Alle Beiträge von Jörg

Aus lebendigen Quellen leben

Bericht vom Familienwochenende im Haus Johannisthal 2.-4.August 2019

Was ist wichtig für unser Leben? Wie können wir uns bei allen Aufgaben, bei allen Ablenkungen und Widrigkeiten wirkliche Lebendigkeit bewahren? Was sind unsere lebendigen Quellen, für jeden Einzelnen, für uns als Ehepaar und natürlich auch für uns als Familie?

Wir, sechs Familien aus unterschiedlichen Gegenden, gingen diesen Fragen bei einem Familienwochenende im Haus Johannisthal nach. Neben dem Kennenlernen und gemeinsamen Spielen, dem guten Ratsch und viel Offenheit und Fröhlichkeit im Umgang miteinander kamen wir auch zum Gespräch, zum Gebet und zur Einkehr zusammen. Aus lebendigen Quellen leben weiterlesen

Wir über uns

Unsere Köpfe

Bei der Mitgliederversammlung am 8. März 2019 fanden Neuwahlen von Vorstand und Beirat statt.

Vorstand und Beirat mit Ehrenvorsitzenden und Mitarbeiterin
Vorstand und Beirat mit Ehrenvorsitzenden und Mitarbeiterin]
Vorstand und Beirat

1. Vorsitzender
Mein Name ist Jörg Oppitz und ich wohne mit meiner Frau Katrin und unseren beiden Jungs Paul und Joseph im Landkreis Tirschereuth, im schönen Erbendorf. Ich arbeite in zwei Rehabilitationseinrichtungen und freue mich, dass mir Gott als besondere Gabe den Lobpreis anvertraut hat, weil er mir dadurch die Kraft gibt, anderen Menschen zu helfen, Vertrauen und Hoffnung zu finden.

Stellvertretende Vorsitzende
Ich heiße Lena Schöberl, wohne in Straubing, bin 58 Jahre alt und arbeite bei den Barmherzigen Brüdern in Straubing, in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. In einer Predigt über die Liebe Gottes von Pfr. Gustav Krämer, durfte ich bei den Worten: „und Gottes Liebe ist so groß, dass sie auch manchmal heilt“, SEINE heilende Gegenwart spüren und wurde von meinem Bandscheibenvorfall geheilt. Das war im Jahr 1997 in Pfatter. Seit dieser Zeit suche ich Gott immer besser kennenzulernen und in mir ist der Wunsch gewachsen, ihm zu dienen. Es ist mir ein Herzensanliegen, mitzuhelfen, dass auch andere Menschen Gott kennen und lieben lernen.

Kassier
Ich heiße Wolfgang Süß und bin mit der Gabi verheiratet, 54 Jahre alt und arbeite als Architekt in einem mittelständischen Architekturbüro ganz in der Nähe meines Wohnorts. Neben der ehrenamtlichen Aufgabe als Kirchenpfleger unseres Ortes darf ich mich für das E-Werk als Kassier in Dienst nehmen lassen. Ich bin Gott dankbar, dass er mich in allen Situationen meines Lebens geführt hat und möchte dass ich ihm immer näher komme, mich mehr von ihm führen lasse und hoffe hier auch auf die Unterstützung meiner Brüder und Schwestern im E-Werk.

Schriftführerin
Mein Name ist Christine Fleischmann und lebe mit meinem Mann Johann im Landkreis Regensburg. Beide sind wir in der Jünger Jesu Gemeinschaft eingebunden. Ich bin ein Gründungsmitglied des Evangelisationswerks Regensburg im Jahre 1990. Seit 2004 übe ich das Amt der Schriftführerin im Kath. Evangelisationswerk Regensburg aus. Meine Intension ist es den Glauben mit Freude zu leben und weiter zu geben.

Beiratsmitglied
Grüß Gott, ich heiße Anja Böckmann und wohne in Schwandorf. Dort arbeite ich in einem Kindergarten als Erzieherin und bin dankbar, dass Gott mir den Dienst der Erstevangelisierung der Kinder anvertraut hat und ich so weiterschenken kann, was mir an unserem Glauben wertvoll ist: Die persönliche Beziehung zu Gott, das Wissen und die Erfahrung von ihm geliebt und erlöst zu sein.

