Das Pfingstfest – Eine Art Neuschöpfung

 Dr. Franz-Xaver Heibl
Dr. Franz-Xaver Heibl

Nur dort wo Gott selber in diese Welt kommt – durch Seinen Geist – kann etwas neu werden. Ein geistlicher Impuls von Pfr. Dr. Franz-Xaver Heibl, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Papst-Benedikt-Institut Regensburg.

An der Lebensgeschichte von Charles de Foucauld wird sichtbar, wie Gott Menschen führt und verändern kann.  Über seine Jugendjahre sagte de Faucauld einmal selbst: ‚Ich war egoistisch und gottlos und kreiste nur um sich selbst.‘ Schließlich wurde er wegen Faulheit und asozialem Benehmen vom Jesuitengymnasium verwiesen. Mit dieser Lebenseinstellung wurde er Soldat. Als Sohn reicher Eltern setzte sich ein negativer Lebensstil fort.  Über diese Zeit sagt er: ‚Ich schlafe lange, esse viel und denke wenig.‘

Was geschah in den Jahren um 1886, als er 28-jährig einen radikalen Wandel zu Gott hin vollzog; er den Ruf erhielt, zu den Ärmsten der Menschen zu gehen? Und welche Rolle spielte der Heilige Geist dabei?

Begleiten Sie Pfr. Dr. Heibl auf einer spannenden Reise auf den Spuren eines Menschen mit zwei Lebensabschnitten.

Neu-Evangelisierung und Marienweihe

Am 18. Mai wäre der Hl. Johannes Paul der Große 100 Jahre alt geworden. In den gut 26 Jahren seines Pontifikats hat er die Kirche und die Welt maßgeblich geprägt. Er war es, der zunehmend von der Notwendigkeit einer Neu-Evangelisierung sprach, die er besonders auch im Hinblick auf die Jahrtausendwende vorantrieb. Ihm verdankt das Evangelisationswerk seinen maßgeblichen Gründungsimpuls. In den späten 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts forderte er nämlich, Werke zu gründen, die verstärkt ihre Bemühungen auf die Neuevangelisierung richten. So wurde im November 1990 das „Evangelisationswerk für die Diözese Regensburg“ gegründet.

„Gehen wir voll Hoffnung voran! Ein neues Jahrtausend liegt vor der Kirche wie ein weiter Ozean, auf den es hinauszufahren gilt. Dabei zählen wir auf die Hilfe Jesu Christi. Der Sohn Gottes, der aus Liebe zum Menschen vor zweitausend Jahren Mensch wurde, vollbringt auch heute sein Werk“ Joh. Paul II, Novo Millennio Ineunte, 6. Jan. 2000.

Ja, der Herr vollbringt auch heute sein Werk! In dieser Gewissheit und im Hinhören auf die „Zeichen der Zeit“ wollen wir uns der Führung des Heiligen Geistes überlassen und „voll Hoffnung vorangehen“! Ein solcher Schritt, zu dem wir uns geführt sahen, fand vergangenen Mittwoch, 13. Mai, seinen Höhepunkt in einem bewegenden Gottesdienst in Erbendorf, an dessen Ende wir die Weihe an die Muttergottes (genauer: Die Weihe an den dreifaltigen Gott durch Maria) vollzogen. Mit Maria an der Seite, dem „Stern der Neuevangelisierung“, der „leuchtenden Morgenröte“, dem „sicheren Leitstern“ (Joh. Paul II, ebd.), sind wir für die kommenden Zeiten gut gerüstet!

Und wenn uns auch in manchen Punkten noch die Hände gebunden sind, unser Herz ist immer frei, sich jederzeit mit unserem Herrn zu verbinden. Mit großer Freude danke ich an dieser Stelle wieder allen, die sich wieder und wieder in unseren Online-Gebetskalender eingetragen haben!!! Gleichzeitig möchte ich alle von neuem ermutigen, weiter mit dranzubleiben und sich einzubringen. Mit dem heutigen Tag sind wir in die 8. Woche gestartet! Unglaublich!
Preis sei dem Herrn!

Warum sich Maria weihen?

Unserem Vorsitzenden Jörg Oppitz war es ein großes Anliegen, auf die Fragen nach dem Warum einer Marienweihe zu antworten. In seinen Ausführungen „Marienweihe – wozu?“ schreibt er über seine Beweggründe zu dieser Entscheidung: „Maria hat sich der Barmherzigkeit Gottes voll und ganz anvertraut. Die Weihe an Maria ist die Erneuerung des Versprechens an Gott, dass wir unseren Weg mit ihm gehen wollen, uns weiter und tiefer in die Begegnung mit ihm führen lassen wollen. Dabei wollen wir die Einladung Marias annehmen uns auf diesem Weg von ihr an der Hand nehmen zu lassen.Warum sich Maria weihen? weiterlesen

„Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen.“ LK 12,49

Dieses Jesus-Wort aus dem Lukasevangelium, mit dem unser erster Einkehrtag dieses Jahres am 18. Januar überschrieben war, führte uns direkt zur „Feuerprobe“ Propheten Elija (vgl. 1 Kön, Kap. 18). Unserem Referenten, P. Johannes Rothärmel CP, Pasing, gelang es, durch seine Ausführungen entlang dieser großen Gestalt des Alten Testaments, die gut 80 Teilnehmer zu einem tieferen Verständnis unserer Zeit und unseres Selbstverständnisses als „Jünger“ Jesu zu führen. Werner Spitzl, unser Ehrenvorsitzende, war dabei und berichtet.

