Die Kirche

Ihre Ämter und Dienste

Die Kirche
Die Kirche

Im Apostolischen Glaubensbekenntnis beten wir: „… Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen …“ Durch die Geistsendung auf die im Gebet vereinten Jünger Jesu wird Kirche und daraus Gemeinschaft der Heiligen.

Im großen Glaubensbekenntnis bekennen wir in der Glaubensaussage über die Kirche noch einige Wesensmerkmale: „Wir glauben . . . und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche …“

  • Christus hat uns eine Kirche gestiftet und gewollt, die Trennung in viele Kirchen und Denominationen ist nicht sein Wille.
  • Die Kirche besteht aus unvollkommenen, schwachen, sündhaften Menschen, die aber durch Gottes Gnade zur Heiligkeit berufen sind und durch die Kirche die Hilfen zum heilig werden schöpfen können. Die vielen Heiligen sind ein leuchtendes Beispiel dafür.
  • Die Kirche ist katholisch, d. h. Universal, für alle Völker, Kulturen und Zeiten („katholisch“ griechisch: „kat-holi-ke`“, aus kat – holen – ten – gen = über die ganze Erde).
  • Die Kirche ist katholisch, d. h. Sie ist verwurzelt in der Lehre der Apostel Jesu und hält fest an der ununterbrochenen Verbindung in Glaube und sakramentaler Weitergabe und Apostolischer Sukzessio (Handauflegung bei Bischofs- und Priesterweihe) bis zurück zur Zeit der Apostel.
  • Kirche“ – schottisch „Kirk“,  griechisch „Kyriake“ = dem Herrn gehörig, lateinisch: „Ecclesia“ = griechisch „Ek-klesia“ = Versammlung, Gemeinde der „Herausgerufenen“. Wir meinen mit diesem Wort das „Volk Gottes“ (II. Vat. Konzil) als die universale (=katholische) Weltkirche, als auch die örtliche Gemeinde und Ortskirche, in der der Leib Christi an einem Ort Gestalt nimmt.

A) Unser Bedarf und Gottes Plan
Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei

18 Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.
Wir haben das Bedürfnis wo hinzugehören. Gott hat sich ein Volk erwählt, im Alten Bund, aus einer Gruppe von Sklaven, die dann vierzig Jahre als Nomadenvolk in der Wüste geläutert, erzogen und zusammengeschweißt wurden für ihre Aufgabe im Heilsplan Gottes. Sie entwickelten ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl
2 Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.
;
6 und deshalb sag zu den Israeliten: Ich bin Jahwe. Ich führe euch aus dem Frondienst für die Ägypter heraus und rette euch aus der Sklaverei. Ich erlöse euch mit hoch erhobenem Arm und durch ein gewaltiges Strafgericht über sie.
;
5 Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde, 6 ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören. Das sind die Worte, die du den Israeliten mitteilen sollst.
;
 5 Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum 7 Darauf nahm er die Urkunde des Bundes und verlas sie vor dem Volk. Sie antworteten: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun; wir wollen gehorchen. 8 Da nahm Mose das Blut, besprengte damit das Volk und sagte: Das ist das Blut des Bundes, den der Herr aufgrund all dieser Worte mit euch geschlossen hat.

Warum? – Weil Gott sie liebte!