Beiratsmitglied
Mein Name ist Andrea Irlbacher, ich lebe im Raum Regensburg und bin seit 2006 Mitglied im Evangelisationswerk, welches mittlerweile zu meiner geistlichen Heimat geworden ist. Die persönliche Beziehung der Menschen zu Jesus und alles, was wir als Gemeinschaft dazu beitragen können, liegen mir sehr am Herzen. Ich wünsche mir immer mehr eine „radikale Umkehr" vom weltlichen hin zum göttlichen Denken und Handeln unter uns Christen, damit wir in echter Jüngerschaft das Reich Gottes verkünden. Die eucharistische Anbetung, Räume dafür zu schaffen, in denen Jesus selber unsere Herzen heilt, tröstet und verwandelt, ist mir ein besonderes Anliegen.

Beiratsmitglied
Mein Name ist Rainer Mützenich. Ich lebe in Regensburg, bin seit 1996 Mesner in St. Bonifaz. Seit 1987 leite ich einen Gebetskreis. Von 1995 bis 2000 habe ich in Maihingen an Schulungen in Hagiotherapie, Evangelisation und Theologie teilgenommen. Jesus hat mir im Laufe der Jahre gezeigt, dass ich mich im Gebetskreis besonders auch um Menschen, die am Rand unserer Gesellschaft stehen, annehmen soll. Insbesondere Menschen mit einer psychischen Problematik finden bei uns im Kreis Gemeinschaft und Stärkung im Glauben.

Beiratsmitglied
Grüß Gott, ich heiße Katrin Oppitz und wohne mit meiner Familie im Norden der Diözese. Mein Mann Jörg hat sich bereits oben vorgestellt. In jungen Jahren habe ich bereits einen "Heilig-Geist-Kurs" besucht, den das Evangelisationswerk angeboten hatte. Seit dieser Zeit habe ich Feuer gefangen und bin ein Teil dieser Gemeinschaft geworden. Mit meinem brennenden Herzen möchte ich andere Menschen zu Jesus führen. Deswegen sind mein Mann und ich viel im nördlichen Bistum unterwegs um seine Frohe Botschaft zu verkünden. Seit 2018 bin ich 1. Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg. Somit kann ich auch eine Brücke zu verschiedenen Gruppen unserer Diözese sein und Begegnung schaffen.

Beiratsmitglied
Mein Name ist Gabriele Süß. Ich bin mit Wolfgang verheiratet. Wir haben zwei erwachsene Söhne und wohnen in dem kleinen idyllischen Dorf Trisching, im Landkreis Schwandorf. Es bereitet mir große Freude in einer lebendigen Liebesbeziehung mit meinem barmherzigen Gott zu leben und sie auszustrahlen. Der Herr führte mich in die Aufgabe, Mitmenschen in verschiedenen Lebenssituationen zu begleiten, ihnen beizustehen und sie gerne im geistlichen Wachstum zu unterstützen und zu fördern, um so immer mehr für Gott zu brennen.

Geistliche Begleitung

Unser geistliche Begleiter ist Herr Pfarrer Manfred Strigl, Direktor des diözesanen Exerzititenhauses Johannisthal.

Unser Gründer

Pfr. Gustav Krämer Pfr. Gustav Krämer

Die Initiative zur Gründung unseres Vereins ging im Jahr 1990 von Pfarrer Gustav Krämer aus.

Geboren am * 19.05.1935
Gestorben am + 14.12.2008, dem 3. Adventssonntag, Gaudete: "Freut Euch"

Grab Pfr. Krämer in Pfatter Grab Pfr. Krämer in Pfatter

Seine Stationen im Leben als Priester:

Studium in St. Gabriel bei Wien (Österreich), Bay Saint Louis / Mississippi (USA) und Regensburg

