Gott schafft das Neue

Gott schafft das Neue

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Katholischen Evangelisationswerks,

in diesen letzten Tagen vor dem Fest der Geburt Christi möchte ich mich gerne bei Euch/Ihnen melden. Vor allem möchte ich meinen Dank zum Ausdruck bringen. Ich danke Euch/Ihnen für den intensiven und sicherlich oft herausfordernden Einsatz für das Evangelium in diesem sehr speziellen Jahr!

Was hat uns nicht alles bewegt? Was mussten wir nicht alles lernen, aushalten und erdulden? Mein Dank gilt allen, die sich in Geduld und Treue zum Herrn immer wieder eingesetzt haben. Ich danke für so wichtige Zeugnisse in diesem Jahr – einige davon zu lesen auf unserer Homepage. Ich danke, für die Bereitschaft, dem Geist Gottes Raum zu geben und sich in einen mitunter sehr besonderen Dienst im Weinberg stellen zu lassen. Gott hat uns neue Möglichkeiten geschenkt, Menschen zu begegnen und sein Wort zu verkünden, zum Beispiel bei Onlinekursen und Onlinegebetskreisen. Er schenkt uns Wege durch diese Zeit aus der Kraft der Eucharistie in der Anbetung und der Messe. Ich möchte deshalb vor allem unserem Herrn danken für seine Liebe und seine Gnade, aus der wir immer wieder neu schöpfen durften und dürfen, durch die uns immer wieder ein Neubeginn geschenkt ist.

Bei meiner Beichte vor Weihnachten hat mich gerade das sehr berührt: Gott beschenkt uns, Gott schafft das Neue. Er ist wirklich ein Gott, der unseren Neubeginn will, immer und immer wieder. Warum? Weil er unser Heil will! Weil er uns liebt! Weil er uns seinen Frieden schenken will!

Mit unserer Männerschola singen wir das alle Jahre: „Seht, die gute Zeit ist nah: Gott kommt auf die Erde. Kommt und ist für alle da. Kommt, dass Friede werde.“
Neubeginn heißt wohl am ehesten, dass wir wieder fähig werden, Gottes Nähe in unserem Leben zuzulassen, seinen Beistand und ganz besonders seinen Frieden wirken zu lassen.
So darf ich Euch/Ihnen genau dies wünschen: den tiefen Frieden der uns durch die Geburt Jesu geschenkt ist. Ein Friede, den nicht die Welt gibt aber der diese Welt schon so oft verändert hat, am nachhaltigsten wohl beim ersten Weihnachtsfest.

Seid behütet, seien Sie behütet!

Jörg Oppitz