Taufe im Heiligen Geist und Geistes Gaben – Eine Einführung
Ist die Taufe im Hl. Geist etwas besonderes für Auserwählte oder eine Gabe die der Herr jedem schenken möchte?
Das Fundament der Charismatischen Erneuerung ist eine lebendige Beziehung des einzelnen zum Heiligen Geist. Was sagt die Bibel? Was versteht man unter den Gaben des Heiligen Geistes, unter den Charismen:
Erkenntnis, Glaubenskraft, Krankheiten heilen, Prophetie, Unterscheidung der Geister und Zungenrede?
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Es gibt verschiedene Arten der Vereinigung mit Gott. Der Vortrag gibt einen Überblick über dieses schwierige, da sehr umfassende Thema. Wie beginnt der Weg der Hingabe und wo kann er mit Gottes Führung enden?
Es besteht immer die Versuchung zu fragen, wo stehe ich? Aber der Herr führt! Wichtig ist auf dem Weg der Hingabe zu Hören, Bestätigung zu finden, zu sehen wie es weitergehen kann und Verständnis zu haben, bei dem was passiert.
Die Gesetze des geistlichen Lebens basieren auf Erfahrungen, die durch viele Jahrhunderte gesammelt und systematisiert wurden. Der Weg der liebenden Hingabe findet sich auch in der Bibel. Im Vortrag werden die Kirchenlehrer und Mystiker Theresa von Avila und Johannes von Kreuz zitiert.
Wie sieht dieser Weg der Hingabe am Anfang (Aktion) in der Mitte und am Ende (Passion) konkret aus?
Ein Vortrag von Barbara Busowietz mit einer Einführung von Pfr. Gustav Krämer.
Viele, die am Anfang eines Lebens mit Gott stehen, sind in Gefahr bestimmte Fehler zu tun. Laut Johannes von Kreuz sind dies ein gewisser Hochmut (Genugtuung über sich selbst) und ein Stück Eitelkeit (Verurteilung Anderer). Barbara übt hier auch Eigenkritik an der Charismatischen Erneuerung.
Ein anderer Fehler, man ist in Versuchung besonders gute Werke tun, aber nicht aus dem Willen Gottes heraus, sondern aus eigenem Willen und es wächst die Überheblichkeit. Ein weiterer Fehler ist die Haltung, sich in seinem geistigen Leben missverstanden zu fühlen, z.B. wenn die besonderen Gaben nicht geschätzt, nicht gelobt werden.
Im Vortrag werden noch weitere Fallen aufgezeigt und auch die Folgen dieses Verhaltens angesprochen. In vielen Beispielen hat der Hörer die Möglichkeit sich in den verschiedenen Phasen seines eigenen Lebens zu erkennen. Bei allem stellt sich die Frage: Wie kann ich mit dem Erkannten umgehen?
Leid steht bei vielen Menschen mitten im Leben. Dabei sind mit diesem Thema aber viele Halbwahrheiten und Fragen verbunden. Barbara unterscheidet auch hier und erläutert auf ihre typische klare Art und Weise verschiedene Glaubensgrundsätze. Sie bringt Licht ins Dunkel und zeigt Wege auf mit Leid umzugehen: Den Weg
des Heils,
der Nachfolge,
der Läuterung und
der Sühne.
Dies macht sie ohne einzelne Punkte einseitig zu verzerren.
Es stellt sich uns, die wir vom Leid betroffen sind die Frage: Welchen Weg hat der Herr für mich vorgesehen? Und gibt es nicht noch einen anderen Weg der alles einschließt?
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Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET
das sie gegründet hatte.
Ausgehend von den Lesungen aus dem Ephässerbrief, wo Paulus aufruft gütig und barmherzig zueinander zu sein, und vom Lukasevangelium, in dem Jesus eine Frau am Sabbat heilt, wird die Frage gestellt: Was ist Religiosität und Glaube?
Schon zur Zeit Jesu gab es diese Fragestellung. Ein religiös einwandfreier Synagogenvorsteher sagt, dass man sich vor Gott nichts zu schulden kommen lassen dürfe und sieht das Heilen von Jesus als etwas böses an, weil es am Sabbat geschieht.
Religion bedeutet Beziehung mit Gott. Wenn sich diese Beziehung aber auf einer Ebene des reinen Brauchtums, reiner Tradition und blanker Gesetzesmäßigkeit reduziert, ist sie gestört. Man will zwar noch an den äußeren Formen der Frömmigkeit festhalten, aber hat sich von der inneren Kraft des Glaubens schon losgesagt.
Glaube bedeutet, dass man bewusst bejaht was Gott uns durch Jesus geoffenbart hat. Glaube heißt aber auch Vertrauen.
Mit diesen Seiten wollen wir Mut machen, dass es auch heute noch möglich ist, eine lebendige Gottesbe-ziehung zu erfahren und man diesem Gott trauen kann.
Wir wollen Zeugnis geben, dass die Kirche Heil bringt, weil JESUS das Haupt der Kirche ist, trotz aller mensch-lichen Fehler, die wir immer wieder in der Kirche sehen.