  • 29.06.1964 Priesterweihe im Dom zu Regensburg
  • 05.07.1964 Primiz in Tirschenreuth
  • 01.08.1964 Kaplan in Bogen
  • 01.09.1965 Aushilfe in Atting
  • 1965 - 1975 Seelsorgedienst in Canberra, Australien
  • Ab 1967 Mitarbeit bei Cursillo
  • Ab 1971 in der Charismatischen Erneuerung
  • 01.12.1975 Aushilfe in Schwandorf
  • 15.05.1976 Pfarrer in Hohengebraching
  • 01.09.1979 Zentralpräses für die MMC-Regensburg und die Charismatische Erneuerung im Bistum
  • 1980- 2004 Diözesansprecher der CE
  • 01.09.1984 - 31.08.2008 Pfarrer in Patter
  • Am 01.09.2008 Umzug und Ruhestand in Riekofen

Die beste Nachricht: Jesus

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In uns brennt der Wunsch…

  • … Räume zu schaffen für das Feuer des Heiligen Geistes!
  • … mit Gottes Wort die Herzen zu entzünden!
  • … in Gemeinschaft das Licht des Evangeliums zum Leuchten zu bringen!

Das Wichtigste in Kürze

Dürfen wir uns vorstellen?

Das Katholische Evangelisationswerk e.V. wurde im November 1990 gegründet und ist ein bischöflich anerkannter, kirchlicher Verein innerhalb der Charismatischen Erneuerung, einer Erneuerungsbewegung innerhalb der Katholischen Kirche.

Ausgehend von den vielen Impulsen zu Neuevangelisierung, die Papst Johannes Paul II. im Blick auf das Jahr 2000 gegeben hat, und bestärkt durch die Aufforderung Papst Benedikts XVI. zum Pfingsfest 2006 an die geistlichen Bewegungen,

Mitarbeiter im weltweiten apostolischen Dienst des Papstes zu sein,

hat sich das Kath. Evangelisationswerk die Weitergabe und Vertiefung des Glaubens in der Diözese Regensburg zur Aufgabe gemacht.

Was ist unser Anliegen?

Zweck des Vereins ist die Neuevangelisierung unseres Landes, besonders bei uns in Ostbayern.

Unser Ziel Unser Ziel

Dies wird verwirklicht insbesondere durch

  • Aufbau von Gebets- und Bibelkreisen, Zellgruppen, Kinder- und Jugendgruppen und Diensten für die Pfarrgemeinden, Gemeinschaften und Erneuerungsbewegungen
  • Herausgabe und Verbreitung von Lehrbriefen, Broschüren, sonstiger Druckerzeugnisse und audio-visueller Medien zur Unterrichtung, Schulung und Ausbildung interessierter Personen, besonders aber zum Einsatz für die Evangelisation
  • Durchführung von Seminaren, Kursen, Exerzitien, Besinnungstagen, Schulungen und ähnlichen Veranstaltungen in Pfarreien, Tagungshäusern und sozialen Einrichtungen
  • Ausarbeitung und Verbreitung von Hilfsmitteln zur Leitung religiöser Kindergruppen, vor allem zur Vorbereitung und Weiterführung von Erstkommunion- und Firmgruppen
  • Durchführung von öffentlichen Evangelisationsveranstaltungen

1998 wurde dazu auch ein Büro in Regensburg eingerichtet. Hauptamtliche Mitarbeiterin ist dort Irene Seitz.

Wie sehen wir uns selbst?

Das Kath. Evangelisationswerk Regensburg betrachtet sich als Glied am Leib der Katholischen Kirche und will ihr als katholischer Verein mit allen Kräften dienen.

Identität Identität

Es stellt sich unter die besondere Führung des Heiligen Geistes und vertraut auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria, die bereits Papst Paul VI. in seiner Enzyklika „Evangelii nuntiandi" als „Leitstern der Evangelisierung" bezeichnet hat.

  • Aus der Kraft des Heiligen Geistes will es seinen Beitrag zur Erneuerung der Kirche im Glauben leisten.

Das Katholische Evangelisationswerk ist eine Weg- und Dienstgemeinschaft innerhalb der Charismatischen Erneuerung (CE) in der katholischen Kirche. Es weiß sich neben der persönlichen Heiligung seiner Mitglieder durch Gebet, Gottesdienst, Sakramente und eucharistische Anbetung besonders der Aufgabe der Evangelisation verpflichtet.

