Archiv der Kategorie: Angebote

Bericht: Dein Reich komme, Dein Wille geschehe! Die Mystikerin Luisa Piccarreta

Einkehrtag mit P. Klaus Holzer über die ital. Mystikerin Luisa Piccarreta (1865 – 1947)

War es der günstige Termin oder der zentrale Ort? Oder war es die gute Vernetzung, das ausgiebige Gebet oder die intensive Werbung? Oder war es schlichtweg Gottes Wille, dass sich zum Einkehrtag am 19. November auf dem Miesberg in Schwarzenfeld über 130 Teilnehmer einfanden? Jedenfalls hab ich noch selten solch einen Andrang bei einem entsprechenden geistlichen Angebot erlebt.

Dieser nasse Novembersonntag, der 19.11., schien selbst vielen Ehemännern günstig, sich zusammen mit ihren Frauen einen Eindruck über Luisa Piccarreta und deren Offenbarungen zum Willen Gottes zu verschaffen. P. Klaus Holzer, der ja viele Jahre im Passionistenkloster auf dem Miesberg lebte und vielen bekannt war, verstand es, Interesse an „mehr“ zu wecken. Seine Kostproben aus den 36 Bänden Luisas, die sie in den 62 Jahren, in denen sie ans Bett gefesselt war niederschrieb, machten neugierig. Durch seine umfangreichen Tipps zu bereits in Deutsch erschienenen Büchern sowie zu anderen Informationsquellen schuf P. Klaus eine gute Basis für jeden, der sich hier weiter vertiefen will. Insbesondere empfahl er zum Einstieg den vierten Band – Das Leben im Reich des Göttlichen Willens – und wies auf die Internetseiten luisapiccarreta.de und goettlicherwille.org hin, die einen sehr guten Überblick über Luisas Leben und zentrale Punkte ihrer Niederschriften geben.

Das Herzstück ihrer Offenbarungen ist das Leben in völliger Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen. Nur wenigen Menschen – Heiligen – war es bisher gegeben, wie Maria beständig in Gottes Willen zu leben. In unseren Tagen aber, so P. Klaus, ist die Zeit erfüllt, in der Gott allen, die sich danach sehnen und darum bemühen, die Gabe schenkt, völlig in seinem Willen zu leben. Eine neue „göttliche Ära“ scheint sich hier aufzutun, in der sich erfüllt, worum wir im Vaterunser beten: Dein Reich komme, dein Wille geschehe! Interessanter Weise hat Papst em. Benedikt XVI in seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation die Einleitung des Seligsprechungsverfahrens Luisas geebnet.

Nach den vielen positiven Rückmeldungen dieses Einkehrtages fühlen wir uns ermutigt, auch im Jahr 2018 P. Klaus Holzer OP zu diesem Thema wieder einzuladen. Genaueres dazu zu gegebener Zeit auf dieser Homepage.

Bericht vom Familienwochende im Exerzitienhaus Johannisthal

Leben aus der Quelle – Beschenkt mit der „Freude der Liebe“

Wie bereichernd es ist, immer wieder an die Quelle zu kommen, das durften wir Familien bei einem Wochenende im Haus Johannisthal vom 1. bis 3. September spüren. Sechs Familien zum Teil aus weiter Entfernung, fanden sich am Freitagabend ein. Wir konnten einander begegnen und kennen lernen, fanden zueinander im Spiel und in der Musik.

Dann haben wir uns aufgemacht, die vielen Quellen, die uns Gott schenkt zu suchen und zu finden: Die Quelle der Familie, aus der wir schöpfen dürfen. Die Quelle des Singens, das uns Gott und einander näher bringt. Die Quelle der Schöpfung, die Schönheit von Gottes Werken. Die Quelle des Lachens und Spielens, des Trostes und des guten Wortes. Und ganz besonders die Quelle des Gottesdienstes in Wort und Eucharistie. Als Kinder Gottes – als Königskinder – durften wir sein Wort empfangen, in seiner Gegenwart sein und uns in der Erneuerung unserer Taufe stärken lassen für unseren Alltag.

Im Kinderprogramm wurde es dabei richtig kreativ, beim Spiel mit Wasser, beim Schöpfen aus der Quelle und der Übung, aufeinander zu achten, sodass jeder etwas aus der Quelle bekommt. Als Handwerker bastelten die Kinder z.B. Herzen aus Holz, Nägeln und anderen Materialien und legten diese in einer Prozession im Gottesdienst vor dem Altar ab. Getreu dem oft gesungenen Lied: „Leg dein Herz in die Hände deines Herrn“.