6 Denn du bist ein Volk, das dem Herrn, deinem Gott, heilig ist. Dich hat der Herr, dein Gott, ausgewählt, damit du unter allen Völkern, die auf der Erde leben, das Volk wirst, das ihm persönlich gehört. 7 Nicht weil ihr zahlreicher als die anderen Völker wäret, hat euch der Herr ins Herz geschlossen und ausgewählt; ihr seid das kleinste unter allen Völkern. 8 Weil der Herr euch liebt und weil er auf den Schwur achtet, den er euren Vätern geleistet hat, deshalb hat der Herr euch mit starker Hand herausgeführt und euch aus dem Sklavenhaus freigekauft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten. 
;
16 Darum will ich selbst sie verlocken. / Ich will sie in die Wüste hinausführen / und sie umwerben. 17 Dann gebe ich ihr dort ihre Weinberge wieder / und das Achor-Tal mache ich für sie zum Tor der Hoffnung. Sie wird mir dorthin bereitwillig folgen / wie in den Tagen ihrer Jugend, / wie damals, als sie aus Ägypten heraufzog.
Der neue Bund
18 An jenem Tag – Spruch des Herrn – / wirst du zu mir sagen: Mein Mann!, / und nicht mehr: Mein Baal!

B) Das neue Volk Gottes: Die KIRCHE

(

24 hat er uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden. 25 So spricht er auch bei Hosea: Ich werde als mein Volk berufen, was nicht mein Volk war, und als Geliebte jene, die nicht geliebt war.
; auch als Ortsgemeinde
 2 an die Kirche Gottes, die in Korinth ist, – an die Geheiligten in Christus Jesus, berufen als Heilige mit allen, die den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, überall anrufen, bei ihnen und bei uns.
u. ä.)

  • Auf Wanderschaft, wie einst:
     9 Doch ihr Gott gebot ihnen, ihren Wohnsitz zu verlassen und in das Land Kanaan weiterzuziehen. Hier ließen sie sich nieder und wurden reich an Gold, Silber und an riesigen Herden.
  • Mit Kraft und Vollmacht ausgestattet:
     8 Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde.
    ;
     49 Und ich werde die Gabe, die mein Vater verheißen hat, zu euch herabsenden. Bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet.
    ;
     26 Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. 27 Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
    ;
  • Ein geeintes Volk:
     21 Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.
    ;
    42 Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.
    Das Leben der jungen Gemeinde 43 Alle wurden von Furcht ergriffen; denn durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen. 44 Und alle, die gläubig geworden waren, bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam. 45 Sie verkauften Hab und Gut und gaben davon allen, jedem so viel, wie er nötig hatte. 46 Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel, brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander Mahl in Freude und Einfalt des Herzens. 47 Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk beliebt. Und der Herr fügte täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu, die gerettet werden sollten.
    ;
     32 Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam.
  • Christi Leib:
       Der eine Leib und die vielen Glieder
    12 Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus.
    ;
     27 Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm.
    ;
     4 Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
    ;
  • Verschiedene Glieder mit unterschiedlichen Gaben und Aufgaben, zu einem Zweck:
     4 Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. 5 Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. 6 Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. 7 Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt.
    ;
     28 So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die andern als Propheten, die dritten als Lehrer; ferner verlieh er die Kraft, Wunder zu tun, sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten, endlich die verschiedenen Arten von Zungenrede.
    ;
     11 Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, 12 um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi. 13 So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen.
  • Ein Volk zum Lobpreis Gottes:
     9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.
    ;
     19 Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!
    20 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
  • Ein Volk, das treu und verbindlich festhält an der Lehre, der Gemeinschaft, der Eucharistie und im Gebet:
     42 Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.
  • Ein Volk, in dem einer den anderen liebt:
     35 Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.
    ;
     
  • Ein Volk, dass durch Unterweisung reift:
     14 Du aber bleibe bei dem, was du gelernt und wovon du dich überzeugt hast. Du weißt, von wem du es gelernt hast; 15 denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften, die dir Weisheit verleihen können, damit du durch den Glauben an Christus Jesus gerettet wirst. 16 Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; 17 so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein.
    ;
     2 Was du vor vielen Zeugen von mir gehört hast, das vertrau zuverlässigen Menschen an, die fähig sind, auch andere zu lehren.
    ;
     42 Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.
  • Ein Volk mit Vorstehern und Ordnung;
     18 Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
     14 Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden: Ihr Juden und alle Bewohner von Jerusalem! Dies sollt ihr wissen, achtet auf meine Worte!
    und
     2 Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. 3 Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. 4 Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben.
    und
     14 Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige und der Herr öffnete ihr das Herz, sodass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.

