Nachrichten
Meldungen und Interessantes rund um das Kath. Evangelisationswerk Regensburg e.V.

Nachrichten
Erster Lobpreisgottesdienst 2010
Am Dienstag, 19.1., feierten wir in diesem Jahr unseren ersten Lobpreisgottesdienst mit anschließender Einzelsegnung. Trotz dichtem Schneegestöber war der Gottesdienst gut besucht. Auch an diesem Abend sparte Gott nicht mit Seiner Gnade. Außer in der Gemeinschaft konnte man Ihm in Seinem Wort und in der Eucharsitie begegnen. Seine Gegenwart und Liebe war richtig greifbar.
In frei formulierten Gebeten brachte der einzelne Anbetung, Lobpreis und Fürbitte vor Gott. Die modernen Lobpreislieder erleichtern es vielen, ihr Herz und ihr Leben für Gott zu öffnen, damit Er darin Wirken kann. Gottes Sehnsucht nach jedem einzelnen drückte sich im anschließendem Segnungsteil dadurch aus, dass Er vielen Frieden, Freude und Liebe in ihre Herzen schenkte. Diese Art Seiner ganz persönlichen Zuwendung war für viele Trost und Stärkung.
Einen herzlichen Dank an Pfr. Franz Mühlbauer aus Amberg für seinen Dienst und allen, die noch mitgewirkt haben.
Februar 2010, Michael Hochmuth
Eingebettet in den Segen, in das Wohlwollen des Himmels
So ähnlich könnte man wohl das Empfinden beschreiben, das mehrere Teilnehmer unserer Pilgerfahrt nach Lisieux (4. – 10. Juni) im Rückblick auf diese Tage zum Ausdruck brachten. Gewiss, jede Wallfahrt steht naturgemäß schon unter einem „guten Stern”, doch die Lieblichkeit der Hl. Thérèse – mir fällt kein besseres Wort für diese sanfte, liebevolle Ausstrahlung ein -, die an den durch ihr Leben und Wirken geheiligten Stätten besonders hervortrat, ist sicherlich einzigartig theresianisch.
Aber beginnen wir von vorn: Am Donnerstag nach Pfingsten, machten sich in aller Herrgottsfrühe vierzig Wallfahrer im Alter zwischen 11 und 81 Jahren auf die Reise, um nach einer Zwischenübernachtung in Reims und einer kleinen Erkundung von Paris am folgenden Abend mit einem wunderbaren, mehrgängigen Menü im Pilgerhaus in Lisieux empfangen zu werden. Waren wir bereits in Paris auf Thérèses Spuren unterwegs, war es jetzt an der Zeit, ihr noch ‚direkter’ zu begegnen, insbesondere in ihren Reliquien, in ihren Schriften, an ihren Stätten. Der Karmel nebenan, in dem sie 9 Jahre ihres Lebens verbrachte, samt Reliquienschrein, Kapelle und Ausstellungsräumen, war ein guter Ausgangspunkt für unsere erste Führung durch unsere temperamentvoll-missionarische Pilgerbegleiterin Ria.
So gewappnet mit einer Fülle von Informationen suchten wir anschließend Thérèses schmuckes Geburtshaus in Alencon auf, um wiederum am Tag darauf „Les Buissonnets” zu besichtigen, das Wohnhaus in Lisieux, in dem Thérèse ab ihrem fünften Lebensjahr wohnte. Dadurch, dass beide Häuser samt Einrichtung noch sehr ursprünglich erhalten geblieben sind, kann man sich die warme, herzliche Atmosphäre, die in dieser Familie vorherrschte, gut vorstellen. Die äußerst geschmackvolle Einrichtung dieser Häuser zeugte zudem von einem gewissen Wohlstand, den sich die Martins – so der Familienname Thérèses – durch ihrer Hände Arbeit schwer verdient hatten und den sie zu teilen stets bereit waren.
Weitere Stationen unserer Reise waren Thérèses einstige Pfarrkirche St. Pierre, die ihr zu Ehren erbaute Basilika samt Krypta, eine Wallfahrtskirche in Honfleur mit Blick auf den Atlantik und ihre erste Grablege im Friedhof von Lisieux. Begleitet war dieses Besichtigungsprogramm von einem geistlichen Programm, das in Kurzvorträgen und Gebetszeiten Thérèses „Kleinen Weg der geistlichen Kindschaft” näher zu bringen versuchte und zu eigenen Schritten hin auf den Herrn einlud. Diese doch sehr gehaltvolle geistliche Nahrung bedurfte einer guten ‚Unterlage’, deren sie nicht entbehren musste! Die überaus bekömmliche, französische Küche des Pilgerhauses, serviert von fröhlichen jungen Schwestern aus verschiedenen Kontinenten, ließen keine Wünsche offen… Alles in allem eine Pilgerfahrt, die „Lust auf mehr!” machte.