Viele Menschen deuten unsere Zeit als Zeit einer „Elija-Erweckung“, sie nennen unsere Generation „Elija-Generation“ und verweisen auf die Erlösungsbedürftigkeit, die Sehnsucht vieler Menschen nach Rettung. Die Spannungen und Konflikte in der Welt bereiten zunehmend Sorgen, die Zerstörung der Umwelt wird zumindest in den Industrienationen von vielen als lebensbedrohlich empfunden, der große Wandel auf vielen Ebenen unseres Lebens und die damit verbundenen Herausforderungen machen den Menschen seit langem Angst. Eine Frage aber stellt sich neu in unserer Generation: es ist die Gottesfrage selbst – genauso wie zur Zeit des Elija, als der König Ahab zusammen mit vielen Israeliten vom wahren Glauben an Jahwe abgefallen war und sich den heidnischen Kulten, v.a. dem Baalskult, zuwandte. „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen.“ LK 12,49 weiterlesen

MEHR2020: Colors of Hope

In diesem Jahr fand wieder eine Gebetshauskonferenz, die MEHR2020 statt. Eine Botschaft stand dabei im Mittelpunkt: Durch den Sieg über den Tod und durch Seine Auferstehung hat Jesus jeden Menschen die Möglichkeit gegeben, frei zu sein: frei von Sklaverei und frei von Sünde. Seine bedingungslose Liebe ist unsere große Hoffnung und Freude.

Farbenfrohes Glaubensfest

MEHRauditorium in Halle 5
Foto: Lobpreiskonzert
Wir lieben Deinen Namen und wir hören nicht auf zu singen.

Vom 3. bis 6. Januar versammelten sich unter dem Motto „Colors Of Hope“ 12.000 Christen aus verschiedenen Konfessionen, um ein farbenfrohes Glaubensfest auf dem Messegelände zu feiern. Neben leidenschaftlichen Lobpreiskonzerten mit beeindruckender Lichtshow, gab es in diesem Jahr bei den Vorträgen nachdenkliche und ruhige Töne zu hören. Für diesen Tiefgang sorgten auch externe Sprecher, die Dr. Johannes Hartl, der Leiter des Gebetshauses, eingeladen hatte.

MEHR nachhaltige Hoffnungsträger

Am Samstag stellte sich zunächst Matthias Kuhn als erfolgreichen Evangelisten vor. Eines Tages stellte er sich jedoch die Frage, wie er zu einem nachhaltigen Hoffnungsträger werden könne, damit Aufbrüche nicht nur eine Generation lang andauern. Am Beispiel von Elia und Elischa aus dem Alten Testament zeigte er, dass es gilt, nicht nur Held, sondern auch Vater zu sein. Daraus könne doppelter Segen entspringen. MEHR2020: Colors of Hope weiterlesen

Aus lebendigen Quellen leben

Bericht vom Familienwochenende im Haus Johannisthal 2.-4.August 2019

Was ist wichtig für unser Leben? Wie können wir uns bei allen Aufgaben, bei allen Ablenkungen und Widrigkeiten wirkliche Lebendigkeit bewahren? Was sind unsere lebendigen Quellen, für jeden Einzelnen, für uns als Ehepaar und natürlich auch für uns als Familie?

Wir, sechs Familien aus unterschiedlichen Gegenden, gingen diesen Fragen bei einem Familienwochenende im Haus Johannisthal nach. Neben dem Kennenlernen und gemeinsamen Spielen, dem guten Ratsch und viel Offenheit und Fröhlichkeit im Umgang miteinander kamen wir auch zum Gespräch, zum Gebet und zur Einkehr zusammen. Aus lebendigen Quellen leben weiterlesen

Hoffnung für die Kirche

Am Samstag, den 2. März, machte sich ein Bus mit rund 50 Personen aus dem Bistum Regensburg auf den Weg nach Augsburg, um das dortige Gebetshaus zu besuchen. Unterwegs machten wir Halt in Friedberg, um in der Wallfahrtskirche Herrgottsruh Gottesdienst zu feiern. Am frühen Nachmittag erreichten wir unser Ziel, an dem wir von Eva-Maria Schorer in Empfang genommen wurden. Kurz darauf traf Dr. Johannes Hartl, Gründer und Leiter des Gebetshauses, ein und nahm sich für uns eine Stunde Zeit. Beide gaben uns tiefe Einblicke in das Gebetshaus und bereiteten uns so einen Tag voller Hoffnung.

Gruppenfoto vor der Wallfahrtskirche Friedberg

In einer Zeit der Not – und ich meine nicht die Not in der Welt mit ihrer ungleichen Verteilung des Reichtums, den Umweltproblemen oder Kriegen, sondern die Not in der Kirche, wo Kirchenbänke immer leerer werden, jedes Jahr Hunderttausende austreten, Gebäude zunehmend leer stehen, Pfarreien zusammengelegt werden, Orden überaltern und Berufungen rapide zurück gehen -, in einer Zeit vor allem geistiger Not, die dieser Entwicklung zugrunde liegt, gibt es eine Bewegung, die es schafft, Menschen zum gemeinsamen Gebet zu versammeln: Die Gebetshausbewegung. Ihr Herzensanliegen ist es, dies rund um die Uhr zu tun. Damit lässt sie das wieder aufleben, was es über Jahrhunderte in der Kirchengeschichte immer gab: 24/7-Gebet, also 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche zu beten. Hoffnung für die Kirche weiterlesen