In der Weltkirche wurde das Petrusamt ohne Unterbrechung weitergeführt bis auf den jetzigen Papst. Aber auch für Ortskirchen und Gemeinden gilt

 17 Gehorcht euren Vorstehern und ordnet euch ihnen unter, denn sie wachen über euch und müssen Rechenschaft darüber ablegen; sie sollen das mit Freude tun können, nicht mit Seufzen, denn das wäre zu eurem Schaden.
. Die Leitung der Kirche und Gemeinde braucht die Führung durch den Hl. Geist, vgl.
10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
Der gute Hirt als Gegenbild zum Tagelöhner 11 Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. 12 Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht, 13 weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. 14 Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, …
;
 11 Du aber, ein Mann Gottes, flieh vor all dem. Strebe unermüdlich nach Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Standhaftigkeit und Sanftmut.
;
 25 damit im Leib kein Zwiespalt entstehe, sondern alle Glieder einträchtig füreinander sorgen.
.
Die wichtigste Aufgabe der Pfarrgemeinde und der Basis-Gemeinschaften innerhalb der Pfarreien, die diese Gemeinschaften mittragen und stärken….
 20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
;
 12 um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi.
; Bausteine im Haushalt Gottes:
 3 Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. 4 Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
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 17 Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit.
;
 16 Handelt als Freie, aber nicht als solche, die die Freiheit als Deckmantel für das Böse nehmen, sondern wie Knechte Gottes. 17 Erweist allen Menschen Ehre, liebt die Brüder, fürchtet Gott und ehrt den Kaiser!
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 19 Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. 20 Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. 21 Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn. 22 Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.

Das ist die Kirche, die wir lieben, trotz aller menschlichen Runzeln, die eine, heilige katholische und apostolische Kirche, von Jesus selbst gegründet. Dankbar bejahen wir die Gnade, das Privileg zu ihr zu gehören.

ORDINATION – Das Weihesakrament (Priesterweihe)

Die Apostel bestellten unter Gebet und Handauflegung „Älteste“ für die neugegründeten Kirchengemeinden – das Weihesakrament. Diese Ordination oder Weihe durch Handauflegung wurde ununterbrochen von den Aposteln durch ihre Nachfolger, die Bischöfe, weitervermittelt bis in unsere Zeit (=Apostolische Sukzession). Zur Bischofsweihe sollen immer drei (oder mehr) Bischöfe die Hände auflegen. Nur Bischöfe haben die Vollmacht, dieses Sakrament zu spenden und andere Männer zu Priestern oder Diakonen zu weihen. Nur gültig geweihte Bischöfe und Priester haben die Vollmacht, die Eucharistie gültig zu vollziehen, d. h. die Hl. Messe zu feiern, dass aus Brot und Wein der Leib und das Blut Christi gegenwärtig wird. Sie haben auch die Vollmacht, Sünden zu vergeben. Die Diakone dürfen, Kraft ihrer Weihe, mit den Bischöfen und Priestern, auch predigen und den Glauben lehren, taufen, die kirchliche Eheschließung einsegnen, Andachten und Beerdigungen halten (einige dieser letzteren Aufgaben dürfen zum Teil auch an Laien delegiert werden). Die Firmung wird meist vom Bischof gespendet, kann aber auch von einem Priester gespendet werden, der vom Bischof oder vom Kirchenrecht dazu delegiert ist. Zur Krankensalbung ist auch ein Priester erforderlich.