August 2009, Irene Seitz
Ein Zeugnis zu unserer Lisieuxfahrt
Die unsichtbaren Wunden des Tsunami!
Von unserem Kassier Franz Eisenschink
Seit über zwanzig Jahren setze ich mich über den indischen Pfarrer Jeremias für die notleidenden katholischen Fischerleute in der Diözese Kottar in Südindien ein. Anfang Juli hatten wir in Pfatter Besuch vom dortigen Diözesanbischof Peter Remigius. Sein Bericht hat mich sehr ergriffen. Durch den Tsunami an Weihnachten 2005 wurden nicht nur so viele Menschen getötet, um ihre Habseligkeiten und ärmlichen Behausungen gebracht, es wurden auch ihre Kirchen total zerstört bzw. mussten viele umgesiedelt werden, da das Land auf dem sie vorher ihre Hütten hatten vom Meer verschlungen wurde. Den neuen Siedlungen fehlt es nun an Kirchen und Räumlichkeiten, in denen sie beten können.
Wer schon einmal in Indien war, weiß, wie tief gläubig diese Menschen sind und kann erfühlen, welche seelische Not besteht, wenn es ihnen nicht möglich ist, mit ihren Sorgen und Nöten in einer Kirche zu unserem gemeinsamen Gott zu beten oder die Mutter Gottes um Fürbitte anzurufen. Da mein Namenspatron Franz Xaver ist, hat mich Bischof Remigius gebeten in Deutschland Hilfe für die St. Xavier Church in der Pfarrei Manguzhy (K.K.D) zu suchen. Der Bau der Kirche hat schon angefangen. Um sie aber für die Gottesdienste verwenden zu können, sind noch ca. 35.000 € notwendig. Ich bin momentan ratlos, fühle aber mit den indischen Glaubensgeschwistern die tiefe Notwendigkeit einer Hilfe. Ich bitte um Euer Gebet und eure Hilfe!
August 2009, Franz Eisenschink
Wer hierfür spenden will, kann das auf unser u.g. Konto bei der Sparkasse, Verwendungszweck: Kirchen Indien, Kto.Nr. 113787, Spk. Regensburg, BLZ 750 500 00
Vergelt’s Gott!
An dieser Stelle möchten wir es nicht versäumen, Sylvia Herrmann ganz herzlich zum erfolgreichen Abschluss ihres Fernstudiums zur Gemeindereferentin zu gratulieren! Gerade die letzten zwei Jahre dieser Ausbildung beschlagnahmten Sylvias Zeit und Kraft so sehr, dass wir sie leider über weite Strecken entbehren mussten! Trotz knapper Zeit versuchte sie dennoch, wann immer es ihr möglich war, sich mit ihren vielfältigen Gaben einzubringen. Nicht einmal inmitten der so dicht gefüllten Osterzeit ließ sie es sich nehmen, die alljährlich von ihr gestaltete „Andacht am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit” zumindest mitzuleiten. Ihr Einsatz bei Lobpreis- und anderen Gottesdiensten, im Gebetskreis, bei Seminaren, Gebetsabenden und bei vielem anderen mehr, ihr enormes Engagement und ihre Kreativität waren für uns und für viele andere sehr bereichernd – einfach ein Segen!
Unvergessen bleibt uns allen sicherlich ihr Gitarrenspiel, mit dem sie sowohl einfühlsam als auch temperamentvoll in die Herzen spielte, um sie für den Herrn zu erobern! Wir wünschen Sylvia für die kommenden zwei Assistenzjahre, für die sie gerade in die Diözese Erfurt umzieht und für ihren weiteen Weg weiterhin so viel Elan und v.a. Gottes reichen Segen!
August 2009, Irene Seitz, Werner Spitzl
Start der E-Werks Homepage!
Die Stadtmission in Regensburg, getragen von der Gemeinschaft Emmanuel, ging am 24. Mai 2009 mit vier großen Abschlussgottesdiensten zu Ende. Am 28. Mai 2009, drei Tage vor Pfingsten, starteten wir den Internetauftritt unseres Kath. Evangelisationswerkes Regensburg e.V.!
Damit ist eine lange Zeit des Wünschens und Wartens endlich vorrüber. Neben aktuellen Informationen und der Präsenz in diesem Medium ist uns bei dem Internetauftritt vor allem wichtig, das Erbe von Barbara und Gustav, ihre Lehrbriefe und Vorträge für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es lohnt sich wirklich einmal hineinzuschauen!
Mai 2009


