Hoffnung für die Kirche

Am Samstag, den 2. März, machte sich ein Bus mit rund 50 Personen aus dem Bistum Regensburg auf den Weg nach Augsburg, um das dortige Gebetshaus zu besuchen. Unterwegs machten wir Halt in Friedberg, um in der Wallfahrtskirche Herrgottsruh Gottesdienst zu feiern. Am frühen Nachmittag erreichten wir unser Ziel, an dem wir von Eva-Maria Schorer in Empfang genommen wurden. Kurz darauf traf Dr. Johannes Hartl, Gründer und Leiter des Gebetshauses, ein und nahm sich für uns eine Stunde Zeit. Beide gaben uns tiefe Einblicke in das Gebetshaus und bereiteten uns so einen Tag voller Hoffnung.

Gruppenfoto vor der Wallfahrtskirche Friedberg

In einer Zeit der Not – und ich meine nicht die Not in der Welt mit ihrer ungleichen Verteilung des Reichtums, den Umweltproblemen oder Kriegen, sondern die Not in der Kirche, wo Kirchenbänke immer leerer werden, jedes Jahr Hunderttausende austreten, Gebäude zunehmend leer stehen, Pfarreien zusammengelegt werden, Orden überaltern und Berufungen rapide zurück gehen -, in einer Zeit vor allem geistiger Not, die dieser Entwicklung zugrunde liegt, gibt es eine Bewegung, die es schafft, Menschen zum gemeinsamen Gebet zu versammeln: Die Gebetshausbewegung. Ihr Herzensanliegen ist es, dies rund um die Uhr zu tun. Damit lässt sie das wieder aufleben, was es über Jahrhunderte in der Kirchengeschichte immer gab: 24/7-Gebet, also 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche zu beten. Hoffnung für die Kirche weiterlesen

Einfach spitze, dass du da bist

Bericht vom Familienwochenende im Exerzitienhaus Johannisthal vom 31.August bis 2.September 2018

Wieder einmal durften wir erfahren, wie schön es sein kann, wenn Gott Gemeinschaft stiftet. Er führte Familien aus verschiedenen Teilen der Diözese und sogar aus der Diözese München Freising zusammen zu einem Wochenende. Wir erlebten die Freude am Spielen und Singen, stellten fest, dass es gut ist, als Gottes Kinder zusammen zu kommen, als Königskinder, untermalt mit dem gleichnamigen Lied und Tanz. Wir erfuhren das Gleichnis des barmherzigen Samariters (Lk 10,25-37) neu und konnten erkennen, mit welcher Barmherzigkeit Gott uns begegnet, wenngleich es uns manchmal schwer fällt, unseren Nächsten anzunehmen. Wir durften bei der Betrachtung der Bibelstelle wirklich sehen, wie Gott den Weg des Menschen zum Blühen bringt, wenn er auch manchmal mit Dornen und Steinen erschwert ist. Wir feierten Gottesdienst und konnten uns dessen versichern, dass es wirklich spitze ist, dass wir da sind, weil Gott uns dazu berufen hat, weil wir seine Kinder, sein wertvoller Schatz sind.

Und so konnten wir uns gesegnet in unserer gemeinsamen Abschlussandacht auf den Weg zurück in den Alltag machen, gemeinsam als gestärkte Familien, vertrauend auf das Bild, dass Gott unseren Weg zum Blühen bringen kann.

Ein großer Grund zur Freude!

Heute feiern wir die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel. Es ist ein großer Grund zur Freude, ist doch Maria die Person, die als Mutter am meisten Jesus geliebt und am meisten mit Ihm gelitten hat. Jetzt ist sie wieder mit ihrem Sohn vereint – bis in alle Ewigkeit!

Es ist aber auch ein Grund zur Freude, weil an Maria das als erstes geschieht, was uns allen durch Tod und Auferstehung Jesu offen steht: Die Aufnahme mit Leib und Seele in den Himmel – unserer eigentlichen Heimat.

Wir alle spüren, dass, auch wenn es manchmal noch so schön hier auf Erden ist, es nicht unser wirkliches Zuhause ist. In uns gibt es eine tiefe Sehnsucht nach etwas Größerem. Maria ist der erste Mensch, der heimgekehrt ist. Ihre Liebe zu ihrem Sohn hat ihr den Weg gebahnt. Auch unsere Liebe zu ihrem Sohn wird uns den Weg bahnen.

Ja, heute ist wirklich ein großer Grund zur Freude! Warum schenken wir ihr nicht ein Gesätzchen des Rosenkranzes?

Der Rosenkranz, gesungen von Elvis Presley

Besonderer Besuch in Regensburg

Am Freitagmittag, den 22. Juni kam besonderer Besuch nach Regensburg: Die Eltern der hl. Therese von Lisieux, Zélie und Lous Martin machten auf ihrem Weg durch Deutschland in der Karmelitenkirche St. Josef am Alten Kornmarkt Station.

Vorbilder und Fürsprecher für Eheleute, Eltern und Familien. Was braucht unsere Zeit heute dringender?
Vorbilder und Fürsprecher für Eheleute, Eltern und Familien. Was braucht unsere Zeit heute dringender?

Aufgrund ihres vorbildlichen Ehe- und Familienlebens wurden sie im Jahr 2015 von Papst Franziskus heiliggesprochen.

