Was ist Glück und wo finde ich es?

Bericht vom Kurs Seligpreisungen – Der Weg ins Glück
20. bis 22. Januar 2017 in Aiterhofen bei Straubing mit Michael und Patricia Papenkordt, St. Andreas Schule Mannheim

Nach einigen Monaten Pause fand wieder ein Wochenende der St. Andreas Schule für Evangelsierung mit Michael und Patricia Papenkordt, begleitet von Silvana Abela, statt. Aufgrund des langen Abstands zum letzten Kurs (Juni 2016), und der Tatsache, dass in den vergangenen zweieinhalb Jahren schon eine ganze Reihe dieser Schulungswochenenden angeboten waren, lag die Vermutung nahe, dass das Interesse zurückgehen könnte. Das Gegenteil war jedoch der Fall: „Die Seligpreisungen – Der Weg ins Glück“ gehört mit ca. 35 Teilnehmern zu den meistbesuchten Kursen! Er war das noch fehlende, letzte Modul der ersten Ausbildungsetappe („Fundament“) dieser Jüngerschaftsschule. Vielleicht lag der gute Besuch am Thema: „Der Weg ins Glück“, denn danach sucht ja jeder Mensch ein Leben lang. „Wo ist dieses Glück zu finden?“, mit dieser Frage beschäftigten wir uns anhand der sogenannten Seligpreisungen intensiv.

Die Seligpreisungen – eine Vertröstung auf die Ewigkeit? Michael Papenkordt zeigte uns den richtigen Weg

Im Kurs wurde uns gezeigt, wie sehr Jesus unser Glück möchte, und falsche, weil leere Versprechungen entlarvt. Er zeigt uns einen Weg zu einem Glück, das so ganz anders ist, als das Glück, das uns in der Welt angeboten wird. Seine Variante von Glück lässt Raum für Schwierigkeiten und kann von niemandem mehr weggenommen werden. Es ist zudem unvergänglich und zerrinnt uns nicht ständig zwischen den Fingern. Zu finden ist es allerdings an einem Ort, an dem wir von uns aus nicht suchen würden. Wie bei einem Schatz brauchen wir deshalb eine Schatzkarte, um es zu finden: Die Seligpreisungen sind diese Schatzkarte. Nach dem Kurs haben wir Erklärungen zur Hand, die uns helfen, in dieser Karte richtig lesen zu können. Es liegt nun an uns, ob wir Jesu‘ Vorschlag im Vertrauen annehmen und Ihm auf Seinem Weg folgen.

Die Tage waren anspruchsvoll und es war anstrengend den Gedanken innerlich zu folgen. Aber ist es nicht so, dass was keine Mühe macht, auch keinen besonderen Wert hat? Im Verlauf des Kurses wurde uns erneut vor Augen geführt, dass das Evangelium (die Frohe Botschaft) sehr viel mit unserem persönlichen Leben zu tun hat. Man kann gar nicht genug betonen, wie wertvoll, weil hilfreich das Kurskonzept der St. Andreas Schule ist, um diesen Zusammenhang zu erkennen und im Alltag dann zu leben.

Teil des Kurskonzeptes: Teilnehmer waren eingeladen zur kreativen Zusammenfassung

Michael und Patricia Papenkordt verstanden es einmal mehr, den Inhalt auf lebendige Art und Weise zu vermitteln. Sie bauen dabei auf ein bewährtes Konzept des Kath. Theologen José (Pepe) Prado Flores (Mexiko), das seit den 1980er Jahren beständig weiter entwickelt wurde und sich inzwischen in über 60 Ländern ausgebreitet hat. In Verbindung mit ihren jeweiligen Temperamenten und Charakteren entfaltet sich eine einzigartige Atmosphäre, um die Frohe Botschaft auf- und anzunehmen. Wir wollen für Michael Papenkordt, Patricia und Silvana beten, dass die St. Andreas Schule in Deutschland noch größere Verbreitung findet.

Herzlichen Dank allen Personen, die für die Durchführung des Kurses einen Beitrag leisteten. Dank auch an die Verantwortlichen im E-Werk, die sich für Durchführung dieses Kurzkonzept entschieden haben.

St. Andreas wird im Oktober mit dem ersten Modul aus der 2. Ausbildungsetappe („Evangelisation“) fortgesetzt: Vom 20. bis 22. lautet das Thema: „Wie kann ich Glauben weitergeben?“.

Herzliche Einladung an alle, die in ihren Glauben investieren und eingefahrene Gewohnheiten verlassen wollen! Quereinsteiger sind herzlich willkommen. Einzige Voraussetzung ist, dass bereits eine Entscheidung für Jesus getroffen wurde und eine persönliche Beziehung zu Ihm besteht.