Unter Evangelisation verstehen wir den persönlichen Einsatz in

  • Wort,
  • Leben,
  • Tat und
  • Gebet

für die Verkündigung der frohen Botschaft vom Reich Gottes

  • in Familie,
  • am Arbeitsplatz,
  • in der Pfarrgemeinde,
  • in Gruppen, Kreisen und Werken,

also überall da, wo das Eintreten für den Glauben notwendig und angebracht ist.

Wer ist Mitglied?

Mitglieder des Kath. Evangelisationswerks sind

  • Einzelpersonen,
  • Jugendliche und Erwachsene,
  • Familien, aber auch ganze
  • Gegetskreise und Gemeinschaften,

die durch ihr tägliches Gebet, ihre Mitarbeit und durch finanzielle Förderung den Missionsauftrag Jesu

Darum geht zu allen Völkern, und macht alles Menschen zu meinen Jüngern.
Mt 28,19

mit Leben erfüllen und sich für die Stärkung des Glaubens in unserem Land einsetzen wollen.

Jedes Mitglied ist eingeladen, seine Fähigkeiten und Charismen in die Arbeit des Vereins einzubringen.

Wie wäre es wenn …?

Das Kath. Evangelisationswerk lebt von allem was seine Mitglieder einbringen, und zwar durch

  • Gebet
  • Mitarbeit oder
  • finanzielle Unterstützung.

Dies ermöglichte uns in der Vergangenheit, eine hauptamtliche Mitarbeiterin anzustellen und die Begegnungsstätte in der Innenstadt zu finanzieren.

Dem Herrn zur Verfügung stehen
Dem Herrn zur Verfügung stehen

Auch konnten wir auf diese Weise viele unserer Veranstaltungen, sowie den Dienst der geistlichen Begleitung kostenlos bzw. kostengünstig anbieten.

Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! Mt 25,23

Damit wir all das auch in Zukunft können, sind wir auf Ihr Mitwirken angewiesen. Wie wäre es, wenn Sie mitmachen würden ...?


Nehmen Sie für weitere Informationen Kontakt mit uns auf:
zum Kontaktformular [...]

Unsere Geschichte

Der Ursprung

Das Katholische Evangelisationswerk Regensburg geht, genauso wie seine beiden Vorläufer, das „Katholische Evangelisationswerk Pfatter“ und das „Evangelisationswerk für die Diözese Regensburg e.V.“, auf Impulse des heiligen Papstes Johannes-Paul II. zurück. Ende der 1980er Jahre rief er - mit Blick auf die Jahrtausendwende - die in Rom versammelten Vertreter der Charismatischen Erneuerung (CE) im Rahmen seines Projekts „Evangelisation 2000“ zur Mitarbeit an einem Jahrzehnt der Evangelisation (von 1990 bis 2000) auf. Der Impuls des Papstes, weltweit Evangelisationswerke zu gründen, wurde vom damaligen Pfatterer Pfarrer Gustav Krämer, einem der Diözesansprecher der CE, aufgenommen und führte schon Ende der 1980er Jahre zur Gründung des Katholischen Evangelisationswerks Pfatter.

Neugründung

Das Evangelisationswerk Pfatter wurde dann am 21. November 1990 als „Evangelisationswerk für die Diözese Regensburg e.V.“ neu begründet, mit einer Satzung versehen und am 16. Januar 1991 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Regensburg als „eingetragener Verein (e.V.)“ eingetragen. Die von Anfang an angestrebte Anerkennung als kirchlicher Verein (mit dem Zusatz „katholisch“ im Vereinsnamen) war zum Zeitpunkt der Vereinsgründung wegen „neuer Ausführungsbestimmungen nach dem neuen Kirchenrecht“ nicht möglich.

Um mit der konkreten und praktischen Arbeit beginnen zu können, entschlossen sich die 19 Gründungsmitglieder, den Verein vorerst als „weltlichen“ Verein ohne das „katholisch“ im Vereinsnamen zu begründen und die kirchliche Anerkennung gegebenenfalls später nachzuholen. Ziel und Zweck des Vereins war die „Neuevangelisierung“ unseres Landes, speziell unserer Diözese, so wie es die Impulse von Papst Johannes-Paul II. vorgesehen hatten.

