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Geschichten-Telefon

Vielen von Euch ist bestimmt noch das „Geschichten-Telefon“ ein Begriff. Von Pfr. Gustav Krämer wurde es jahrelang angeboten, um Kinder anhand wöchentlich wechselnder biblischer Kurzgeschichten mit der Frohen Botschaft bekannt zu machen. Von der Kinder-Evangelisations-Bewegung (KEB) Kaiserslautern gibt es jetzt neue Kurzgeschichten, die per Mausklick auch auf unserer Homepage zu hören sind.

Wer beispielsweise mit Kommuniongruppen oder anderen Kindergruppen arbeitet, hat hier eine gute Möglichkeit, Kinder mit dem Evangelium in Verbindung zu bringen!

Jede Woche eine neue Kurzgeschichte
für Kinder ab 8 Jahren …


Archiv
mit älteren Folgen […]

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Einladung: 24/2 Gebet – Anbetung

24/2 Gebet - Anbetung
24/2 Gebet – Anbetung Termine

Anbetung

24/2 ist ein Gebet, das 48 Stunden dauert, zwei ganze Tage, rund um die Uhr.

>> Link zur Anmeldung:
24-2-regensburg.gebetonline.ch


Warum?
Zur Ehre Gottes!
Weil ER uns leidenschaftlich liebt.

Wo?
Wolfgangskrypta von St. Emmeram

24/2 Gebet - Anbetung
24/2 Gebet – Anbetung

Wann?
Die nächsten Termine:

  • siehe Flyer

Beginn um 17 Uhr und Ende 18:45Uhr mit dem Eucharistischen Segen

Wie?
Das Prinzip ist einfach: Jeder Einladung: 24/2 Gebet – Anbetung weiterlesen

Einführungsvorträge

Audio-Mitschnitte
Audio-Mitschnitte

Die Übersichtsliste ist wieder erreichbar!

Pfarrer Gustav Krämer und Gemeindereferentin Barbara Busowietz hielten für das Evangelisationswerk eine Reihe von Vorträgen. In einfachen, aber klaren Worten wird versucht den einzelnen Gläubigen zu einer persönlichen Gottesbeziehung zu führen und so die Kraft, die aus dem Wort Gottes kommt, für das Leben im Alltag zu entdecken.

In den Einführungsvorträgen werden grundlegende Themen des christlichen Glaubens behandelt. Zu jedem Vortrag gibt es eine Kurzbeschreibung. Einführungsvorträge weiterlesen

Lobpreisgottesdienste

Einmal im Monat, meistens am dritten Dienstag, feiern wir um 19.30 Uhr in Regensburg, in der Kapelle des Don-Bosco-Zentrums einen Lobpreisgottesdienst. Es ist eine Heilige Messe die mit modernen Liedern gestaltet ist und einem längeren Lobpreis- bzw. Gebetsteil sowie freien Fürbitten beinhaltet.

Lobpreis und Anbetung sind Ausdrucksmöglichkeiten des christlichen Glaubens. Im Lobpreis erweist der Gläubige Gott Ehre und rühmt Seine Taten, in der Anbetung verehrt er Gottes Wesen. Lobpreis und Anbetung sind traditionell Bestandteil des christlichen Gottesdienstes, gleich welcher Konfession.

Gottes Gegenwart feiern!

Gott preisen, danken und loben
Gott danken, loben, preisen und bitten!

Heute wird unter Lobpreis manchmal eine spezielle zeitgenössische Ausprägung des (gemeinschaftlichen) Betens verstanden, die sich im letzten Jahrhundert innerhalb der charismatischen Aufbrüche in den verschiedenen christlichen Kirchen herausbildete und insbesondere bei der Jugend verbreitet ist. Sie zeichnet sich durch flotte Lieder und Zeiten des freien Betens sowie des Hörens auf den Heiligen Geist aus.

Ist Beten cool? Eine neue Bewegung macht Ernst: Betet ohne Unterlass!