Die Erwachsenen nahmen Teil an der Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen. Diese tiefe und komplexe Stelle hat dabei manche Diskussion über unsere Zeit und unsere (widersinnigen) Werte angeregt und es wurde klar, dass Jesus uns ein anderes Angebot macht: “Ich bin es. Mir kannst du dein ganzes Leben übergeben, ich kenne deinen Durst und ich will dir lebendiges Wasser schenken.“ Diese Zusage bestimmte unsere gemeinsame Gebetszeit und die Auseinandersetzung mit der eigenen Situation in der Familie. Alles in allem – eine GUTE und gesegnete Zeit!

Wir freuen uns auf das nächste Familienwochenende im Johannisthal.

Was ist Glück und wo finde ich es?

Bericht vom Kurs Seligpreisungen – Der Weg ins Glück
20. bis 22. Januar 2017 in Aiterhofen bei Straubing mit Michael und Patricia Papenkordt, St. Andreas Schule Mannheim

Nach einigen Monaten Pause fand wieder ein Wochenende der St. Andreas Schule für Evangelsierung mit Michael und Patricia Papenkordt, begleitet von Silvana Abela, statt. Aufgrund des langen Abstands zum letzten Kurs (Juni 2016), und der Tatsache, dass in den vergangenen zweieinhalb Jahren schon eine ganze Reihe dieser Schulungswochenenden angeboten waren, lag die Vermutung nahe, dass das Interesse zurückgehen könnte. Das Gegenteil war jedoch der Fall: „Die Seligpreisungen – Der Weg ins Glück“ gehört mit ca. 35 Teilnehmern zu den meistbesuchten Kursen! Er war das noch fehlende, letzte Modul der ersten Ausbildungsetappe („Fundament“) dieser Jüngerschaftsschule. Was ist Glück und wo finde ich es? weiterlesen

Keine Zuschauer: Aufführung des symphonischen Gedichts findet trotzdem statt! / Bericht vom Glaubenskurs mit M. Papenkordt

Den Vergleich mit einem symphonischen Gedicht gebrauchten Michael und Patricia Papenkordt, als sie uns in den nächsten Teil der Jüngerschaftschulung*) einführten: die Erlösungsgeschichte. Thema dieses Seminars war damit nicht weniger als der gesamte Inhalt der Bibel, beginnend von der Schöpfung bis zur endzeitlichen Ankunft des Herrn. Die Ankündigung, dass dieser Kurs besser werden würde als der vorherige, versetzte die Teilnehmer natürlich in eine große Erwartungshaltung und alle waren gespannt, ob diese Erwartung erfüllt werden würde.

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Keine Zuschauer: Aufführung des symphonischen Gedichts findet trotzdem statt! by E-Werk-R on hearthis.at

Erlösungsgeschichte bedeutet: Gott stellt alles wieder her, was verloren und kaputt gegangen ist. Er recycelt Geschichte, auch unsere eigene Geschichte.
Erlösungsgeschichte bedeutet: Gott stellt alles wieder her, was verloren und kaputt gegangen ist. Er recycelt Geschichte, auch unsere eigene Geschichte.

Komponist des symphonischen Gedichts ist Gott, der allen Melodien Harmonie verleiht, der Heilige Geist schenkt Ordnung und Schönheit. Die Instrumente mit ihren individuellen Klangkörpern und Klangfarben sind die Menschen, Tempo und Taktgeber ist die Liebe Gottes. Die wesentlichen Eckpunkte sind das souveräne Handeln Gottes und die freie Antwort des Menschen. Das Leitmotiv, dem sich alles unterordnen muss, ist die Erlösung des Menschen. Sie wird von Anfang bis zu ihrem Ende von Christus dominiert. Als Spielfläche fungiert das Theater des Universums, in dem es jedoch keine Zuschauer, sondern nur direkt Beteiligte gibt. Der Titel des Gedichts ist: „Das Wort Gottes“ (vgl. Joh. 1,1-2). Keine Zuschauer: Aufführung des symphonischen Gedichts findet trotzdem statt! / Bericht vom Glaubenskurs mit M. Papenkordt weiterlesen

Einladung: 24/2 Gebet – Anbetung

24/2 Gebet - Anbetung
24/2 Gebet – Anbetung Termine

Anbetung

24/2 ist ein Gebet, das 48 Stunden dauert, zwei ganze Tage, rund um die Uhr.