Gemeinschaft auf vier Säulen

Zum schrittweisen Aufbau des Evangelisationswerks gehörte nach Auffassung von Pfr. Gustav Krämer ebenfalls schon von Anfang an „die Hinführung, Ermutigung und Schulung zu einer verbindlichen Gemeinschaft“. Die Mitglieder sollten sich bewusst für eine verbindliche Gemeinschaft entscheiden und bereit sein, sich „vom Heiligen Geist erfüllen und ausrüsten zu lassen für Aufgaben und Dienste im Leib Christi“. Dabei sollte sich das von ihnen gebildete Evangelisationswerk, so Pfr. Krämer, auf vier wesentliche Säulen oder Speichen geistlichen Lebens stützen: Gebet, Bibel, Gemeinschaft und Dienst am Reich Gottes.

Hauptamtliche Mitarbeiter

Neben den Mitgliedern, die sich mit ihrem Gebet, ihren Gaben und Charismen und mit ihrem finanziellen Beitrag in die Arbeit des Werks einbringen sollten, war von Anfang an auch die Anstellung hauptberuflicher Mitarbeiter ins Auge gefasst. So waren innerhalb des Evangelisationswerks bisher zwei hauptberufliche Mitarbeiter beschäftigt: Michael Miehling ab Januar 1993 bis 1995 und Irene Seitz ab 1. April 1998 bis heute.

Fortbestand unter dem Anliegen der Neuevangelisierung

Mit Ablauf des Jahrzehnts der Evangelisation im Jahr 2000 stellte sich die Frage nach dem Fortbestand des Evangelisationswerks, aber in Anbetracht der anstehenden Aufgaben entschloss sich das Evangelisationswerk einstimmig zur Weiterarbeit. Dabei spielte eine große Rolle, dass der damalige Diözesanbischof von Regensburg Gerhard Ludwig Müller und auch viele seiner deutschen Bischofskollegen immer wieder das Anliegen der „Neuevangelisierung“ betonten. Auch der „bayerische Papst“ Benedikt XVI. forderte in seiner Ansprache an Pfingsten 2006 in Rom die versammelten Vertreter der Geistlichen Gemeinschaften auf, „Mitarbeiter im weltweiten apostolischen Dienst des Papstes zu sein“. „Aus ursprünglich geplanten 10 Jahren sind mittlerweile mehr als 25 geworden“ - so sagt es lapidar die Ausgabe von E-Werk Aktuell vom Februar 2016.

Eigenes Informationsblatt

Dieses E-Werk Aktuell, ein in unregelmäßigen Abständen erscheinendes Informationsblatt für Mitglieder und Interessierte, gibt es seit 1994 und ist mittlerweile in mehr als 35 Ausgaben erschienen; übrigens bezeichnenderweise von der ersten Ausgabe an mit dem Untertitel: „Evangelisation und Gemeinschaft“.

Kirchliche Anerkennung

Im Jahr 2008 erfolgte dann durch Anstoß von außen, namentlich durch Frau Ordinariatsrätin Öfele, die Neuaufnahme der Bestrebungen um kirchliche Anerkennung. Da offenbar der von uns eher aus Verlegenheit gewählte Name „Evangelisationswerk für die Diözese Regensburg“ nicht passte, erfolgte die Umbenennung des Vereins in „Katholisches Evangelisationswerk Regensburg“ und die Neufassung bzw. Umarbeitung der Satzung. Als wesentlichste Änderung wurde der § 2 „Identität des Vereins“ eingefügt und die Satzung mit Hilfe des bischöflichen Offizials, Prälat Josef Ammer, überarbeitet. Die Satzungsänderung wurde am 5. Januar 2008 durch die Mitgliederversammlung gebilligt, die Änderung notariell am 22. Juli 2008 in das Vereinsregister eingetragen und von Bischof Gerhard Ludwig Müller am 1. August 2008 in Kraft gesetzt. Damit ist das Katholische Evangelisationswerk ein anerkannter kirchlicher Verein und wird im Schematismus der Diözese aufgeführt.