Das Weihesakrament hat 3 Stufen

  • Diakonatsweihe (
     1 In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. 2 Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. 3 Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. 4 Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. 5 Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie wählten Stephanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia. 6 Sie ließen sie vor die Apostel hintreten und diese beteten und legten ihnen die Hände auf. 7 Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an.
    )
  • Priesterweihe (in Apostelbriefen Presbyter / Älteste genannt) und
  • Bischofsweihe (im NT auch mit „Vorsteher“ übersetzt, auch Hirte, in der Offenbarung Kapitel 2 u. 3 „Engel“ der Gemeinde genannt)

Zur Weihe werden Männer aus dem Volk genommen, für das Volk, zum Dienst, zum dienen. Ihre Aufgabe ist Christus im Wort, im Opfer und im Sakrament den Gläubigen zu bringen. Die Berufung dazu kommt von Christus, durch seine Kirche. Er soll Christus seinen Brüdern und Schwestern nahe bringen durch die Predigt, die Sakramente, durch sein Leben und ganzes Wesen. (Wie Papst Joh.-Paul II in Fulda sagte, ist diese Totalausrichtung auf Christus den Freund und die Durchlässigkeit Christi für die Brüder und Schwestern ein Idealziel zu dem auch der Zölibat als Ausrichtung des Herzens hilft.)

Das bringt uns zum Charakter des Sakramentes
Der Charakter dieses Sakramentes, der auch bei Untreue und Laisierung nicht ausgelöscht wird, sondern nur nicht ausgeübt werden darf:  Fähigkeit, die Sakramente zu spenden, offiziell Christus zu predigen und zu bringen, verlangt eine unwiderrufliche Ganzhingabe an Christus (

 62 Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.
). Priester werden für das Volk, für die Gemeinde geweiht, haben ihr Wohl am Herzen. Christus hat aber seine Kirche auf Menschen gegründet – so sind Priester auch oft enttäuschend menschlich und unvollkommen: Aufatmen der Erleichterung – oder ein Skandal? Auch bei berechtigter Kritik an individueller Amtsführung, Leben oder Dienst Einzelner das Kind nicht mit dem Bade ausschütten! Christus enttäuscht dich nie, auch wenn sein Diener dich enttäuscht! Priester bleiben notwendig, auch wenn – Gott sei Dank!- durch den Priestermangel viele Gemeinden auf längst fällige Verteilungen der Aufgaben auf mehr Schultern und größere Differenzierung der Dienste gezwungen werden (
 11 Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, 12 um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi. 13 So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen. 14 Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein, ein Spiel der Wellen, hin und her getrieben von jedem Widerstreit der Meinungen, dem Betrug der Menschen ausgeliefert, der Verschlagenheit, die in die Irre führt. 15 Wir wollen uns, von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt. 16 Durch ihn wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt in jedem einzelnen Gelenk. Jedes trägt mit der Kraft, die ihm zugemessen ist. So wächst der Leib und wird in Liebe aufgebaut.
 28 So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die andern als Propheten, die dritten als Lehrer; ferner verlieh er die Kraft, Wunder zu tun, sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten, endlich die verschiedenen Arten von Zungenrede.
). Das Gebet um Arbeiter für den Weinberg des Herrn ist wichtig! (
 2 Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
). Gottes Wort: zu den oben genannten Schriftstellen noch:
 23 Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, 24 sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! 25 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!
;
 1 Denn jeder Hohepriester wird aus den Menschen ausgewählt und für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen. 2 Er ist fähig, für die Unwissenden und Irrenden Verständnis aufzubringen, da auch er der Schwachheit unterworfen ist; 3 deshalb muss er für sich selbst ebenso wie für das Volk Sündopfer darbringen. 4 Und keiner nimmt sich eigenmächtig diese Würde, sondern er wird von Gott berufen, so wie Aaron.
;
 
