  • Wer ist Jesus für mich?
  • Gibt es so etwas wie Erlösung von Schuld?
  • Was ist der Sinn meines Lebens?
  • Wie kann ich mit Leid umgehen?

Diözesantag der geistlichen Gemeinschaften

Auf Wunsch Papst Johannes Paul II., der die neuen Geistlichen Gemeinschaften und kirchlichen Bewegungen zu mehr Zusammenarbeit aufforderte, entstand auch in unserer Diözese ein Gesprächskreis  Geistlicher Gemeinschaften, bei dem wir von Beginn an mitwirken.

Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Joh. 17,21

Der aus diesem Kreis jährlich veranstaltete Diözesantag der geistlichen Gemeinschaften, sowie ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst im Rahmen der Wolfgangswoche gehört fest zu unserem Programm.

Glaubensseminare

Die häufig von uns in Pfarreien abgehaltenen,  mehrwöchigen Glaubensseminare, die zu einer bewussten Glaubensentscheidung und zur Erneuerung des eigenen Taufversprechens hinführen, gehören in dieses Aufgabenfeld.

  • Kurse zur Glaubensvertiefung (Jüngerschaftsschulung),
  • Seminare für Mitarbeiter (z.B. im Bereich Evangelisation) und
  • Schulungsseminare zur Einführung in die Kursarbeit von Barbara Busowietz

runden unser Programm ab.

Segnungsgottesdienste

Einmal im Monat findet in der Kapelle des Don-Bosco-Zentrums ein Lobpreisgottesdienst (Wortgottesdienst und Eucharistiefeier) mit modernen Liedern statt.

Dreimal im Jahr schließt sich diesen Gottesdiensten noch ein Segnungsteil an. Während einer Anbetungszeit vor dem eucharistischen Herrn kann ein Gebet in persönlichen Anliegen, ein Einzelsegen oder manchmal auch die Krankensalbung empfangen werden. Dazu stehen mindestens ein Priester und auch mehrere Gebetsteams zur Verfügung.

Manchmal organisieren wir solche Gottesdienste auf Einladung auch in einer Pfarrei, wie das z.B. in der Pfarrei Herz Jesu in Schwandorf der Fall ist.

Die Termine für die Segnungsgottesdienste entnehmen Sie bitte unserem Terminkalender.

Segnung
Segnung

Gottes Nähe erfahren – Zuspruch und Stärkung erhalten

Segnungsgottesdienste haben eine lange Tradition in der Kirche, sie stehen jedem offen, der sich aus einem persönlichen Grund segnen lassen möchte, beispielsweise in einer persönlichen oder gesundheitlichen Krise oder am Beginn einer neue Lebensphase.

Information und Kontakt (Wachet und Betet)

Seit dem 10.11. 2014 gibt es einen eingetragenen Verein „Wachet und Betet e.V.“, der sich die Verbreitung der Spiritualität der Gründerin, die Vertretung in weltlichen Angelegenheiten und die neuerliche kirchliche Anerkennung zum Ziel gesetzt hat.

Die derzeitigen Vorsitzenden sind Herr Dr. Michael Hartl, Tel. (09 91) 9 03 39, E-Mail: Michael.Hartl47 (at) gmx.de und Herr Alfons Krinner, Tel. (0 94 23) 14 23, E-Mail: Krinner.Alfons (at) t-online.de.

Buchempfehlungen

Nicht wie bei Räubers . . .von Urula Marc
Die Geschichte von Tom, der von einem König aus der Hand der Räuber befreit und in sein Schloss gebracht wurde, wo er viel Wärme und Zuneigung erfährt. Tom versuchte, immer wieder eigene Wege zu gehen und sich auf seine eigene Kraft zu verlassen, aber …

Wer auf der Suche nach Gott ist und sich fragt, wie eine Beziehung zu Ihm aussehen kann, dem möchten wir dieses Buch empfehlen. Es ist sowohl für Kinder, aber auch für Erwachsene geeignet. In kurzen und spannenden Geschichten wird von einer lebendigen Beziehung zu Gott erzählt:

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