Begleitung von Außen

Seit Anfang 2012 nahm das Evangelisationswerk den Dienst der Katholischen Gemeindeberatung (Pfr. Manfred Strigl und Pastoralreferent Stefan Lobinger) zur Erarbeitung eines Leitbildes und zur Klärung des Selbstverständnisses bzw. einer gemeinsamen Vision in Anspruch und widmete dem Thema eine Reihe gemeinsamer Treffen.

Als Geistliche Begleiter im Evangelisationswerk fungierten lange Jahre Pfr. Gustav Krämer, der Gründervater und Motor des E-Werks, Pfr. Franz Mühlbauer und heute Pfr. Manfred Strigl.

Mitarbeit in kirchlichen Gremien

Die Mitarbeit in übergeordneten kirchlichen Gremien ist dem Evangelisationswerk seit jeher ein dringendes Anliegen. So ist das Evangelisationswerk seit ca. 30 Jahren inoffiziell, seit 1993 offiziell im Gesprächskreis Geistlicher Gemeinschaften vertreten und nimmt auch an den Veranstaltungen und Treffen dieses Kreises teil. Seit Dezember 2014 gehört das Evangelisationswerk als eigenständiger Verein dem Diözesankomitee Regensburg, dem obersten Laiengremium im Bistum, an.

Vielfältige Einsätze

Seit der Gründung standen Evangelisationseinsätze in vielfältigsten Bereichen und für verschiedenste Adressatengruppen auf den Programmen des Evangelisationswerks: Kinder- und Familientage (in Werdenfels und Riedenburg), Jugendwochenenden und Teenie-Tage (mit Helmut Maier und dem Floßer Team), Hagiotherapie-Schulung und Tage für innere Heilung (mit Prof. Ivancic und Irene Seitz), Einkehr- und Gebetstage (u.a. mit Irene in Weltenburg, neuerdings in Plankstetten), Schulungen für Straßenevangelisation, Jüngerschaftsschulen (mit Petra Uhrmacher und Luzia Schreiner oder neuerdings mit dem Ehepaar Papenkordt), Leiterschulungen (u.a. mit Karl Renner), Einführungs – und Weiterführungsseminare (u.a. in Lupburg, Schmidgaden, Ittling), Bibliodrama-Tage, Bibelschulen (mit Pfr. Sendker), Tanzwochenenden, Veranstaltungen mit Missionaren aus Afrika und Exerzitien mit Patres aus Indien, die Mitarbeit bei der Regensburger Stadtmission und beim Nightfever, vielfältige Angebote zur eucharistischen Anbetung, die Teilnahme an nationalen und internationalen Treffen (mehrere Deutschlandtreffen der CE, Miteinander für Europa) und vieles Andere mehr.

Gemeinsame Aktivitäten

Zur Ausbildung eines besseren Miteinanders und Gemeinschaftsgefühls dienten besonders die Sommerfeste in Pfatter, in Hadersbach, in Kneiting, in Schmidgaden und Schwarzenfeld, in Nabburg, und die gemeinsamen Wallfahrten nach Rom, Assisi und Loppiano (2006), nach Pribram, nach Lisieux (2009), nach Maria Loreto, nach Sammarei und Parzham, nach Tschenstochau, Krakau und Wadowice (2016).

Überregionale Zusammenarbeit

Bei seinen Veranstaltungen arbeitete das Evangelisationswerk mit vielen Freunden und auch überregional bekannten Persönlichkeiten zusammen. Vielen sind Namen wie P. Ernst Sievers, Kim Kollins, P. Walter Winopal, P. Helmut Brockmann (Padre Carlos), Margret Frey, Gabriele Kuby, Alan Ames, Prof. Tomislav Ivancic, P. Bill, P. Bobby, Karl Renner aus Maihingen, Christoph Hemberger, Johannes Hartl u.a.m. vertraut.

Eigene Publikationen

Daneben ermöglichte das Evangelisationswerk auch die Herausgabe und den Vertrieb von Publikationen wie der legendären „Roten Liedermappe“, einer Sammlung von Lehrbriefen von Gustav Krämer und der Schriften und Katechumenate von Barbara Busowietz.