In Augsburg gibt es seit Sommer 2011 ein nicht mehr verstummendes Gebet: 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Rund um die Uhr. Junge Christen finden, dass Gott absolut faszinierend ist, und ER es wert ist Tag und Nacht gelobt, verherrlicht und angebetet zu werden.

Wir kennen es aus dem Alltag, dass manche Einrichtungen rund um die Uhr geöffnet haben: Tankstellen, der McDonalds, Spiel Casinos usw. Erst Recht wenn es um Leib und Leben geht: Die Notaufnahmen in Krankenhäusern. Und Gott? Ist eine gute Beziehung zu IHM nicht auch wichtig, ja sogar lebenswichtig?

Gebetsraum
Gebetsraum

Junge Christen haben sich im GebetshausZentrum zusammen-geschlossen, um gemeinsam vor Gott zu treten, IHN zu loben und in Fürbitte für unsere Welt einzutreten.

Mehr Infos: GebetshausZentrum Augsburg […]

Gemeinschaft

Als ich im Neuen Testament den zweiten Brief des Apostels Paulus an Timotheus las, und zu der Stelle kam

9 Beeil dich, komm bald zu mir! 10 Demas hat mich aus Liebe zu dieser Welt verlassen und ist nach Thessalonich gegangen; Kreszenz ging nach Galatien, Titus nach Dalmatien. 11 Nur Lukas ist noch bei mir. Bring Markus mit, denn er wird mir ein guter Helfer sein. 12 Tychikus habe ich nach Ephesus geschickt. 13 Wenn du kommst, bring den Mantel mit, den ich in Troas bei Karpus gelassen habe, auch die Bücher, vor allem die Pergamente.
in der Paulus darüber schreibt, dass seine Glaubensbrüder in der Welt verteilt sind, kam mir unser E-Werk mit all seinen Mitgliedern in den Sinn.

licht-der-welt
Was sind wir?

Wir sind eine bunt zusammengewürfelte Gemeinschaft im Herrn. Alle leben wir (teilweise weit) verstreut in der Diözese Regensburg, dort wo uns der Herr hingestellt hat, und verkünden auf vielfältige Weise die Botschaft Seiner Liebe. Auch wenn wir uns im Alltagsleben nicht oft sehen, fühlen wir uns sehr miteinander verbunden und freuen uns jedes Mal, wenn wir zusammenkommen. So auch am ersten Sonntag im August, als das E-Werk in Hadersbach das jährliche Sommerfest beging – ein wunderbares Fest, das von vielen fleißigen Händen vorbereitet wurde.

Diese Gemeinschaft ist ein Geschenk und jeder wird zum Geschenk für den anderen. Jeder darf sich angenommen und getragen wissen. So wird das E-Werk zu einer Tankstelle, um gestärkt zu sein, das Evangelium im Alltag zu leben.

Erweckung und Zeichen unserer Tage – Was kommt auf uns zu?

Ein Vortrag aus dem Jahre 1994 – heute aktueller denn je!

Es geht darum, wie der Einzelne sich, oder wir uns als Gruppen auf das, was kommen wird vorbereiten können. Es gibt die Prophetie, dass von Deutschland aus eine große Erweckung ausgehen wird und große Zeichen und Wunder in unseren Gruppen geschehen werden. Die Frage an uns: Wie bereiten wir uns darauf vor? Sind wir bereit auf diese Zeichen und Wunder? Können wir uns als Werkzeuge Gottes zur Verfügung stellen?

Gleichzeitig spüren wir alle die Dunkelheit der Zeit, die Auflösung der Werte. All die vorsätzliche Zerstörung der Kinder und Jugendlichen, man will sie unfähig machen die Wahrheiten des Glaubens noch zu leben. Sie werden voll gestopft mit Sex und Porno, damit nichts anderes mehr in ihnen Platz hat. Auch in die Kirche sind Meinungen der Zeit eingedrungen. Erweckung und Zeichen unserer Tage – Was kommt auf uns zu? weiterlesen

Bericht von den Exerzitien: Das innere Gebet

Otzing, 18.-20. Februar 2011

Teresia von Jesus über das innere Gebet: Meiner Meinung nach ist das innere Gebet nichts anderes als ein freundschaftlicher Umgang, bei dem wir oftmals ganz allein mit Ihm reden, von dem wir wissen, dass Er uns liebt.

