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Worte der Hoffnung und Orientierung

DER Unterschied

Wir sollen "nicht von den Umständen zum Herrn schauen, sondern vom Herrn zu den Umständen! ... vergleiche auch Ps 95..."

Aus dem Kurzimpuls "Einladung zum Jubeln" von Michael Papenkordt

Versteht Ihr das...?

Unvermeidliches Massensterben oder reine Panikmache?

In den letzten Wochen haben wir viel verschiedene Meinungen zur gegenwärtigen Situation gehört - von Medizinern, Politikern, Journalisten - aber von Psychiatern ist wenig
zuhören. Gerade sie kennen die Mechanismen der Angst, die in dieser Krise in Gang gesetzt werden.

Eine Analyse der Phänomene liefert Raphael Bonelli auf seinem YouTube-Kanal.

Der sicherste Ort

"Das Virus wird wieder gehen und andere globale Herausforderungen werden kommen. Was aber sicher bleiben wird, ist Gott. Also fokussiere ich mich auch in dieser Krise auf ihn und versuche, ihm so nahe wie möglich zu sein. Meiner Erfahrung nach ist dies der sicherste Ort - auch dann, wenn ich am Coronavirus sterben müsste. Ich hoffe, früher oder später sowieso bei ihm sein zu dürfen."

Rainer Harter auf kath.net

Unsere Antwort auf die Pandemie

"Auf die Pandemie des Virus wollen wir mit der Universalität des Gebets, des Mitleids und der Zärtlichkeit antworten. Bleiben wir vereint. Lassen wir die einsamsten und am meisten geprüften Menschen unsere Nähe spüren."

Papst Franziskus beim Angelusgebet Ende März

Eine Zeit ohne das Sakrament der Versöhung

"Da im Moment niemand das Sakrament der Buße empfangen kann, hat Papst Franziskus festgelegt: Wer seine Sünden Gott bekennt, evtl. vor seinem Kreuz im Zimmer, und sie von Herzen bereut mit dem festen Vorsatz, bei der nächsten Gelegenheit zu beichten, dem sind sie vergeben und er ist im Stande der Gnade. Vielleicht ist das für manche von Ihnen eine große Hilfe."

Aus einem Newsletter von Haus St. Ulrich

Eine schöne Zusammenfassung wie man ohne sakramentale Beichte die Vergebung der Sünden erhalten kann, gibt es bei Missio Österreich.

Eine Zeit der Prüfung

"Diese Krise ist eine Prüfung und sie dient uns dazu, uns zu bewähren. Sind wir in der Liebe fest verwurzelt? Sucht zuerst das Reich Gottes, alles andere wird euch dazu gegeben werden. [...]

Angst, Panik, Unruhe, Unsicherheit sind schädlich, sind Versuchungen, denen wir durch vermehrtes Gebet und Opfer entgegen treten sollten. [...]

Wir werden geradezu bombardiert mit Links von Vorträgen und Stellungnahmen angeblicher und wirklicher Experten. Die Aussagen sind ganz unterschiedlich und sie widersprechen sich. Das führt zur Verwirrung. Wir sollen uns aber nicht verwirren lassen. [...] Eine einfache Regel: Was uns verwirrt oder schwächt, was uns die Erfüllung unserer Standespflicht erschwert, ist nicht vom Guten.

Die Lösung finden wir anderswo: Nehmen wir uns Zeit für das persönliche Gebet: In der persönlichen Begegnung mit unserem Schöpfer und Erlöser finden wir Halt und Stärkung. Das persönliche Gebet macht uns besser, mindert die Mutlosigkeit verleiht innere Freude. Das persönliche Gebet lässt uns auch auf andere ausstrahlen, so dass wir wirklich Licht der Welt sein können."

Auszug aus einer Stellungnahme von Pater S. Pfluger

Gebet

"Indem wir beten, ändern wir den Lauf der Geschichte."

Unbekannt

Blindheit

"Enttäuschung [Angst] macht uns blind für die Gegenwart Gottes. Enttäuschung kehrt unseren Blick nach Innen. Gott kann neben uns gehen und wir erkennen Ihn nicht."

Nach Max Lucado
vgl. Emmausgeschichte

Apokalyptische Katastrophen

"Viele deuten die wahrhaft schrecklichen Ereignisse als apokalyptisch, als Ausdruck des Zornes Gottes oder als Folge der Sünde der Menschen. Damit belasten sie sich dann zusätzlich zu all den Ängsten die sowieso die Situation mit sich bringt. [...]

In apokalyptischen Schriften sind Katastrophen nicht in erster Linie Strafen Gottes. Wir leben insgesamt in einer Welt, die unheil ist. Finsternis ist die Regel. [...]

Sinn der christlichen Botschaft ist im Ganzen ein Gegenbild zum Unheil zu entwerfen. Das nennt die Bibel Leib Christi, die neue Familie oder himmlisches Jerusalem. Die wichtigsten Positionen, die uns in die Zukunft führen, die heißen: Stellvertretung, fürbittendes Gebet. Das Gegenteil Ansteckung. [...]

Beides stiftet eine Gemeinschaft: einmal zum Guten im anderen zum Bösen. Beiden ist gemeinsam: Wir sind als Menschen nicht allein. Es trifft uns immer miteinander. Wenn es besser werden soll, sind wir auf einander angewiesen. Das nennt man Kirche."

Prof. Klaus Berger, Impuls auf Radio Horeb

Wofür jetzt beten?

Sollen wir beten, dass alles wieder so ist wie vor der Krise?
Sollen wir nicht viel mehr um Umkehr beten und bitten?

Homepage Pfarreiengemeinschaft
Rundelzhausen, Tegernbach


Haben Sie auch ein Wort der Hoffnung gehört?
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webmaster (at) evangelisationswerk-regensburg.de

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