
Klosterkirche Maria Hilf
Der Einkehrtag in Cham stand unter dem Motto “Jüngerschaft und Evangelisation”.
- Impulse zum Thema Jüngerschaft, Pfr. Gustav Krämer
- Ausrichtung auf den Herrn, Barbara Busowietz
- Reise nach Russland – Meditative Geschichte zum Thema Gemeinschaft
- Hilfen zur persönlichen Jüngerschaft, Pfr. Gustav Krämer
- Wie kann man heute ein Jünger Jesu sein? Pfr. Gustav Krämer
- Buchtipp (Anregung zur Gebetszeit) und Zeugnisse
Ein Jünger Jesu ist ein Mensch, der eine Verbindung mit Jesus hat, der in die Schule des Meisters geht, Ihm zu Füssen sitzt und die Worte des Herrn aufnimmt und Sein Wort in der Bibel liest. Bibellesen ist eine wichtige Hilfe, um in die Jüngerschaft Jesu hinein zuwachsen.
Dort findet sich auch das Vermächtnis von Jesus: “Geht in alle Welt und macht alle Menschen zu meinen Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles zu halten was ich Euch gelehrt habe.”
Dabei ist Taufe jedoch mehr als nur eine Formel. Es ist ein Hineintauchen in eine Beziehung zu dem einen, drei-persönlichen Gott:
- Zu Gott dem Vater, der sagt:
Du, ich nehm’ Dich an, Du bist mein Kind.
- Zu Jesus, der sagt:
Ja, Du bist zu mir gekommen, und ich weiße keinen ab der zu mir kommt. Und alles was ich für Dich getan habe, soll für Dich wirksam werden, mein ganzes Heilswerk.
- Und zum Heiligen Geist,
der uns von Jesus nach Seiner Himmelfahrt geschickt wurde, um in uns weiter zu wirken.
Es stellt sich die Frage: Wie wir diesen Auftrag, Jünger Jesu zu sein und mit zuhelfen, dass auch andere zu Jünger Jesu werden, gerecht werden können?
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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 72
Gedanken zum Thema Gemeinschaft
Am Bild eines Holzhaufens beschreibt Barbara menschliche Gemeinschaften. Einzelne Holzscheite sind lose durcheinander geworfen, ob ein Scheit mehr oder weniger da ist fällt gar nicht auf.
Wenn Menschen lose zusammengewürfelt sind, dann ist das noch keine Gemeinschaft, nur ein Haufen Leute, ohne Ordnung, ohne Leitung, ohne Verbindlichkeit. Dass miteinander etwas sinnvolles getan werden kann, ist in diesem Zustand gar nicht möglich. Erst muss etwas sinnvolleres daraus gemacht werden.
Im Vortrag entwickelt Barbara ein Bild, wie eine Gemeinschaft aussehen sollte und beleuchtet folgende Fragen: Was oder wer soll in der Mitte stehen? Was sind Gefahren für eine Gemeinschaft? Reicht Freundschaft, Sympathie alleine aus? Wann beginnt eine tragfähige Gemeinschaft? Was ist das, was wirklich hält?
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Gehalten am 3.1.1994 bei einem Einkehrtag in Cham
Barbara Busowietz (1939-1998) war
Gemeindereferentin und Religionslehrerin,
Diözesansprecherin der Charismatischen Erneuerung im Bistum Regensburg (von 1980 bis 1996),
Mitbegründerin und Mitarbeiterin im Evangelisationswerk,
Eremitin der Anbetung im Werk WACHET UND BETET,
das sie gegründet hatte.
Ihre Lebensbeschreibung [...]
Erzählt wird eine Geschichte zum Thema Gemeinschaft und Jüngerschaft. Es ist die Geschichte einer Reise durch die weiten Wälder Russlands zu einem weisen und frommen alten Mann.
Der Staritz Kirijak lebt sein einfaches, bescheidenes Leben in einer kleinen Hütte im Wald. Zu ihm kommen immer wieder Menschen aus der nahe gelegenen Stadt, um Antworten auf ihre Lebensfragen zu erhalten.
So kommt eines Tages auch ein junger Mann Namens Appanasi zu ihm. Appanasi ist auf der Suche nach Weisheit und Frömmigkeit und kommt mit der Schwere des Lebens nicht zurecht. Er erhofft sich vom alten Einsiedler etwas für sein Leben zu lernen.
Der Einsiedler beginnt seine Unterweisung jedoch nicht mit der Vermittlung von Wissen aus Büchern, sondern lässt ihn im Haus mitarbeiten und schickt ihn aufs Feld.
Bald stellt sich bei Appanasi Überdruss ein.
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Gebetskreis
Ein Gebetskreis bietet uns eine gute Hilfe ein Jünger Jesu zu sein, um bewusst in Seiner Gegenwart zu leben. Ein Vorschlag für den Ablauf könnte diese Reihenfolge sein: Am Beginn stehen Lehre und Zeugnisse. Für das Gehörte wollen wir Gott preisen und danken, um so in die Anbetung zu kommen. Danach sollen wir ins Schweigen kommen, um so offen zu sein, für das was der Hl. Geist uns eingeben will.
Vor-Leben
Die Lehren der Kirche kommen in unserer Zeit schlecht an und interessieren die Menschen wenig. Aber Taten werden anerkannt. Das Leben von Mutter Theresa ist ein großes Beispiel. Sie lebte die Botschaft Jesu vor … .
Hingabe
Es geht darum seine Prioritäten zu ordnen: Jesus soll an erster Stelle stehen. Alles andere an zweiter. Nicht Selbstverwirklichung bringt echte Erfüllung und wahres Glück.
Vollmacht
Wenn wir mit Jesus verbunden sind, können wir in Seiner Vollmacht beten. Wir suchen Ihn bewusst und entscheiden uns für Ihn. Wir öffnen Ihm unser Herz und können dann Seine Zeugen sein.
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(Am Ende des Vortrags Lobpreis mit Sprachengesang)
Damals, zur Zeit Jesu sind seine ersten Jünger bei Ihm gewesen, sind mit Ihm gegangen und haben Sein Wort gehört. Auch heute ist es so: Wir sind dabei wenn in der Kirche im großen Rahmen Gottes Wort verkündet wird. Auch heute brauchen wir das ganz persönliche bei Ihm sein. Um die Stimme zu hören ist es wichtig Prioritäten zu setzen, d.h. einen Teil der Zeit nur für Ihn zu reservieren.
Der Vortrag gibt praktische Hinweise für die Nachfolge Jesu und gibt Antworten auf die Frage: Wie kann ich in meinem Leben das leben, was die ersten Christen in der Urgemeinde lebten?
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Nummer für Bestellungen im CD-Dienst: 76