;
 9 Ich glaube nämlich, Gott hat uns Apostel auf den letzten Platz gestellt, wie Todgeweihte; denn wir sind zum Schauspiel geworden für die Welt, für Engel und Menschen. 10 Wir stehen als Toren da um Christi willen, ihr dagegen seid kluge Leute in Christus. Wir sind schwach, ihr seid stark; ihr seid angesehen, wir sind verachtet. 11 Bis zur Stunde hungern und dürsten wir, gehen in Lumpen, werden mit Fäusten geschlagen und sind heimatlos. 12 Wir plagen uns ab und arbeiten mit eigenen Händen; wir werden beschimpft und segnen; wir werden verfolgt und halten stand; 13 wir werden geschmäht und trösten. Wir sind sozusagen der Abschaum der Welt geworden, verstoßen von allen bis heute.
;
14 Vernachlässige die Gnade nicht, die in dir ist und die dir verliehen wurde, als dir die Ältesten aufgrund prophetischer Worte gemeinsam die Hände auflegten.
;
 6 Darum rufe ich dir ins Gedächtnis: Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteil geworden ist.
.

Die Kirche, der Leib Christi, ist nach Jesu Willen gegründet und geordnet, ausgestattet mit Vollmacht, in Liebe zu dienen und das Werk Christi fortzuführen auf Erden, bis er wieder kommt mit Macht und Herrlichkeit, der schon jetzt verborgen bei uns ist. Heute gilt es die Augen offen zu halten, um auch später berufenen Männern auch aus unseren Kreisen den Weg zum Priestertum zu empfehlen etwa im dritten Bildungsweg (z. B. Heiligkreuz oder St. Lambert). Daneben gibt es je nach Berufung vom Herrn, Fähigkeit und Notwendigkeit eine Vielfalt von anderen Diensten und Ämtern, etwa Gemeindeassistent, Pfarrhelfer, Katecheten u. a.

Welches ist der Zweck der Ämter in der Kirche?

 11 Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, 12 um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi
um die anderen auszubilden für die Aufgaben des Dienstes, für den Aufbau des Leibes Christi! Das Ziel, oder Endziel sehen wir in
 
+
 
! Zu oft wird in der Kirche nur geistige Babynahrung verabreicht! Zu oft suchen gerade junge Menschen die tiefere mystische Gotteserfahrung bei nichtchristlichen Religionen. Zu oft wird auch von älteren Leuten eine falsche Mystik bei Personen, Heiligen oder Erscheinungsorten gesucht. Weil in der Durchschnittsgemeinde zwar die geistige Grundlage richtig gelehrt und gepredigt wird, aber dann die Leute allein gelassen werden, wenn sie darüber hinaus, über die Babynahrung hinaus, eine solide geistige Nahrung suchen und nicht finden (vgl.
 
;
 
). Zuviel Energie geht verloren in nebensächlichen Verwaltungskram! Geistig sammelt man noch Ziegel (
 
), registriert und bewacht sie, kommt aber nicht zum geistigen Tempelbau.

Eine Gemeinde hat nach

 28 So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die andern als Propheten, die dritten als Lehrer; ferner verlieh er die Kraft, Wunder zu tun, sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten, endlich die verschiedenen Arten von Zungenrede.

  1. Apostel
  2. Propheten
  3. Lehrer
  4. Wundertäter
  5. Heilungen
  6. Helfer
  7. Verwalter
  8. Sprachengebet (Glossolalie)

 1 In der Gemeinde von Antiochia gab es Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, Luzius von Zyrene, Manaën, ein Jugendgefährte des Tetrarchen Herodes, und Saulus. 2 Als sie zu Ehren des Herrn Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Wählt mir Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie mir berufen habe. 3 Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.
Aus so einer Gemeinde, wie oben, wo Paulus und Barnabas zu den Propheten und Lehrern zählten, d. h. zu den führenden Leuten, wurden sie als Apostel ausgesandt, um anderswo aus ihrer Erfahrung heraus neue Gemeinden zu gründen.

