Kraftvolle Fürbitte

Kraftvolle Fürbitte

Bericht vom Lobpreisabend der Prayer Unit Regensburg

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Sabrina: In der Fürbitte geht es um Beziehung. Jesus möchte, dass wir mit der Waisenkind-Mentalität brechen

Nach der Sommerpause ging die Reise ins Gebet mit der siebten Etappe in die Zielgerade. Als Sprecherin war Sabrina Albrecht eingeladen. Sie leitet seit vier Jahren das Fürbitt-Team der O’Bros, einem christlichen Rap- und Popmusik-Duo, und wird im November Gebetshausmissionarin in der Prayer Unit.

Auch dieser Abend begann mit einer Zeit des intensiven Lobpreises. Lobpreis, der den Weg für Fürbitte ebnet, indem wir uns daran erinnern, wer Gott ist und wie er handelt.

Das Fundament der Fürbitte

Im Mittelpunkt steht das Kreuz, durch das Jesus den Riss zwischen Himmel und Erde geschlossen hat. Aus diesem Kreuz entspringt kraftvolle Fürbitte. Sie geschieht also nicht aus eigener Kraft. Wenn mir bewusst ist, dass Jesus der Retter ist, bedeutet das, dass ich mit Kühnheit und Demut vorangehen kann, denn Er hat alles getan, was ich gar nicht könnte.

Wie „funktioniert“ kraftvolle Fürbitte?

Diese Frage hatten bereits die ersten Jünger Jesus gestellt. In Joh 5,19 hören wir von Ihm, dass alles dem Gebet entspringt.

Anhand verschiedener Stellen aus dem Vaterunser Lk 11,1 ff zeigte uns Sabrina einzelne Schritte: Gebet beginnt damit, jemanden anzuschauen. Es geht um Beziehung und Dialog. Wie oft jedoch ist Gebet ein Monolog?  Beziehung beinhaltet auch zuzuhören. Als Fürbitter sind wir eingeladen, einen wichtigen Platz [Anm. des Verfassers: im geistigen Kampf] einzunehmen, damit er nicht leer bleibt. Gott möchte uns als mündige Christen, die an Seinem Tun mitwirken. Fürbitte bedeutet auch, sich eins zu machen mit dem Herzen Gottes. Dabei ist der Ausgang laut Sabrina gar nicht unsere Aufgabe, d. h., es muss nicht das passieren, was wir wollen.

Grundsätzlich zielt Fürbitte immer darauf ab, Segen auszusprechen, denn im Himmel herrschen gemäß Röm 14,17 Gerechtigkeit, Friede und Freude. Ebenso muss Fürbitte nicht unbedingt aus Worten bestehen. Sabrina erlebte tiefe Fürbittzeiten, als sie kniend und heulend vor Gott stand, weil Er ihr Herz brach für Menschen und Situationen, die auch Sein Herz brechen. Durch das Gebet verändert Gott langfristig unser Herz, sodass wir die Welt und die Menschen immer mehr durch Gottes Augen sehen.

Zum Abschluss ihres Vortrags gab uns Sabrina noch zwei wichtige Gedanken mit auf den Weg: die eigene Stille Zeit als Voraussetzung, um selbst von Gott „aufgetankt” zu werden und aus der Überfülle heraus beten zu können, und die Kenntnis des Wortes Gottes. Dazu gab es für jeden ein Blatt mit sogenannten Apostolischen Gebeten, also Gebeten, die uns aus dem Neuen Testament überliefert wurden und uns helfen können, in bestimmten Situationen mit Gottes Wort zu beten.

Foto: Reiseerinnerungen
Foto: Reiseerinnerungen, 7. Etappe: Das Schwert

Im Anschluss an den Vortrag bestand die Möglichkeit, mit diesen apostolischen Gebeten am offenen Mikrofon Fürbitten für Menschen in Regensburg auszusprechen.

Mit Lobpreis und Gemeinschaft klang der Abend aus – das PUR-Team freut sich auf die nächste Etappe mit Euch am 8. Oktober.

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mh