Aufbau verbindlicher Gemeinschaft zur nachhaltigen Evangelisation

Immer wieder gab es auch Ansätze und Versuche, verbindliche Gemeinschaft unter den Mitgliedern aufzubauen, zu fördern und damit nachhaltige Evangelisation zu gewährleisten: besondere Einkehrtage für Mitglieder, Gebetsstunden, Horchen und Beten, gemeinsame Gottesdienste im Pater-Rupert-Mayer-Zentrum und in Don Bosco und neuerdings auch Weiden und nicht zu vergessen unsere Sommerfeste und gemeinsamen Wallfahrten.

Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang das Klausurwochenende in Heiligenbrunn (Febr. 2006), das Oasenwochenende im Febr. 2007 ebenfalls dort, das Begegnungswochenende mit der Gemeinschaft Koinonia Johannes der Täufer 2008 in Velburg und 2017 in St. Bonifaz/Regensburg, das Klausurwochenende mit Christoph Hemberger 2009 in Heiligenbrunn, den Orientierungstag in Pfatter im Febr. 2010 und den Klausurtag in Johannisthal (2012).

Kontinuität und Wandel in der Arbeit

Während sich einerseits eine Reihe von Entwicklungen und Kontinuitätslinien innerhalb des Evangelisationswerks gehalten haben, sind im Lauf der Zeit auch Neuansätze und Anpassungen an die modernen Gegebenheiten erfolgt.

Manche Einsatzbereiche sind in den Vordergrund getreten oder haben sich „neu“ herausgebildet. So gehören die mehrmals im Jahr stattfindenden Einsätze zur Straßenevangelisation in Regensburg und Straubing seit dem Jahr 2003 zu unserem festen Programm; ebenso die verstärkte Betonung des Anbetungs- und Gebetsdienstes (u.a. 24/1 und 24/2) und das Angebot einer eigenen Homepage und damit eines Internetauftritts.

Manche Bereiche, die aufgrund des fortgeschrittenen Alters ehemaliger Mitarbeiter aus dem Programm genommen wurden, scheinen erfreulicherweise eine Renaissance zu erfahren, zum Beispiel die Familientage in Johannisthal und die Abende mit israelischen Tänzen in St. Bonifaz.

Kontinuität und Wandel kennzeichnen also die Arbeit und den Einsatz des Evangelisationswerks. Was immer gleich geblieben ist, ist das Vertrauen in die Führung durch den Heiligen Geist und die Bereitschaft, sich von Ihm führen zu lassen.

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Unsere Satzung

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Heiliger-Geist-Abend

Wir wollen Menschen mit Jesus in Kontakt bringen.

Die Abende finden monatlich auf Anfrage durch verschiedene Pfarreien in der Umgebung von Tirschenreuth, Neustadt und Weiden statt.  Die Abende sind aus dem Hl.-Geist-Seminar “Leben aus der Kraft des Hl. Geistes” im Februar 2019 im Haus Johannisthal entstanden. Meist sind es Pfarreimitglieder, die bei einem Abend anwesend waren, und gerne diese Gebetsform auch in ihrer Pfarrei erleben möchten.

Bestandteil der Abende sind die Elemente Lobpreis, Anbetung, Fürbitte und persönlicher Segen.

Am Anfang des Abends steht eine Lobpreiszeit. Mit dem Aussetzen des Allerheiligsten beginnt die Anbetung vor dem Herrn. Danach setzt sich der Lobpreis mit weiteren Liedern fort und, wenn von den Teilnehmern her möglich, auch mit freiem Gebet gestaltet. Im Anschluss hören wir eine Stelle aus dem Evangelium, das in den folgenden 20 Minuten in einer Zeit der Stille auf uns wirkt.

Die Anbetung setzt sich fort und soll zu einer persönlichen Begegnung mit dem Herrn führen. Fürbittgebet, die Pfingstsequenz, ein Hingabegebet oder ein persönlich gehaltenes gemeinsames Gebet folgen und wollen dem Wirken des Hl. Geistes weiteren Raum geben.

