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Horchen & Beten

Horchen
Horchen & Beten

Jedes Mal, wenn es zum „Horchen & Beten“ geht, bedeutet das zunächst: Wir nehmen uns inmitten des Alltaggetriebes ausgiebig Zeit, uns vor dem eucharistischen Herrn einzufinden, Ihn in Lobpreis, Anbetung, Dank und Fürbitte zu ehren bzw. zu bitten, und versuchen, uns nach seinem Wort und seiner Weisung für uns auszustrecken.

Von den 3 Stunden, die dafür vorgesehen sind, sind wir ca. 2 Stunden in der Kapelle vor dem Herrn und lassen uns führen. Im Hinhören auf Gott bzw. auf das, was jede/r mitbringt und einbringt, werden die Lieder spontan gewählt und ergibt sich der Ablauf dieser Gebetszeit. Danach tauschen wir uns noch kurz aus, was für jede/n wichtig geworden ist und wie jede/r für sich persönlich dieses Gebet empfunden hat.

Alle unsere Mitglieder sowie Freunde aus der Charismatischen Erneuerung, die bereit sind, sich auf eine solch intensive Gebetszeit einzulassen, sind herzlich willkommen. Wer zum ersten Mal kommen möchte, melde sich sicherheitshalber vorher im Büro, da kurzfristig Termin- bzw. Ortsänderungen möglich sind.

Ausdauer und Treue im Gebet

AusdauerÜber den Umgang mit Gott in schwierigen Zeiten, in Zeiten der Trockenheit. Über die Treue zum Gebet, auch wenn es einem nicht danach zumute ist.

Manch einer erlebt nach einer Bekehrung eine echte Freude an Gott und Seinem Wort, Gebet wird ein Bedürfnis, man spürt Gottes Nähe und Trost …

Danach kommt aber sicher eine Zeit, in der wieder Probleme, Versuchungen, Ablenkungen so überhand nehmen, dass man meint, Gott habe sich zurückgezogen. Das Gebet gibt einem nichts mehr und macht keine Freude mehr.

Die Enttäuschung über Gott, der einen angeblich jetzt auch noch im Stich lässt, ist da groß. Viele die angefangen haben den Weg mit Gott zu gehen, geben nun auf, hören auf zu beten, suchen anderswo Trost. Dabei ist Gott traurig darüber, dass so viele nur solange bei Ihm bleiben, solange sie Seinen Trost und Seine Hilfe erfahren und erleben, und danach in Zeiten der Trockenheit aufgeben.

Es ist eigentlich traurig, wenn wir Menschen unsere Gottesbeziehung abhängig machen von unseren augenblicklichen Launen und Stimmungen, anstatt im Glauben zu wissen: Gott ist es wert, dass ich IHN anbete und IHM den ersten Platz gebe, dass ich mir Zeit nehme für IHN, ganz gleich, wie ich mich gerade fühle. Er jedenfalls hört mich und liebt mich, auch wenn ich nichts spüre und meine, mein Gebet ginge an eine glatte Wand. Ausdauer und Treue im Gebet weiterlesen

Gebet zum Heiligen Geist

Komm herab, o Heil’ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt. Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,
In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.
Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.
Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.
Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.

Amen. Halleluja.

Pfingssequenz, um 1200
Gebetskärtchen bestellen: Zur CE Deutschland […]
Gotteslob Nr. 344 (neu), Nr. 244 (alt)

Buchtipp: Zeit fürs Gebet und Zeugnisse zur Evangelisation

Vorgestellt wird das Buch “Aufbruch zur Stille – Von der Lebenskunst, Zeit für das Gebet zu haben” von Bill Hybels.

Aus der Beschreibung des Gerth Medien-Verlages:
“Allzu oft finden wir in der Hektik des Alltags nicht die Ruhe, um Gott in der Stille zu suchen. Auch Bill Hybels erging es so. Offen und ehrlich erzählt er, wie Gott ihm seinen Mangel an Glauben und seine Unbeständigkeit vor Augen führte und ihn dann beten lehrte.”


Im zweiten Teil des Mitschnitts geht es um Evangelisation und wie diese geschehen kann? Es werden Beispiele genannt, wie wir das, was wir vom Herrn empfangen haben, weiter geben können.

Gehalten 1994 bei einem Einkehrtag in Cham

Den Glauben (nicht) verlieren!

Der sicherste und schnellste Weg um meinen Glauben zu verlieren ist, dass ich zum Beten aufhöre. Oft hindern mich Glaubensschwierigkeiten und Zweifel am Beten. Durch Logik werde ich diese Schwierigkeiten aber nicht lösen können, sondern in dem ich trotzdem anfange zu beten.

Das grundlegendste Geheimnis eines geistlichen Lebens ist, dass ich so wie ich bin vor Gott komme! Gerade da, wo ich enttäuscht bin (von anderen, aber auch von mir) und nicht mehr weiter weiß, soll ich vor Gott kommen und anfangen zu beten.

Barbara Busowietz stellt in diesem Vortrag die drei Formen des Gebetes vor, die es in der Tradition der Kirche gibt: Das mündliche Gebet, das wortlose (innere) Gebet und das liturgische Gebet. Sie erklärt dabei auch, wie diese Formen miteinander verbunden sind.

Es werden die Fragen beantwortet „Welche Punkte können mir helfen, um zu einem regelmäßiges Gebetsleben zu bekommen?“ und „wie kann ich in das wortloses Gebet hineinwachsen?“. Auch auf die Frage, die viele „Kirchgänger“ bewegt, geht sie ein:

„Wie kommt man zu einem lebendigen Gottesdienst?“

Download als mp3-Datei
Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 90
Gehalten am 23.2.1996 bei einem Seminar in Werdenfels


Barbara Busowietz (1939-1998) war

Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.

Ihre Lebensbeschreibung […]

Gebet um Neuevangelisierung

Blühende Magnolie in Regensburg
Blühende Magnolie in Regensburg

Herr, wir bitten Dich, schenke Deiner Kirche eine neue machtvolle Glaubensverkündigung in der Kraft des Heiligen Geistes und ebenso die Fülle der Geistesgaben, so wie Du sie einst der jungen Kirche geschenkt hast.

Gib, dass sich auch heute viele Menschen neu zu Dir bekehren und
ihren Mitmenschen Zeugnis davon geben,
wie herrlich es ist, Dir ganz anzugehören.
Schenke uns eine machtvolle Bewegung der Neuevangelisation.

Gib uns heiligmäßige Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien, die sich mit ganzer Kraft für Dein Reich und Deine Kirche einsetzen.

“Sieh unser dürres Land, hör unser Schreien,
nur Deine starke Hand kann uns befreien.”

Amen.

Pfr. Hansmartin Lochner