Pfingsttreffen am Spindelhof

Schloss Spindelhof mit Kirche
Schloss Spindelhof mit Kirche

Das Pfingsttreffen stand unter dem Motto “Komm und folge mir nach”.

  • Übergabe meines Lebens und Sterbens (Teil 1+2), Pfr. Gustav Krämer
  • Liebst Du mich? Barbara Busowietz
  • Lebensübergabe im Alltag, Pfr. Gustav Krämer
  • Zusammenfassende Erläuterungen, Barbara Busowietz
  • Ausblick und Sendung (Teil 1+2), Pfr. Krämer / Busowietz

Liebst du mich?

Liebe

Ausgangspunkt des Vortrags ist die dreimalige Frage des auferstandenen Jesus an Petrus:

Liebst Du mich?

15 Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! 16 Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! 17 Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe.

Was würden wir dem Herrn auf diese Frage antworten?

Vielleicht so:

  • “Ja Herr, endlich habe ich Dich als das große Glück in meinem Leben gefunden”, oder
  • “Ich bin nicht mehr so sicher”, oder
  • “Ich habe Dich mal geliebt, damals, und jetzt wurde ich enttäuscht”, oder
  • “Meine Liebe ist nicht rein”, oder
  • “Meine Liebe ist gering, aber ich gebe sie Dir.”

Machen wir uns wieder auf den Weg zu Jesus. In der Begegnung mit Ihm entdecken wir auch uns.

Die ersten Minuten nach dem Anfangslied haben leider eine etwas schlechte Tonqualität.

Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 82
Gehalten im Mai 1994 beim Pfingsttreffen am Spindlhof in Regenstauf


Barbara Busowietz (1939-1998) war

  • Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
  • Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
  • Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk für das Bistum Regensburg,
  • Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET, das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Meinen Glauben im Alltag leben

Nach einer Neuerfahrung des Glaubens stellt sich für manche die Frage: Wie geht es im Alltag weiter?

Eine Aussage einer früheren Kursteilnehmerin: “Ich will mich nicht ganz auf das einlassen, wie ich im Kurs geführt werde, und was der Herr tut. Ich habe Angst davor tiefer zu kommen, weil ich Angst habe vor dem Alltag, wenn ich hier wieder abfahre, vor diesem Bruch.”

Diese Angst ist berechtigt, wenn man es zu diesem Bruch kommen lässt. Was kann ich tun, damit das nicht passiert? Was muss ich unbedingt von diesen Kursen mit heim nehmen? Wie schaffe ich es meinen Glauben im Alltag zu leben?

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 89b
Pfingsttreffen, Spindlhof, 1994


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Wie im Alltag als Christ leben?

Nach dem Ende eines Glaubenswochenendes mit dem Motto  “Du aber folge mir nach”, Joh 21,15-23, stellte sich die Frage: Wie geht es weiter?

Was ist, wenn wir uns im Alltag mit anderen Menschen schwer tun?  Und wir dann, ähnlich wie Petrus zum Herrn sagen: Was ist denn mit dem und mit dem? Die Antwort gibt uns Jesus: Wenn er so bleibt wie er ist, was geht das dich an? Du aber folge mir nach! Das ist das, was der Herr zu uns sagen möchte: Nicht schauen, ob der Andere vielleicht auf einen anderen Weg geführt wird, sondern auf mich schauen und dem Herrn nachfolgen.

Der Herr möchte Sein Volk sammeln und zurüsten, mit Seinen Gaben beschenken, um Seinen Auftrag der Evangelisation, der Glaubensverkündigung erfüllen zu können. Wichtig dabei ist die Botschaft Jesu im Alltag selber vorzuleben. Theoretische Worte alleine genügen nicht. Der Einzelne soll als Jünger Jesu leben und sich zu Gemeinschaften zusammenschließen.

Ziel soll die Glaubensverkündigung sein: Im privaten, in der Familie oder in der Öffentlichkeit, je nach dem wie der Herr uns führt. Damit auch andere zu Jünger Jesu werden können.

