Archiv der Kategorie: Familie

Bericht vom Familienwochende im Exerzitienhaus Johannisthal

Leben aus der Quelle – Beschenkt mit der „Freude der Liebe“

Wie bereichernd es ist, immer wieder an die Quelle zu kommen, das durften wir Familien bei einem Wochenende im Haus Johannisthal vom 1. bis 3. September spüren. Sechs Familien zum Teil aus weiter Entfernung, fanden sich am Freitagabend ein. Wir konnten einander begegnen und kennen lernen, fanden zueinander im Spiel und in der Musik.

Dann haben wir uns aufgemacht, die vielen Quellen, die uns Gott schenkt zu suchen und zu finden: Die Quelle der Familie, aus der wir schöpfen dürfen. Die Quelle des Singens, das uns Gott und einander näher bringt. Die Quelle der Schöpfung, die Schönheit von Gottes Werken. Die Quelle des Lachens und Spielens, des Trostes und des guten Wortes. Und ganz besonders die Quelle des Gottesdienstes in Wort und Eucharistie. Als Kinder Gottes – als Königskinder – durften wir sein Wort empfangen, in seiner Gegenwart sein und uns in der Erneuerung unserer Taufe stärken lassen für unseren Alltag.

Im Kinderprogramm wurde es dabei richtig kreativ, beim Spiel mit Wasser, beim Schöpfen aus der Quelle und der Übung, aufeinander zu achten, sodass jeder etwas aus der Quelle bekommt. Als Handwerker bastelten die Kinder z.B. Herzen aus Holz, Nägeln und anderen Materialien und legten diese in einer Prozession im Gottesdienst vor dem Altar ab. Getreu dem oft gesungenen Lied: „Leg dein Herz in die Hände deines Herrn“.

Die Erwachsenen nahmen Teil an der Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen. Diese tiefe und komplexe Stelle hat dabei manche Diskussion über unsere Zeit und unsere (widersinnigen) Werte angeregt und es wurde klar, dass Jesus uns ein anderes Angebot macht: “Ich bin es. Mir kannst du dein ganzes Leben übergeben, ich kenne deinen Durst und ich will dir lebendiges Wasser schenken.“ Diese Zusage bestimmte unsere gemeinsame Gebetszeit und die Auseinandersetzung mit der eigenen Situation in der Familie. Alles in allem – eine GUTE und gesegnete Zeit!

Wir freuen uns auf das nächste Familienwochenende im Johannisthal.

Lasst Kinder wieder Kinder sein!

Schützen Sie Ihre Psyche

Michael Winterhoff ist Jugendpsychiater. In seiner Praxis sieht er immer mehr Kinder mit emotional und sozial geringem Entwicklungsstand.

Auffälligkeiten im Verhalten der Kinder bringt er in Verbindung mit den Verhaltensweisen der Erwachsenen. Deren Leben wird immer mehr geprägt von Schnelllebigkeit, permanenter Erreichbarkeit, Unsicherheiten am Arbeitsplatz, Globalisierung und persönlicher Transparenz im Internet. In Verbindung mit permanenten Krisen- und Katastrophennachrichten über Radio, TV und Internet führe das dazu, dass der Erwachsene in einem Ausnahmezustand gerät.

Wie ist aber dennoch eine gesunde Entwicklung im Bereich der Psyche unserer Kinder möglich?

„In der heutigen überreizten Welt, brauchen Kinder dringend den Ruheraum des Zuhauses, des in der Familie seins um sich und ihre Kreativität entwickeln zu können und nicht ständige Animationen von Menschen mit staatlichen Werten. Leider konnte ich nicht verhindern, dass meine Enkelkinder in solchen Zwangseinrichtungen abgestellt wurden. Heute mit 8 und 12 Jahren sagen sie, dass ihnen ständig langweilig sei. Sie können mit allen Anregungen nichts anfangen. Den einzigen „Sinn“ in ihrem Leben sehen sie offensichtlich in Computerspielen. Von früh bis spät in Kita/Schule gewesen fragen sie ständig am Sa/So „wo gehen wir heute hin“ (auch sämtlicher heutiger Events Kletterfelsen, Waldklettern, Quadfahren etc., sind sie schon überdrüssig, „in den schönen Berliner Zoo gehen“ fanden sie schon mit 6 und 8 Jahren langweilig. Ich hoffe, dass sie nicht so ein sinnloses Leben führen werden wie viele Erwachsene: Arbeiten, Fernsehen, Reisen, wenig schlafen, arbeiten……“

Kommentar auf Kath.net von User bellis am 24.11.2014

Für Familien

Wir dürfen / müssen weiterbeten für die XIV. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode im Vatikan (4. bis 25. Oktober 2015) zum Thema: „Berufung und Mission der Familie in der Kirche in der heutigen Welt“

Gebetsaufruf von Papst Franziskus vor und während der Bischofssynode (5. bis 19. Oktober 2014), die unter den Thema:  „Die pastoralen Herausforderungen der Familien im Rahmen der Evangelisierung.“ steht.

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Gebet zur Heiligen Familie für die Synode

Jesus, Maria und Josef,
auf euch, die Heilige Familie von Nazareth,
richten wir heute den Blick voller Bewunderung und Zuversicht;
in euch betrachten wir die Schönheit der Gemeinschaft
in der wahren Liebe;
euch empfehlen wir alle unsere Familien,
damit sich in ihnen die Wunder der Gnade erneuern.
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Was zählt? Überlegungen eines Vaters

Wenn ich mit meiner Familie noch einmal anfangen könnte, würde ich …

… die Mutter meiner Kinder mehr lieben:
Ich würde die Kinder merken lassen, dass ich meine Frau liebe. Liebe ist sichtbar. Darum würde ich kleine Dinge für sie tun: ihr die Autotür aufhalten., ihren Mantel holen, sie in Gegenwart der Kinder loben …

… mehr zuhören:
Eine Untersuchung ergab, dass ein Kind, bis es 15 Jahre alt wird, rund 500.000 Fragen stellt. Ich würde die Kinder erzählen lassen; sie nicht unterbrechen, die Zeitung weglegen, wenn sie etwas wissen wollen; ihre Fragen ernst nehmen.

… meinen Kindern mehr Wertgefühl geben:
Ich würde sie merken lassen, dass sie etwas bedeuten. Ich würde mit meinen Kindern beten und mit ihnen zusammen für sie beten, damit sie erfahren, dass sie für Gott wichtig sind.

Familienleben
Familienleben

… meine Familie zum Leben ermutigen:
Mit Tadel und Rüge ist man rasch zur Hand. Aber lobt man auch was des Lobes wert ist?

… mehr Zeit mit meiner Familie verbringen:
Ich würde etwa meiner Frau und den Kindern zu Weihnachten Gutscheine schenken: Jede Woche eine Stunde zu Deiner Verfügung. Und ich würde sie einlösen.

Ich würde mehr lachen mit meiner Frau und meinen Kindern. Ich würde zeigen, wie man den Glück Ausdruck gibt.