Referenten: Bruder Johannes Maria und Br. Fabian von Gemeinschaft  der Johannesbrüder aus Marchegg (Österreich)
Referenten: Bruder Johannes Maria und Br. Fabian von Gemeinschaft der Johannesbrüder aus Marchegg (Österreich)

Anhand des Katechismus der Katholischen Kirche (Abschnitt über das Innere Gebet Nr: 2709 -2719) betrachteten wir  die Schönheit dieser Gebetsform. Dieses Gebet wird auch beschauliches oder stilles Gebet genannt und ist der Höhepunkt des Betens überhaupt, denn es ist höchste Gemeinschaft der Liebe.

Diese Liebesgemeinschaft  findet in der Tiefe des Herzens statt zwischen der schwachen menschlichen Person und dem  starken heiligen Gott. Gott der Licht und Liebe ist  sehnt  sich, den Menschen in die Bewegung Seines eigenen  Liebesaustausches des  dreifaltig  göttlichen Lebens hinein zu nehmen. In der Verfügbarkeit des Herzens gibt sich der Mensch ganz Ihm hin, und Er gestaltet den Menschen und macht ihn immer liebesfähiger, um Gott und den Mitmenschen noch mehr lieben zu können. Er weitet sozusagen unser Herz aus.

Das Innere Gebet kann an allen Orten und Zeiten ausgeübt werden, selbst wenn es äußerlich  ganz laut ist.  Wir sind von Gott eingeladen Ihn in die Tiefe unseres Herzens  zu begegnen. Lassen wir uns immer wieder neu beschenken und er wird unser dargebrachtes Wasser in köstlichen Wein verwandeln.

Einübung in die Geistesgaben

Grundlage für den Gebrauch der Geistesgaben ist die bewusste Entscheidung, dass Jesus Christus mein Herr und Retter ist und ich mit Ihm im Gebet verbunden bin. Im Bewusstsein, dass ich ein schwacher Mensch bin und bleibe will ich mich Ihm trotzdem zur Verfügung stellen und Er soll mich mit Seinen Gaben erfüllen.

Was sind Seine Gaben?

Zunächst einmal kann jede natürliche Gabe in eine Gabe des Heiligen Geistes verwandelt werden, wenn man dem Herrn ergeben ist.

Es gibt aber auch die übernatürliche Gaben: Worte der Weisheit (Einsichten wahrnehmen), Worte der Erkenntnis (das ist jetzt dran), Gabe der Unterscheidung der Geister (das ist von Gott, das ist menschlich, das ist von einem anderen Geist der Gott widerspricht), Gabe des Glaubens (konkret), Gabe der Heilung (noch über dem Gebet), Gabe der Prophetie, der Zungenrede und deren Auslegung.

Bedingungen damit diese Gaben wirken können: Glauben, Gebet, Hingabe an Jesus und die Bereitschaft Sünden zu bekennen. Es gibt aber auch Hindernisse.

Pfr. Gustav Kraemer

Herunterladen als mp3-Datei

Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 101

Gehalten am 8.3.1995 bei einem Seminar in Amberg

Überwindung der Ich-Sucht

ÜberwindungDas wahre Glück liegt nicht in einer grenzenlosen Selbstverwirklichung. Wir finden es nicht, wenn wir nur immer nachdem gehen, was unser Ich im Moment gerade verlangt; Sucht = krankhaftes Verlangen. Wie können wir in unserem Leben unsere Selbstsucht überwinden? Oft möchten wir das Gute und können es doch nicht!

