Aus lebendigen Quellen leben

Bericht vom Familienwochenende im Haus Johannisthal 2.-4.August 2019

Was ist wichtig für unser Leben? Wie können wir uns bei allen Aufgaben, bei allen Ablenkungen und Widrigkeiten wirkliche Lebendigkeit bewahren? Was sind unsere lebendigen Quellen, für jeden Einzelnen, für uns als Ehepaar und natürlich auch für uns als Familie?

Wir, sechs Familien aus unterschiedlichen Gegenden, gingen diesen Fragen bei einem Familienwochenende im Haus Johannisthal nach. Neben dem Kennenlernen und gemeinsamen Spielen, dem guten Ratsch und viel Offenheit und Fröhlichkeit im Umgang miteinander kamen wir auch zum Gespräch, zum Gebet und zur Einkehr zusammen.

Die Kinder beschäftigten sich in ihrem Programm mit der Wirkung von Wasser und seiner lebensspendenden Kraft, ließen ihre selbst gebauten Boote in der nahen Naab zu Wasser und erlebten den Psalm 23 als Gebet hautnah. Die Jugendlichen hatten mit der Jugend 2000, die uns unterstützte eine aktive und spielerische Zeit und hörten aus dem Leben der Heiligen (z.B. Heiliger Dominikus) davon, wie diese aus einer lebendigen Quelle lebten.

Die Erwachsenen spürten der Begegnung Jesu mit der Frau am Jakobsbrunnen nach und stellten fest, wie wichtig es ist, die (alten) Wasserkrüge stehen zu lassen, wenn der Messias kommt und wir ihm wirklich begegnen. Dann zählt das Alte nicht mehr und wir dürfen uns als Jünger in seinen Dienst nehmen lassen und seine gute Nachricht verkünden. Das alles lässt sich nur aus der Verbindung zur lebendigen Quelle tun. So waren uns das Gebet, die Andacht und der gemeinsame Gottesdienst als Zentrum des Wochenendes besonders wichtig.

In einer gut gefüllten Kapelle feierten wir mit den Gottesdienstbesuchern aus einer echten Herzensfreude und erlebten die Fülle der Liebe Gottes. Neben einem intensiven Menschenkickerturnier gegen einen anderen Kurs im Haus, bei dem wir als Sieger vom Platz gingen, nahmen wir uns für eine schöne Wanderung zum Ruhe(Spiel)platz am Wasser Zeit. Wie ließen uns segnen und aussenden zurück in unseren Alltag aber doch verändert durch die Begegnung mit Jesus und die großartige und gesegnete Gemeinschaft miteinander und dem Versprechen, dass wir uns wieder treffen wollen. Wir hoffen, dass dies auch Gottes Wille ist.