Nach der Heiligen Messe, die von Herrn Domvikar Msgr. Georg Schwager und Herrn Pfarrer Klaus Leist aus St. Wendel zelebriert wurde, war für die anwesenden Gläubigen in der vollbesetzten Kirche Gelegenheit zum Einzelsegen und zum Verweilen am Reliquienschrein.

Impulse aus der Novene zu den beiden Heiligen und stilles Gebet bildeten den zweiten Teil der Besuchszeit. Ein “Besuch”, auf dem eine besondere Gnade lag. Erste Rückmeldungen sprachen von “berührt”, “Frieden”, “eingetaucht…”, “gestärkt”, “tiefe Gebetszeit”, …

Manch einer der Anwesenden wird einen Gedanken von Zélie zu seinem Gebet gemacht haben: “Ich beunruhige mich überhaupt nicht, weil ich alles in Gottes Hände lege”.

Ein erfülltes Leben  (Ein Lebensbeschreibung, verfasst Theresienwerk Augsburg)

Hintergrund der Reliquienverehrung

Der Begriff Reliquie stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel, wie zurücklassen. Nach dem Tod der Heiligen lebt ihre Seele bei Gott, und wir verehren, was sie uns zurückgelassen haben, ihre Knochen oder Kleidungsstücke.

Die Reliquienverehrung war besonders im Mittelalter weit verbreitet. Es entstanden große Wallfahrten zu den Gräbern von Petrus und Paulus nach Rom, nach Santiago de Compostela, wo der Legende nach der verstorbene heilige Apostel Jakobus, der Sohn des Zebedäus, in einem Boot an Land gespült wurde, und auch nach Köln zu den Gebeinen der heiligen Drei Königen.

Schon in der frühen Christenheit wurden die Heiligen, das waren in der ersten Zeit die Märtyrer, dort begraben, wo die Christen die Eucharistie gefeiert haben: in den Katakomben und später in den ersten Basiliken und Kirchen. Bis heute ist in jedem Altar ein Partikel von einer Reliquie eingelassen.

Durch die Verehrung der Reliquien verehren wir die Heiligen, stellen sie uns als Vorbilder vor Augen und erhoffen ihre Fürsprache in unseren Anliegen und für unser Leben.

Als Zeugnis für die Wirkkraft der Reliquie gilt im Alten Testament: 2. Könige 13, 20-21: "Und Elisa starb, und man begrub ihn. Und es kamen Streifscharen der Moabiter in das Land, als das Jahr anfing. Und es geschah, als sie einen Mann begruben, siehe, da sahen sie die Streifschar, und sie warfen den Mann in das Grab Elisas; und als der Mann hineinkam und die Gebeine Elisas berührte, da wurde er lebendig und erhob sich auf seine Füße."

Zitat aus Kathpedia

Die sieben Gaben des Heiligen Geistes

Bericht vom Segnungsgottesdienst am 15. Mai 2018 in der Kapelle des Don-Bosco-Zentrums, Regensburg.

Von der Schwierigkeit an Pfingsten zu predigen, mag wohl der ein oder andere Kirchgänger schon etwas mitbekommen haben. Ganz anders war es beim Segnungsgottesdienst mit Propst Maximilian Korn, von dem viele Gottesdienstbesucher reich beschenkt und erfüllt nach Hause gingen. Mit klaren und verständlichen Worten zeigte der Augustiner Chorherr aus Paring, wie einfach es sein kann, über den Heiligen Geist zu predigen. Die sieben Gaben des Heiligen Geistes weiterlesen

Dein Reich komme, Dein Wille geschehe! Die Mystikerin Luisa Piccarreta

Einkehrtag mit P. Klaus Holzer über die ital. Mystikerin Luisa Piccarreta (1865 – 1947)

War es der günstige Termin oder der zentrale Ort? Oder war es die gute Vernetzung, das ausgiebige Gebet oder die intensive Werbung? Oder war es schlichtweg Gottes Wille, dass sich zum Einkehrtag am 19. November auf dem Miesberg in Schwarzenfeld über 130 Teilnehmer einfanden? Jedenfalls hab ich noch selten solch einen Andrang bei einem entsprechenden geistlichen Angebot erlebt.

Dieser nasse Novembersonntag, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe! Die Mystikerin Luisa Piccarreta weiterlesen

Familienwochende im Exerzitienhaus Johannisthal

Leben aus der Quelle – Beschenkt mit der “Freude der Liebe”

Wie bereichernd es ist, immer wieder an die Quelle zu kommen, das durften wir Familien bei einem Wochenende im Haus Johannisthal vom 1. bis 3. September spüren. Sechs Familien zum Teil aus weiter Entfernung, fanden sich am Freitagabend ein. Wir konnten einander begegnen und kennen lernen, fanden zueinander im Spiel und in der Musik.

Dann haben wir uns aufgemacht, die vielen Quellen, die uns Gott schenkt zu suchen und zu finden: Die Quelle der Familie, aus der wir schöpfen dürfen. Die Quelle des Singens, das uns Gott und einander näher bringt. Die Quelle der Schöpfung, die Schönheit von Gottes Werken. Die Quelle des Lachens und Spielens, des Trostes und des guten Wortes. Und ganz besonders die Quelle des Gottesdienstes in Wort und Eucharistie. Als Kinder Gottes – als Königskinder – durften wir sein Wort empfangen, in seiner Gegenwart sein und uns in der Erneuerung unserer Taufe stärken lassen für unseren Alltag. Familienwochende im Exerzitienhaus Johannisthal weiterlesen