Wege zum wahren Glück

Übergabe meines Lebens und Sterbens – Teil 2

Durch den Lobpreis Gottes kommen wir weg vom egozentrischen Kreisen um uns selber, nehmen wir uns nicht mehr so wichtig , sondern schauen mehr auf den Herrn, und können dann Ihn um so besser folgen und seine Jünger und Zeugen sein.

Es gibt sicher noch manches, wo man anfangs möglichst viel von sich erzählt, anstatt allmählich von sich weg zukommen. Sicher ist es gut immer wieder mal ein Beispiel aus dem eigenen Leben zu bringen, um den Menschen Mut zu machen, ebenfalls diese Schritte zu gehen, um auch sein Leben dem Herrn anzuvertrauen.

In Deutschland ist seit langem feststellbar, dass das Brauchtum-Christentum immer weniger wird. Auf der anderen Seite wächst die Zahl derjenigen, die wirklich entschiedene Christen sind, die sich Jesus anvertrauen und die sich von Seinem Geist erfüllen lassen. Und eines Tages wird geschehen, was Karl Rahner noch vor seinem Sterben gesagt hat:

Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein, d.h. ein Mensch der Gott erfahren hat, oder er wird überhaupt kein Christ mehr sein.

Mit der Übergabe meines Lebens wird mir bewusst, was richtig und falsch ist, weil der Herr es mir aufs Herz legt. Und mit der Übergabe wird mich der Herr auf den richtigen Weg führen, solange ich Ihn ehrlich zu meinem Herrn und Erlöser ausrufe.

Es kann aber auch leicht passieren, dass Jesus uns nicht mehr führen kann, da Er uns zu nichts zwingt, Er uns die Freiheit schenkt. Was sind die Gefahren und Hindernisse auf dem Weg zum wahren Glück?

Die Fragen an die Hörer:

  • Was erlebe ich wenn ich dem Herrn ganz mein Leben und mein Sterben übergebe?
  • Was ist in mir noch an Hindernissen noch da, wovor habe ich noch Angst diesen letzten Schritt zu tun?

Nach dem Vortrag folgen Zeugnisse. Das erste aus dem Buch “Macht sie zu Jüngern”, in dem ein ehemaliger Drogensüchtiger und vorbestrafter diese Lebensübergabe an Jesus vollzogen hat (11.20 Min. bis 18 Min.). Das zweite Zeugnis von einem Priester, der Religionslehrer an Berufsschule ist.

Zum Ende (24 Min.) erzählt Pfr. Krämer über ein Geschenk des Heiligen Geistes: Das Sprachengebet.

Download als mp3-Datei
Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 81
Pfingsttreffen am Spindlhof, 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]