>> Link zur Anmeldung:
24-2-regensburg.gebetonline.ch


Warum?
Zur Ehre Gottes!
Weil ER uns leidenschaftlich liebt.

Wo?
Wolfgangskrypta von St. Emmeram

24/2 Gebet - Anbetung
24/2 Gebet – Anbetung

Wann?
Die nächsten Termine:

  • siehe Flyer

Beginn um 17 Uhr und Ende 18:45Uhr mit dem Eucharistischen Segen

Wie?
Das Prinzip ist einfach: Jeder Einladung: 24/2 Gebet – Anbetung weiterlesen

Genial einfach: Bericht vom Glaubenskurs „Johannes: Jünger formen“ mit Michael Papenkordt

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Genial einfach: Johannes, Jünger formen by E-Werk-R on hearthis.at

In 8 genialen Schritten zur Jüngerschaft mit M. Papenkordt

Wie war es möglich, dass nach dem Weggang von Jesus aus dieser Welt, der Glaube weitergegeben werden konnte? Wie war es möglich, dass aus einer kleinen Gruppe unbedeutender Menschen, eine Bewegung wurde, die sich trotz Not, Verfolgung und Tod über die ganze Welt ausbreitete? Wie war all das möglich, da Jesus seinen Jüngern nichts Sichtbares hinterlassen hatte? Was für ein geniales und einfaches Konzept hat Jesus seinen Jüngern gezeigt, damit Gottes Plan, die Rettung aller Menschen möglich wird? Im Kurs „Johannes, Jünger formen“ erfuhren wir von Michael und Patricia Papenkordt die Antworten auf diese Fragen. Im Kurs ging es weniger um Lehre, sondern um das Kennenlernen und Einüben eines Lebensstils, der von Jesus geprägt ist.

„Ganz stark“, aber auch „Ein Wechselbad der Gefühle“, waren dann auch zwei Äußerungen von Teilnehmern dieses Glaubenskurses, einem weiteren Modul aus der St. Andreas Schule für Evangelisation. Vom 30.4.bis zum 3.5.15 hatten sich erneut dreißig Christen entschieden, den in die Tiefe gehenden Vorträgen von Michael und Patricia Papenkordt zu folgen und sich den herausfordernden Aufgaben des Kurses zu stellen. Vor dem Hintergrund, dass Wachstum – persönlich sowie im Glauben – nur dort möglich ist und stattfindet, wo eigene Grenzen überschritten werden, und mit der Motivation Jesus immer ähnlicher zu werden, waren wir gespannt darauf, was auf uns zukommt.

michael papenkordt icpe
Nur wer selbst begeistert ist, kann auch andere begeistern: Michael Papenkordt

, die eine Woche lang um die Wette Bäume fällten. Am ersten Tag legten Peter und Johannes gleich in der Früh los, ab dem zweiten Tag ging Johannes zuvor zwei Stunden in die Blockhütte. Am Ende des Tages zählten sie jeweils ihre gefällten Baumstämme: Am ersten Tag hatten beide die gleiche Menge gefällt, ab dem zweiten Tag übertrumpfte Johannes Peter trotz seines um zwei Stunden verschobenen Starts. Obwohl sich Peter täglich mit noch mehr Elan an die Arbeit machte, fiel sein Ergebnis von Tag zu Tag schlechter aus und Johannes‘ Vorsprung vergrößerte sich. Am Ende der Woche fiel das Resultat so sichtbar zu Gunsten von Johannes aus, dass es nicht mehr nötig war, sie zu zählen. Verblüfft fragte Peter Johannes, wie er das gemacht habe, wo er doch vor der Arbeit immer noch in der Blockhütte war. Die Antwort war so einfach: Johannes hatte jeden Morgen in der Hütte seine Axt geschärft.

Oft erleben wir Christen das Gleiche: Wie sehr wir uns auch einsetzen, der Erfolg scheint immer weniger zu werden. Auch wir müssen erst unsere Axt schärfen, und das geschieht in unserem Fall dadurch, dass Jesus uns „schärft“ bzw. uns formt. Wie Er das macht, und welchen Beitrag der Einzelne dazu leisten kann, war Inhalt des Kurses.