Ausblick und Sendung – Teil 1

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 89a
Pfingsttreffen, Spindlhof, 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Wege zum wahren Glück

Übergabe meines Lebens und Sterbens – Teil 2

Durch den Lobpreis Gottes kommen wir weg vom egozentrischen Kreisen um uns selber, nehmen wir uns nicht mehr so wichtig , sondern schauen mehr auf den Herrn, und können dann Ihn um so besser folgen und seine Jünger und Zeugen sein.

Es gibt sicher noch manches, wo man anfangs möglichst viel von sich erzählt, anstatt allmählich von sich weg zukommen. Sicher ist es gut immer wieder mal ein Beispiel aus dem eigenen Leben zu bringen, um den Menschen Mut zu machen, ebenfalls diese Schritte zu gehen, um auch sein Leben dem Herrn anzuvertrauen.

In Deutschland ist seit langem feststellbar, dass das Brauchtum-Christentum immer weniger wird. Auf der anderen Seite wächst die Zahl derjenigen, die wirklich entschiedene Christen sind, die sich Jesus anvertrauen und die sich von Seinem Geist erfüllen lassen. Und eines Tages wird geschehen, was Karl Rahner noch vor seinem Sterben gesagt hat:

Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein, d.h. ein Mensch der Gott erfahren hat, oder er wird überhaupt kein Christ mehr sein.

Mit der Übergabe meines Lebens wird mir bewusst, was richtig und falsch ist, weil der Herr es mir aufs Herz legt. Und mit der Übergabe wird mich der Herr auf den richtigen Weg führen, solange ich Ihn ehrlich zu meinem Herrn und Erlöser ausrufe.

Es kann aber auch leicht passieren, dass Jesus uns nicht mehr führen kann, da Er uns zu nichts zwingt, Er uns die Freiheit schenkt. Was sind die Gefahren und Hindernisse auf dem Weg zum wahren Glück?

Die Fragen an die Hörer:

  • Was erlebe ich wenn ich dem Herrn ganz mein Leben und mein Sterben übergebe?
  • Was ist in mir noch an Hindernissen noch da, wovor habe ich noch Angst diesen letzten Schritt zu tun?

Nach dem Vortrag folgen Zeugnisse. Das erste aus dem Buch “Macht sie zu Jüngern”, in dem ein ehemaliger Drogensüchtiger und vorbestrafter diese Lebensübergabe an Jesus vollzogen hat (11.20 Min. bis 18 Min.). Das zweite Zeugnis von einem Priester, der Religionslehrer an Berufsschule ist.

Zum Ende (24 Min.) erzählt Pfr. Krämer über ein Geschenk des Heiligen Geistes: Das Sprachengebet.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 81
Pfingsttreffen am Spindlhof, 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

Was heißt charismatische Erneuerung?

Es geht darum, wieder ganz neu aus einer engen Beziehung zum lebendigen Gott zu leben. Dieser eine und einzige Gott, hat sich uns als der drei-persönlicher Gott geoffenbart.

Als Gott der Vater, der uns geschaffen hat, der uns liebt, der unser Glück, der unser Bestes will. Der uns nach Seinem Bild und Gleichnis geschaffen hat und haben möchte. Dieser Gott und Vater ist nicht nur Ursprung sondern auch Erkenntnis, Logos (die Idee, das Konzept, das Ausgesprochene, das Wort), d.h. Er ist Sohn Gottes.

Dieser Sohn Gottes, der vom Vater ausgeht, ist so die vollkommene Erkenntnis Gottes, dass Er selber Gott ist, der ewige Sohn Gottes, der dann Mensch und damit einer von uns geworden ist.

Und diese Beziehung zwischen dem Ursprung Gott Vater und dem Logos, dem Wort, das Fleisch geworden ist, ist in einer echten Einheit, in einem echten Fluss göttlicher Liebe. Diese Liebe ist Gott selbst, diese Liebdiesere ist Heiliger Geist.