I. Das Gesetz, das Fleisch und der Geist


Kapitel 6
Die Gemeinschaft der Getauften mit Christus

1 Heißt das nun, dass wir an der Sünde fest halten sollen, damit die Gnade mächtiger werde?
2 Keineswegs! Wie können wir, die wir für die Sünde tot sind, noch in ihr leben?
3 wisst ihr denn nicht, dass wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
4 Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben.
5 Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein.
6 Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde und wir nicht Sklaven der Sünde bleiben.
7 Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.
8 Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.
9 Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn.
10 Denn durch sein Sterben ist er ein für allemal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott.
11 So sollt auch ihr euch als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.
12 Daher soll die Sünde euren sterblichen Leib nicht mehr beherrschen, und seinen Begierden sollt ihr nicht gehorchen.
13 Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes.
14 Die Sünde soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade.

Die Freiheit der Christen von der Sünde
15 Heißt das nun, dass wir sündigen dürfen, weil wir nicht unter dem Gesetz stehen, sondern unter der Gnade? Keineswegs!
16 Ihr wisst doch: Wenn ihr euch als Sklaven zum Gehorsam verpflichtet, dann seid ihr Sklaven dessen, dem ihr gehorchen müsst; ihr seid entweder Sklaven der Sünde, die zum Tod führt, oder des Gehorsams, der zur Gerechtigkeit führt.
17 Gott aber sei Dank; denn ihr wart Sklaven der Sünde, seid jedoch von Herzen der Lehre gehorsam geworden, an die ihr übergeben wurdet.
18 Ihr wurdet aus der Macht der Sünde befreit und seid zu Sklaven der Gerechtigkeit geworden.
19 Wegen eurer Schwachheit rede ich nach Menschenweise: Wie ihr eure Glieder in den Dienst der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit gestellt habt, so dass ihr gesetzlos wurdet, so stellt jetzt eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit, so dass ihr heilig werdet.
20 Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, da wart ihr der Gerechtigkeit gegenüber frei.
21 Welchen Gewinn hattet ihr damals? Es waren Dinge, deren ihr euch jetzt schämt; denn sie bringen den Tod.
22 Jetzt, da ihr aus der Macht der Sünde befreit und zu Sklaven Gottes geworden seid, habt ihr einen Gewinn, der zu eurer Heiligung führt und das ewige Leben bringt.
23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Kapitel 7
Die Freiheit der Christen vom Gesetz

1 wisst ihr denn nicht, Brüder – ich rede doch zu Leuten, die das Gesetz kennen -, dass das Gesetz für einen Menschen nur Geltung hat, solange er lebt?
2 So ist die Ehefrau durch das Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er am Leben ist; wenn ihr Mann aber stirbt, ist sie frei von dem Gesetz, das die Frau an den Mann bindet.
3 Wenn sie darum zu Lebzeiten des Mannes einem anderen gehört, wird sie Ehebrecherin genannt; ist aber der Mann gestorben, dann ist sie frei vom Gesetz und wird nicht zur Ehebrecherin, wenn sie einem anderen gehört.
4 Ebenso seid auch ihr, meine Brüder, durch das Sterben Christi tot für das Gesetz, so dass ihr einem anderen gehört, dem, der von den Toten auferweckt wurde; ihm gehören wir, damit wir Gott Frucht bringen.
5 Denn als wir noch dem Fleisch verfallen waren, wirkten sich die Leidenschaften der Sünden, die das Gesetz hervorrief, so in unseren Gliedern aus, dass wir dem Tod Frucht brachten.
6 Jetzt aber sind wir frei geworden von dem Gesetz, an das wir gebunden waren, wir sind tot für das Gesetz und dienen in der neuen Wirklichkeit des Geistes, nicht mehr in der alten des Buchstabens.