Paulus brauchte 13 Jahre von seiner Bekehrung bis zur Aussendung als Apostel. Sein Werdegang als Christ:

1 Saulus wütete immer noch mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er ging zum Hohenpriester 2 und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um die Anhänger des (neuen) Weges, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen. 3 Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte. 4 Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? 5 Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst. 6 Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst. 7 Seine Begleiter standen sprachlos da; sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemand. 8 Saulus erhob sich vom Boden. Als er aber die Augen öffnete, sah er nichts. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn nach Damaskus hinein. 9 Und er war drei Tage blind und er aß nicht und trank nicht. 10 In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Zu ihm sagte der Herr in einer Vision: Hananias! Er antwortete: Hier bin ich, Herr.
11 Der Herr sagte zu ihm: Steh auf und geh zur sogenannten Geraden Straße und frag im Haus des Judas nach einem Mann namens Saulus aus Tarsus. Er betet gerade 12 und hat in einer Vision gesehen, wie ein Mann namens Hananias hereinkommt und ihm die Hände auflegt, damit er wieder sieht. 13 Hananias antwortete: Herr, ich habe von vielen gehört, wie viel Böses dieser Mann deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat. 14 Auch hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle zu verhaften, die deinen Namen anrufen. 15 Der Herr aber sprach zu ihm: Geh nur! Denn dieser Mann ist mein auserwähltes Werkzeug: Er soll meinen Namen vor Völker und Könige und die Söhne Israels tragen. 16 Ich werde ihm auch zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss. 17 Da ging Hananias hin und trat in das Haus ein; er legte Saulus die Hände auf und sagte: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist; du sollst wieder sehen und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden. 18 Sofort fiel es wie Schuppen von seinen Augen und er sah wieder; er stand auf und ließ sich taufen. 19 Und nachdem er etwas gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften. Einige Tage blieb er bei den Jüngern in Damaskus;

20 und sogleich verkündete er Jesus in den Synagogen und sagte: Er ist der Sohn Gottes. 21 Alle, die es hörten, gerieten in Aufregung und sagten: Ist das nicht der Mann, der in Jerusalem alle vernichten wollte, die diesen Namen anrufen? Und ist er nicht auch hierher gekommen, um sie zu fesseln und vor die Hohenpriester zu führen? 22 Saulus aber trat um so kraftvoller auf und brachte die Juden in Damaskus in Verwirrung, weil er ihnen bewies, dass Jesus der Messias ist.
Die Flucht des Saulus aus Damaskus

23 So verging einige Zeit; da beschlossen die Juden, ihn zu töten. 24 Doch ihr Plan wurde dem Saulus bekannt. Sie bewachten sogar Tag und Nacht die Stadttore, um ihn zu beseitigen. 25 Aber seine Jünger nahmen ihn und ließen ihn bei Nacht in einem Korb die Stadtmauer hinab. 26 Als er nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen. Aber alle fürchteten sich vor ihm und konnten nicht glauben, dass er ein Jünger war. 27 Barnabas jedoch nahm sich seiner an und brachte ihn zu den Aposteln. Er erzählte ihnen, wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe und dass dieser mit ihm gesprochen habe und wie er in Damaskus mutig und offen im Namen Jesu aufgetreten sei. 28 So ging er bei ihnen in Jerusalem ein und aus, trat unerschrocken im Namen des Herrn auf 29 und führte auch Streitgespräche mit den Hellenisten. Diese aber planten, ihn zu töten. 30 Als die Brüder das merkten, brachten sie ihn nach Cäsarea hinab und schickten ihn von dort nach Tarsus.