In acht spannenden Einheiten lernten wir, was Jüngerschaft heißt. Jede Einheit bestand aus Gruppenaufgabe, Vortrag und Einzelaufgabe. Der beständige Wechsel zwischen diesen Elementen ließ die vier Tage wie im Flug vergehen. Es ist schwer für den Bericht einzelne Highlights herauszugreifen, denn es gab derer einfach zu viele. Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass es immer darum ging, zu erkennen, wie es gelingt, dem Herrn ähnlicher zu werden. Grundlage dafür ist eine lebendige Freundschaft mit Jesus, denn nur wenn Jesus mein Freund ist, gehe ich gerne in Seine Schule, nur dann habe ich die Sehnsucht, dort hinzukommen, wo mein Meister ist, bei Ihm zu sein – was gibt es Schöneres?

1. Gottes Plan und Jesu Strategie

Dass alle Menschen gerettet werden, und dass das Reich Gottes errichtet wird, Gott dazu Jesus auf die Erde gesandt hat, und Jesus wiederum uns als Seine Jünger sendet, war Inhalt der ersten Einheit „Plan Gottes und Jesu Strategie“. Ohne uns kann sich also Gottes Plan nicht entfalten. Am Jünger-Sein hindert uns jedoch oft das Misstrauen Gott gegenüber; so z.B. die Frage in uns, ob Er mir wirklich das Beste gegeben hat bzw. geben wird, wenn ich Ihm nachfolge? Genial einfach: Bericht vom Glaubenskurs „Johannes: Jünger formen“ mit Michael Papenkordt weiterlesen

Was passiert, wenn Gott spricht? Bericht vom Glaubenskurs mit Michael Papenkordt

Bereits zum dritten Mal fand in diesem Jahr ein Glaubenskurs mit Michael und Patricia Papenkordt von der Sankt Andreas Schule für Evangelisierung statt. Überschrieben war der Kurs mit dem Titel „Jesus in den vier Evangelien“. In kurzweiligen und lebendigen Einheiten wurde die ganze Schönheit des christlichen Glaubens vermittelt.

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Was passiert, wenn Gott spricht? by E-Werk-R on hearthis.at

"Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt, zuerst den Juden, aber ebenso den Griechen." Röm 1,16 / Michael Papenkordt
„Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt, zuerst den Juden, aber ebenso den Griechen.“ Röm 1,16 / Michael Papenkordt

Gott spricht zu Seinen Kindern. So wie Er es schon seit Jahrtausenden tut, so tat Er es auch in Aiterhofen beim Glaubenskurs mit Michael und Patricia Papenkordt aus Mannheim. An zwei Wochenenden (16.-18.1. und 27.2.-1.3.) begegneten die 35 Teilnehmer Jesus und Seiner Kraft in Seinem Wort. Wir konnten erleben, wie Er jeden einzelnen durch die Evangelien direkt anspricht. Die beiden Referenten schenkten uns einen neuen Blick auf diese vier Evangelien. Markus, Matthäus, Lukas und Johannes wurden uns zu vier Freunden, die uns wie den Gelähmten in Karfarnaum auf der Trage zu Jesus herab liesen (vgl. Mk 2,3).

Zu jedem Evangelium waren die Vorträge Was passiert, wenn Gott spricht? Bericht vom Glaubenskurs mit Michael Papenkordt weiterlesen

Herzliche Glücks- und Segenswünsche unserem Neupriester Markus Hochheimer!

Markus Hochheimer
Markus Hochheimer

Zum ersten Mal in der Geschichte des E-Werks durften wir die Priesterweihe und Primiz eines unserer Mitglieder mitfeiern.

Thanking blessed Mary for light divine
Dank an die selige Maria für das göttliche Licht

Markus Hochheimer fand durch ein Vertiefungsseminar mit Pfr. Gustav Krämer in Cham wieder zurück zu Jesus Christus und seiner Kirche. Aufgrund dieser Erfahrung wusste er sich von Anfang an verbunden mit der CE sowie mit dem E-Werk, dem er sich vor 5 Jahren anschloss und seit der letzten Wahl als Beiratsmitglied angehört. Sein Zeugnis ist auf unserer Homepage nachzulesen. Groß war auch die Freude als Markus seine erste Nachprimiz am 15. Juli mit uns feierte!

Nach dem Einzelprimizsegen war natürlich ein Gläschen Sekt fällig, um auf das große Ereignis anzustoßen… Wir wünschen Markus Gottes reichen Segen auf seinem weiteren Weg, der ihn zunächst nach Gangkofen führt!