Lisieux, 4.-10. Juni 2009
Eingebettet in den Segen, in das Wohlwollen des Himmels

Thérèse
So ähnlich könnte man wohl das Empfinden beschreiben, das mehrere Teilnehmer unserer Pilgerfahrt nach Lisieux (4. – 10. Juni) im Rückblick auf diese Tage zum Ausdruck brachten. Gewiss, jede Wallfahrt steht naturgemäß schon unter einem „guten Stern”, doch die Lieblichkeit der Hl. Thérèse – mir fällt kein besseres Wort für diese sanfte, liebevolle Ausstrahlung ein -, die an den durch ihr Leben und Wirken geheiligten Stätten besonders hervortrat, ist sicherlich einzigartig theresianisch.
Aber beginnen wir von vorn: Am Donnerstag nach Pfingsten, machten sich in aller Herrgottsfrühe vierzig Wallfahrer im Alter zwischen 11 und 81 Jahren auf die Reise, um nach einer Zwischenübernachtung in Reims und einer kleinen Erkundung von Paris am folgenden Abend mit einem wunderbaren, mehrgängigen Menü im Pilgerhaus in Lisieux empfangen zu werden. Waren wir bereits in Paris auf Thérèses Spuren unterwegs, war es jetzt an der Zeit, ihr noch ‚direkter’ zu begegnen, insbesondere in ihren Reliquien, in ihren Schriften, an ihren Stätten. Der Karmel nebenan, in dem sie 9 Jahre ihres Lebens verbrachte, samt Reliquienschrein, Kapelle und Ausstellungsräumen, war ein guter Ausgangspunkt für unsere erste Führung durch unsere temperamentvoll-missionarische Pilgerbegleiterin Ria.

Gruppenbild mit Thérèse
So gewappnet mit einer Fülle von Informationen suchten wir anschließend Thérèses schmuckes Geburtshaus in Alencon auf, um wiederum am Tag darauf „Les Buissonnets” zu besichtigen, das Wohnhaus in Lisieux, in dem Thérèse ab ihrem fünften Lebensjahr wohnte. Dadurch, dass beide Häuser samt Einrichtung noch sehr ursprünglich erhalten geblieben sind, kann man sich die warme, herzliche Atmosphäre, die in dieser Familie vorherrschte, gut vorstellen. Die äußerst geschmackvolle Einrichtung dieser Häuser zeugte zudem von einem gewissen Wohlstand, den sich die Martins Weiterlesen »