;
 16 seinen Sohn offenbarte, damit ich ihn unter den Heiden verkündige, da zog ich keinen Menschen zu Rate; 17 ich ging auch nicht sogleich nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern zog nach Arabien und kehrte dann wieder nach Damaskus zurück. 18 Drei Jahre später ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas kennen zu lernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm. 19 Von den anderen Aposteln habe ich keinen gesehen, nur Jakobus, den Bruder des Herrn.
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 25 Barnabas aber zog nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen. 26 Er fand ihn und nahm ihn nach Antiochia mit. Dort wirkten sie miteinander ein volles Jahr in der Gemeinde und unterrichteten eine große Zahl von Menschen. In Antiochia nannte man die Jünger zum ersten Mal Christen.
, dann
 1 In der Gemeinde von Antiochia gab es Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, Luzius von Zyrene, Manaën, ein Jugendgefährte des Tetrarchen Herodes, und Saulus. 2 Als sie zu Ehren des Herrn Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Wählt mir Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie mir berufen habe. 3 Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.
von da an ist er Apostel, und was er als Apostel tat, davon sind seine Briefe und die Apostelgeschichte ab Kapitel 13 voll.

Das Prinzip der Jüngerschaftszellen zur Schulung und Gemeindebildung
(Das Zellenprinzip der Kommunisten ist der Bibel entnommen: nur haben sie Gott und die Kraft des Geistes ausgeklammert.)

 2 Was du vor vielen Zeugen von mir gehört hast, das vertrau zuverlässigen Menschen an, die fähig sind, auch andere zu lehren.
– Paulus – Timoteus – zuverlässige Mitarbeiter – Andere.

Jesus lehrte Volksmassen. Er schulte auch 72 Jünger und sandte sie aus, aber er verbrachte mehr Zeit damit, den engen Kreis der 12 zu schulen, zu Jüngern zu machen, so dass Er sich dann in ihnen, wenn sie auch mit Seinen Geist getauft und so die Kraft aus der Höhe hätten, multiplizieren könnte. Beides ist notwendig: Jüngerschulung durch den Meister, und die Kraft des Geistes. Petrus tat das gleiche, z. B. hatte er sechs Jünger bei sich, als er zu Kornelius ging. (

 12 Der Geist aber sagte mir, ich solle ohne Bedenken mit ihnen gehen. Auch diese sechs Brüder zogen mit mir und wir kamen in das Haus jenes Mannes.
)

Paulus hatte immer Jünger bei sich, die er schulte und dann zeitweise zur Unterweisung junger Gemeinden zurückließ und die dann später selbst als Apostel herumzogen z. B. Timoteus, Titus, u. a. Paulus sagte auch: Ahmt mich nach, wie ich den Herrn nachahme (

 1 Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme.
). Auch die Gemeinden der Urkirche waren in kleine „Hauskirchen“ oder Zellen unterteilt (
 5 Grüßt auch die Gemeinde, die sich in ihrem Haus versammelt. Grüßt meinen lieben Epänetus, der die Erstlingsgabe der Provinz Asien für Christus ist.
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 19 Es grüßen euch die Gemeinden in der Provinz Asien. Aquila und Priska und ihre Hausgemeinde senden euch viele Grüße im Herrn.
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 15 Grüßt die Brüder in Laodizea, auch Nympha und die Gemeinde in ihrem Haus.
) zur intensiveren seelsorglichen Betreuung, Schulung und gegenseitiger Fürsorge und Gemeinschaftsbildung. Da wusste jeder wo er auch täglich hingehörte, welchen Freundeskreis er in allem vertrauen durfte.

Die charismatische Gemeindeerneuerung kommt auf das gleiche Vorbild zurück, vom gleichen Geist geleitet. Zellen der Jüngerschaftsschulung, größere Nachbarschaftskreise (meist größere Gebetsgruppen) und dann die Hauptgruppe, die oft mit einer Ortsgemeinde oder manchmal auch einer Pfarrei identisch wird. Und die Seele all dessen ist die Liebe zu Gott und zueinander, die sich im Alltag zeigt.

Wir brauchen die Kirche – Christ sein kann man nicht allein. Wir gehen, glauben und leben zusammen mit unseren Brüdern und Schwestern in Christus, der Weg, Wahrheit und Leben ist.

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