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JESUS gebührt der erste Platz

Erster PlatzGott muss die erste Stelle in unserem Leben haben. An zweiter Stelle steht die Familie und die Beziehung zu den Menschen, die Gott uns auf unseren Lebensweg schickt. Dann erst kommen Arbeit, Termine und wichtige Aufgaben. Danach Hobbies, Freizeit u. a. für die uns, wenn wir auf Gott vertrauen, auch genügend Zeit geschenkt wird.

Einige erprobte Prinzipien, um Jesus in unserem Leben an die erste Stelle zu setzen:

Für mich bedeutet das die frühen Morgenstunden, weil sie der beste Teil meines Tagesablaufs sind und am wenigsten unterbrochen werden. Vielleicht sollten wir nur sagen: „Gib Gott den besten Teil jedes Tages“. Ob man es Andacht nennt oder Stille Zeit, es sollte eine hervorragende Zeit mit Gott sein, Zeit für Gebet, Bibellesung und Lauschen auf Sein Wort.

„Hervorragende Zeit“ hängt nicht so sehr von der Länge der Zeit ab, als davon wie wir sie ausnützen. Angesichts der Kämpfe des alltäglichen Lebens brauchen wir diese Zeit für unsere geistige Stärkung und Führung.

Dieses Prinzip ist deutlich als eines der Zehn Gebote zu erkennen. Es ist nicht erlassen, um den Menschen einzuschränken, sondern uns ist ein Ruhetag von den Alltagspflichten verordnet. Dabei werden wir befähigt, unser geistliches Leben neu zu erfrischen, um während der restlichen Woche unser Werk gut verrichten zu können. Der Sonntag ist nicht nur für den Kirchgang da – es ist der Tag, den man für Gott und für seine eigene Familie freihalten muss. „Familie“ das umfasst auch die Familie der Gläubigen, mit denen wir Gemeinschaft haben. „Wenn wir im Lichte wandeln, wie Er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut Jesu Christi, Seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde“ (1. Joh 1,7).

Unser Leib braucht Ruhe wie alles Materielle: sogar die Natur darf nach Gottes Plan von ihrer Produktivität ausruhen. Ich möchte vor zwei Extremen warnen: eines ist, am Sonntag sich so vielen kirchlichen Aktivitäten zu widmen, dass sie zur Plage werden. Dies ist besonders für die Kinder nicht gut. Das andere Extrem ist, so viele Familienunternehmungen und Vergnügungen zu planen, dass für den Gottesdienst und die Anbetung keine Zeit mehr bleibt. Der HERR will, dass der erste Tag der Woche geruhsam und heilig sei.

Viele neue Christen zeigen eine verständliche Reaktion auf das Geben des Zehnten, wie es die Bibel vorschreibt. Sie sagen: „Wir können es uns nicht leisten, soviel zu geben“. In Wirklichkeit können wir es uns nicht leisten Gott Seinen Teil vorzuenthalten und nicht in der rechten Gesinnung zu geben. Auf diesem Gebiet müssen wir einfach die Erfahrung machen, dass Gott die verbleibende Summe segnen wird, nachdem wir Ihm getreulich gegeben haben. Der Zehnte sollte systematisch in das „Vorratshaus Gottes“ eingebracht werden von jedem Verdiener. Treue auf diesem Gebiet setzte Segnungen frei, durch die unser Glaube gestärkt wird (1. Kor 16).

Wenn irgendetwas für dich wichtig ist, dann nimmt es auch Gott wichtig. Es ist für einen Christen undenkbar, wichtige Entscheidungen zu treffen und weitreichende Entschlüsse zu fassen, ohne die ganze Angelegenheit zuerst vor den Herrn zu bringen und um Seine Weisung zu bitten. Ich weiß aus Erfahrung, dass es leicht ist, alles möglichen menschlichen, logischen Pläne zu machen und zuletzt dann zu beten: „Herr, willst Du bitte meine Pläne segnen?“ Die Schrift sagt jedoch: „Suche zuerst das Reich Gottes und Seine Gerechtigkeit – alles andere wird dir hinzugeben werden (Mt 6,33).

Dies bedeutet: wirklich mitten in deinem Herzen. Eine echte Liebe für den Herrn und die Furcht, Ihn zu betrüben , verhindert manche Probleme (Mt 22,37). Gott will der Erste sein in unserer Zuneigung , der Erste in unserem Denken, in unserem Planen – ja, Er sollte noch vor der Familie, dem Beruf, der Freizeit kommen. Jesus ist daran interessiert, dass wir lernen, uns in Seinen Leib in einer hingebungsvollen und verantwortungsbereiten Art einzufügen. Nimm liebevoll die Gaben und Ämter an und gebrauche sie an dem Platz, an den Gott dich gestellt hat.

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