Und so sprechen wir nicht von drei Göttern, …

… sondern von einem einzigen unteilbaren Gott, den man von den drei Seiten sehen kann, der sich uns entfaltet, der sich uns offenbart auf diese drei persönlichen Weisen.

Dieser Gott ist Liebe, der nichts sehnlicher möchte als unser Glück. Von Ihm hat sich aber der Mensch getrennt. Schon in der Ursünde bis hin zu jeder heutigen Sünde wird das sichtbar. Überall sagt der Mensch,  ich traue diesem Gott nicht so ganz, vielleicht komm ich zu kurz, ich möchte selbst etwas vom Leben haben, ich möchte selbst das Glück suchen (unabhängig von Gott). Dadurch rennt der Mensch jedoch in sein Unglück, in sein Verderben.

Dieser Gott hat nicht nur Liebe zu den Menschen (wer Liebe hat, kann sie verlieren), nein dieser Gott, so wie ihn Jesus uns gezeigt hat, ist die Liebe und Er kann sich selbst nicht aufgeben. Und so sucht Er immer wieder Wege, um uns für sich zu gewinnen. Die Art, wie der Einzelne das persönlich erlebt und erfährt kann unterschiedlich sein, aber es ist der gleiche Gott der sich uns offenbaren will.

In der charismatischen Erneuerung haben wir das wieder neu entdeckt. Es ist nichts Neues. Es ist von Alters her in der Menschheit da gewesen. Auch im alten Bund gab es Menschen wie Abraham, die sich ganz auf Gott eingelassen haben und auf seine Stimme gehört haben.

In Jesus Christus erleben wir, dass Gott seine Verheißung erfüllt, wo Er sagte “Ich schließe einen neuen Bund”, wo Er den Menschen an sich ziehen will. Aber gleichzeitig kann Er den Menschen nicht zwingen und will ihn auch nicht zwingen. Erzwungene Liebe ist ja keine Liebe. Gott schenkt dem Menschen echte Freiheit der Entscheidung. Und damit ist diese Beziehung der Liebe allen möglichen Risiken ausgesetzt, bis hin zur Gleichgültigkeit und Lauheit. Und da hinein hat Gott immer wieder versucht, auch in der Kirche, wo manches starr und lau geworden ist, wieder neue Impulse zu setzen, durch Ereuerungsbewegungen.

In unserer Zeit erleben wir die Erneuerung durch den Heiligen Geist, man sagt dazu auch charismatische Erneuerung. Hier sagt der Mensch, ich bin und bleibe ein schwacher Mensch, aber ich stelle mich dem Geist Gottes zur Verfügung, damit Er durch mich wirken kann und darf, mit all den Gaben die er hat, um wieder zu einer persönlichen Beziehung zu Gott zu gelangen.

Übergabe meines Lebens und Sterbens – Teil 1

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 81
Spindlhof, Pfingsttreffen 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]

 

Lebensübergabe im Alltag

Grundlage aller Erneuerung ist die Lebensübergabe an Jesus Christus und die Bitte um den Hl. Geist. Damit verbunden ist die Bereitschaft Ihm zur Verfügung zu stehen und Sein Werkzeug sein zu wollen. Es ist gut, diese Übergabe im Alltag immer wieder zu bekräftigen, damit sie stärker wirksam werden kann.

Wie sieht die Lebensübergabe im Alltag konkret aus? Pfr. Gustav Krämer gibt in diesem Vortrag dazu wichtige Hinweise.

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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 83
Pfingsttreffen am Spindlhof, 1994


Pfr. Gustav Krämer (1935-2008)

1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
1965 – 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
1979 – 1990 Zentralpräses für die MMC-Regensburg
1980 – 2004 Diözesansprecher der CE
1984 – 2008 Pfarrer in Patter
2008 Ruhestand in Riekofen

Seine Lebensbeschreibung […]