Medjugorje: Den Frieden des Herzens gefunden

Bericht von der Pilgerreise nach Medjugorje vom 26.07. – 01.08.2015 mit Diakon Hans Emmerl

Am frühen Sonntagmorgen des 26. Juli starteten 38 Pilger mit einem Fernreisebus von Brennberg aus in Richtung Passau. Über die Steiermark, Slowenien kamen wir nach Kroatien und am späten Nachmittag im Kloster Luznica bei Zagreb an. Das Pilgerteam mit Diakon Johann Emmerl und seiner Frau Martina, Pater Anthony aus Wolfsegg und Monika Kraus begleiteten uns in diesen Tagen mit Umsicht und viel Liebe, eingeschlossen die Sorge um das leibliche Wohl, auf den langen Fahrten. Pater Anthony gab uns oft den priesterlichen Segen und wir spürten, dass die ganze Pilgerreise, bis hin zu unserem freundlichen Busfahrer Gerhard, der uns sicher und umsichtig an unsere Ziele brachte, unter dem Segen und Schutz der Mutter Gottes stand.

In besonderer Weise aber danken wir von Herzen Diakon Johann Emmerl für die geistige Pilgerbegleitung, Einstimmungen und wertvollen Impulse, während der Fahrt und am Ort Medjugorje selbst. Die frohen Lobpreislieder, die er auf seiner Gitarre begleitete, haben unsere Herzen geöffnet. Die Einführung in die Ereignisse von Medjugorje seit dem 24.06.1981, die Bedeutungen der Botschaften für uns und die Welt und die Stellung der Kirche dazu, war für uns, vor allem aber für die 10 Pilger, welche das erste Mal dabei waren, eine Hilfe und Orientierung. Es waren auch Kinder und Jugendliche in der Pilgergruppe.

Der 2. Tag führte uns nach einem Zwischenstopp an der Makarskaküste zur Lourdesgrotte von Vepric. Um 16:00 Uhr kamen wir schließlich in Medjugorje an und bezogen unser Quartier in der Pension Tanja. Nach dem Abendessen konnten wir gleich am sogenannten „Abendprogramm“ teilnehmen (Rosenkranzgebet, Heilige Messe, Heilungsgebet, Anbetung am Freialtar hinter der Kirche), das jeden Abend um 18.00 Uhr beginnt.

Am 3. Tag, Besuch des Hauses Regina Pacis, bei der Gemeinschaft der Seligpreisungen, mit einem Vortrag von Sr. Miriam über die Bedeutung der Botschaften der Gospa, die in den sogenannten „5 Steinen“ zusammengefasst sind. Zum Schluss erfolgte eine persönliche Marienweihe mit Einzelsegen durch Pater Anthony. Nachmittags hatten wir Gelegenheit den Seher Jakob am Freialter zu hören.

Am Mittwochfrüh des 4. Tages sind wir auf den Erscheinungsberg gestiegen. Wir beteten den freudenreichen Rosenkranzes. Die besondere Station am Kreuz (auf halber Höhe) war ein bewegender Moment für uns alle: Nach dem Lobpreis wir waren eingeladen unser persönliches Kreuz anzunehmen, hinzuhalten und zu „umarmen“. Jeden Tag war deutsche Heilige Messe um 9:00 Uhr in der Wallfahrtskirche. An diesem Tag war Pater Anthony Hauptzelebrant und Prediger. An Nachmittag besuchten wir das Mutterdorf, welches Pater Slavco 1995 aufgebaut hatte.

Am Donnerstag folgte ein Höhepunkt unserer Pilgerreise. Der Kreuzweg zum Kreuzberg. Angekommen, bildeten alle einen Kreis und stimmten zum Lobpreis an. Beim Kreuz gaben wir uns den Friedensgruß und Diakon Emmerl betete ein Heilungsgebet. Viele haben beim Kreuz schon Heilung erfahren dürfen und den Frieden des Herzens wiedergefunden. Am Nachmittag war dann der Besuch im Cenacolo angesagt. Zwei Burschen haben jeweils ihren Lebensweg vor und nach der Begegnung mit der Gemeinschaft geschildert (Drogen, Spielsucht). Hier ahnten wir etwas von der befreienden Kraft des Evangeliums und des Gebetes und der persönlichen liebenden Begleitung und Sorge füreinander, dass das Leben eines jungen Menschen umzuwandeln vermag. Ein Modell für die Lösung vieler Zerfallserscheinungen unserer westlichen Welt.

Vor den Mahlzeiten hat uns Diakon Emmerl jeweils eine Hinführung zum Thema: “Gebet, Wort Gottes, Beichte, Heilige Messe, Fasten” gegeben. Alle Ereignisse: die gemeinsamen Mahlzeiten, das gemeinsame Gebet, die Heilige Messe, hat uns als Pilgergruppe auch mehr und mehr zusammengeführt. Vor allem, die persönliche Beichte und der Wille zur Umkehr, hat viele innerlich bewegt. Der Höhepunkt vor der Abfahrt, am Freitag um 22 Uhr, war dann die Eröffnung des 26. Internationalen Jugendfestivals am Freialtar.

Nach einer langen Nachtfahrt wurden wir am Samstagmorgen, den 1. August, mit einem guten Frühstück überrascht. Schließlich kamen wir müde, aber dankbar und froh erfüllt gegen Mittag wieder zuhause an.

Nachtreffen am Montag, 21.09. um 18:30 Uhr in Altenthann (Hl.Messe, Anbetung) anschließend Begegnung im Pfarrheim.

Ingrid Roempler