Die Mächte des Unheils: Gesetz, Sünde und Tod
7 Heißt das nun, dass das Gesetz Sünde ist? Keineswegs! Jedoch habe ich die Sünde nur durch das Gesetz erkannt. Ich hätte ja von der Begierde nichts gewusst, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: Du sollst nicht begehren.
8 Die Sünde erhielt durch das Gebot den Anstoß und bewirkte in mir alle Begierde, denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.
9 Ich lebte einst ohne das Gesetz; aber als das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig,
10 ich dagegen starb und musste erfahren, dass dieses Gebot, das zum Leben führen sollte, den Tod bringt.
11 Denn nachdem die Sünde durch das Gebot den Anstoß erhalten hatte, täuschte und tötete sie mich durch das Gebot.
12 Das Gesetz ist heilig und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.
13 Ist dann etwa das Gute mein Tod geworden? Keineswegs! Sondern die Sünde verursachte, damit sie als Sünde offenbar werde, durch das Gute meinen Tod; denn durch das Gebot sollte die Sünde sich in ihrem ganzen Ausmaß als Sünde erweisen.
14 Wir wissen, dass das Gesetz selbst vom Geist bestimmt ist; ich aber bin Fleisch, das heißt: verkauft an die Sünde.
15 Denn ich begreife mein Handeln nicht: Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse.
16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, erkenne ich an, dass das Gesetz gut ist.
17 Dann aber bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die in mir wohnende Sünde.
18 Ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist bei mir vorhanden, aber ich vermag das Gute nicht zu verwirklichen.
19 Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will.
20 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die in mir wohnende Sünde.
21 Ich stoße also auf das Gesetz, dass in mir das Böse vorhanden ist, obwohl ich das Gute tun will.
22 Denn in meinem Innern freue ich mich am Gesetz Gottes,
23 ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das mit dem Gesetz meiner Vernunft im Streit liegt und mich gefangen hält im Gesetz der Sünde, von dem meine Glieder beherrscht werden.
24 Ich unglücklicher Mensch! Wer wird mich aus diesem dem Tod verfallenen Leib erretten?
25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Es ergibt sich also, dass ich mit meiner Vernunft dem Gesetz Gottes diene, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.

Kapitel 8
Das Leben der Christen im Geist

1 Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.
2 Denn das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.
3 Weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte, sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht, zur Sühne für die Sünde, um an seinem Fleisch die Sünde zu verurteilen;
4 dies tat er, damit die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt werde, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist leben.
5 Denn alle, die vom Fleisch bestimmt sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht, alle, die vom Geist bestimmt sind, nach dem, was dem Geist entspricht.
6 Das Trachten des Fleisches führt zum Tod, das Trachten des Geistes aber zu Leben und Frieden.
7 Denn das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott; es unterwirft sich nicht dem Gesetz Gottes und kann es auch nicht.
8 Wer vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.
9 Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.
10 Wenn Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit.
11 Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.
12 Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder, so dass wir nach dem Fleisch leben müssten.
13 Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die (sündigen) Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben.
14 Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes.
15 Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!
16 So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
17 Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.

Die Hoffnung auf die Erlösung der Welt
18 Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.
19 Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes.
20 Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung:
21 Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes.
22 Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.
23 Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden.
24 Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung. Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung. Wie kann man auf etwas hoffen, das man sieht?
25 Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld.
26 So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können.
27 Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.
28 Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind;
29 denn alle, die er im voraus erkannt hat, hat er auch im voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei.
30 Die aber, die er vorausbestimmt hat, hat er auch berufen, und die er berufen hat, hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

Die Gewissheit der Glaubenden
31 Was ergibt sich nun, wenn wir das alles bedenken? Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?
32 Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
33 Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht.
34 Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.
35 Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?
36 In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat.
37 Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat.
38 Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten
39 der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

A. Die alte, etwas legalistische Methode war:

Wir hören die Gebote Gottes, versuchen sie zu verstehen, entschließen uns und strengen uns an, sie mit aller Willenskraft zu halten. Dabei erfahren wir, dass wir doch zu schwach sind und wieder versagen. Diese Methode allein funktioniert also nicht.

B. Wir entdecken andere Einflüsse, die stärker sind:

Die Welt, d. h. Tendenzen, Meinungen, das Beispiel, der Druck unserer Umwelt in dem Land in dem wir leben: Fernsehen, Zeitschriften, Politik, Freundeskreise, Arbeitsplatz – all das zieht uns in seinen Sog. Von diesem Einfluss frei zu werden ist nur möglich, wenn wir … Überwindung der Ich-Sucht weiterlesen