Manchmal spendet der Priester einen eucharistischen Einzelsegen oder es gibt die Möglichkeit, dass zwei bis drei Gebetsteams den Leuten zum persönlichen Gebet zur Verfügung stehen. Wir sprechen das vorher mit den Priestern ab, wie sie es gerne hätten. Der Abend endet immer mit dem allgemeinen Schlusssegen und dauert ca. 75 bis 90 Minuten.


Zur besseren Nachvollziehbarkeit der Ablaufplan vom letzten Heilig-Geist-Abend in Wiesau, Kreuzbergkirche:

  • Begrüßung (Katrin + Jörg Oppitz)
  • Aussetzung des Allerheiligsten (Pfr. Roeb)
  • Lobpreis, Dank + Lob (Musikteam)
  • Tagesevangelium (Lektor)
  • Gemeinsames Gebet, Zettel (alle)
  • Einzelsegen (Pfarrer Roeb) oder Gebetsteams, dazu Lobpreis (Musikteam)
  • Fürbitten, frei (jeder ist eingeladen)
  • Vater unser
  • Gebet (Katrin Opptiz)
  • Schlußsegen (Pfr. Roeb)
  • Schlusslied (Musikteam)

Die ist nur ein grober Ablauf für den Abend. Bleiben wir offen für das Wirken des Heiligen Geistes und lassen IHN unsere gemeinsame Gebetszeit gestalten. Also, Änderungen vorbehalten 😉

Katrin & Jörg Oppitz

Einfach spitze, dass du da bist

Bericht vom Familienwochenende im Exerzitienhaus Johannisthal vom 31.August bis 2.September 2018

Wieder einmal durften wir erfahren, wie schön es sein kann, wenn Gott Gemeinschaft stiftet. Er führte Familien aus verschiedenen Teilen der Diözese und sogar aus der Diözese München Freising zusammen zu einem Wochenende. Wir erlebten die Freude am Spielen und Singen, stellten fest, dass es gut ist, als Gottes Kinder zusammen zu kommen, als Königskinder, untermalt mit dem gleichnamigen Lied und Tanz. Wir erfuhren das Gleichnis des barmherzigen Samariters (Lk 10,25-37) neu und konnten erkennen, mit welcher Barmherzigkeit Gott uns begegnet, wenngleich es uns manchmal schwer fällt, unseren Nächsten anzunehmen. Wir durften bei der Betrachtung der Bibelstelle wirklich sehen, wie Gott den Weg des Menschen zum Blühen bringt, wenn er auch manchmal mit Dornen und Steinen erschwert ist. Wir feierten Gottesdienst und konnten uns dessen versichern, dass es wirklich spitze ist, dass wir da sind, weil Gott uns dazu berufen hat, weil wir seine Kinder, sein wertvoller Schatz sind.

Und so konnten wir uns gesegnet in unserer gemeinsamen Abschlussandacht auf den Weg zurück in den Alltag machen, gemeinsam als gestärkte Familien, vertrauend auf das Bild, dass Gott unseren Weg zum Blühen bringen kann.

Familienwochende im Exerzitienhaus Johannisthal

Leben aus der Quelle – Beschenkt mit der “Freude der Liebe”

Wie bereichernd es ist, immer wieder an die Quelle zu kommen, das durften wir Familien bei einem Wochenende im Haus Johannisthal vom 1. bis 3. September spüren. Sechs Familien zum Teil aus weiter Entfernung, fanden sich am Freitagabend ein. Wir konnten einander begegnen und kennen lernen, fanden zueinander im Spiel und in der Musik.

Dann haben wir uns aufgemacht, die vielen Quellen, die uns Gott schenkt zu suchen und zu finden: Die Quelle der Familie, aus der wir schöpfen dürfen. Die Quelle des Singens, das uns Gott und einander näher bringt. Die Quelle der Schöpfung, die Schönheit von Gottes Werken. Die Quelle des Lachens und Spielens, des Trostes und des guten Wortes. Und ganz besonders die Quelle des Gottesdienstes in Wort und Eucharistie. Als Kinder Gottes – als Königskinder – durften wir sein Wort empfangen, in seiner Gegenwart sein und uns in der Erneuerung unserer Taufe stärken lassen für unseren Alltag. Familienwochende im Exerzitienhaus Johannisthal weiterlesen